Bücherschau der Woche
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Literaturbeilagen
All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.
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Bücher von Francois Jullien
Jullien, Francois: Der Weise hängt an keiner Idee. Das Andere der Philosophie

Wilhelm Fink Verlag, München 2001, ISBN 3770535618, Broschiert, 224 Seiten, 29,65 EUR
Aus dem Französischen von Markus Sedlaczek. Unter ihrem unauffälligen Erscheinungsbild offenbart sich die Weisheit bei François Jullien als ein Anderes der Philosophie, das tückischer ist als die Sophistik oder die Theologie, ihre traditionellen Gegenspielerinnen. Die Weisheit ist im Grunde beunruhigender, ihre Anti-Philosophie virulenter: auf Wahrheit, ... mehr lesen
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Jullien, Francois: Der Umweg über China. Ein Ortswechsel des Denkens

Merve Verlag, Berlin 2002, ISBN 3883961779, Kartoniert, 194 Seiten, 13,60 EUR
Aus dem Französischen von Mira Köller. Mit einer Einleitung von Jean-Francois Lyotard. Im vorliegenden Band, der Gespräche Julliens mit Debat, art press, Magazine litteraire, Auszüge aus "Penser d?un dehors (la Chine)" und ein Grundsatzpapier enthält, erklärt der französische Philosoph und Sinologe seine ... mehr lesen
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Jullien, Francois: Vom Wesen des Nackten.

Sequenzia Verlag, München 2003, ISBN 3935300425, Kartoniert, 194 Seiten, 24,90 EUR
Mit Fotografien von Ralph Gibson. Aus dem Französischen von Gernot Kamecke. Das Nackte ist ein ureigenes Phänomen der europäischen Kultur. Noch nie haben wir uns in Europa von ihm lossagen können. Das Nackte verbindet alle Länder, Epochen und Künste des Okzidents. In der Skulptur, der Malerei und der Fotografie des Westens, ... mehr lesen
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Jullien, Francois: Die Kunst, Listen zu erstellen.

Merve Verlag, Berlin 2004, ISBN 3883962015, Kartoniert, 121 Seiten, 9,80 EUR
Aus dem Französischen von Ronald Voullie. Drei Texte von Francois Jullien, Karine Chemla und Jacqueline Pigeot zu einer sehr alten chinesischen und japanischen Praktik: Vom alten Sumer bis zu Rabelais, von der Bibel bis Jules Vernes wimmelt es nur so von Aufzählungen und Listen. Eine Liste der Listen zu erstellen wäre eine riesige ... mehr lesen
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Jullien, Francois: Über die 'Zeit'. Elemente einer Philosophie des Lebens

Diaphanes Verlag, Zürich - Berlin 2004, ISBN 3935300433, Kartoniert, 237 Seiten, 24,90 EUR
Aus dem Französischen von Heinz Jatho. "Musste die Zeit gedacht werden, während man doch seit den Griechen weiß, dass ihre Einteilung nach den Zeiten der Konjugation ihre Existenz unfassbar macht? Und dass sie, wenn sie den Lauf des Lebens überschattet, uns die Möglichkeit nimmt, das Leben als eine Wegstrecke zwischen ... mehr lesen
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Jullien, Francois: Das große Bild hat keine Form oder Vom Nicht-Objekt durch Malerei. Essay über Deontologisierung

Wilhelm Fink Verlag, München 2005, ISBN 3770539850, Kartoniert, 300 Seiten, 48,00 EUR
Aus dem Französischen von Markus Sedlaczek. In einer heroischen Anstrengung strebte und strebt das Abendland nach Objektivität. Der Philosophie fiel es zu, deren Möglichkeit zu denken, die Wissenschaft hat mit ihr als dem idealen Ziel ihre unbestreitbaren Erfolge errungen, und die klassische Malerei hat sich leidenschaftlich um ihre Darstellung ... mehr lesen
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Von Lesern empfohlene Bücher
Erhard Oeser: Das Reich des Mahdi
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Lukas Hartmann: Räuberleben
Geächtet, verteufelt, gejagt das ist das Schicksal des Räuberhauptmanns Hannikel und seiner Familie. Ein historischer ...
Archiv: Bücherschauen
Krisen des modernen Ichs
26.05.2012: FAZ und NZZ sind beeindruckt von Drastik und Zartheit in John Cheevers neu übersetztem Roman "Willkommen in Falconer". Ganz groß findet die FAZ auch Alexander Garcia Düttmanns neues Buch "Naive Kunst". Die SZ guckt Safaa Fathys Film über Derrida. Die taz staunt über Germán Kratochwils spätes Debüt "Scherbengericht", in dem das Wien der Kaiserzeit mit dem Patagonien der Gegenwart verbunden wird.
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Archiv: Bücherbrief
Nerv für klare Worte
07.05.2012: Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen
Archiv: Kolumnen
Oh Herr, lass' Bryson regnen!
28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen
Untergänge und Aufstiege
23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub
08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen





