Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 24.05.2012, 11.21 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Francisco Goldman

Francisco Goldman, 1954 geboren, ist der Sohn einer guatemaltekischen Mutter und eines amerikanischen Vaters. Einige seiner Romane waren u.a. Finalisten für den PEN/Faulkner Award und wurden in zehn Sprachen übersetzt. Goldman lebt abwechselnd in New York und Mexico City. Er lehrt Literatur am Trinity College in Hartford, Connecticut, und arbeitet als Journalist für große US-Zeitungen. Ferner ist er Präsident des amerikanischen PEN.

Bücher von Francisco Goldman

Goldman, Francisco: Das gestohlene Leben der Flor de Mayo. Roman

List Verlag, München 1999, ISBN 3471793747, gebunden, 576 Seiten, 22,50 EUR

Als Flor de Mayo, Leiterin eines Waisenhauses in Guatemala, unter mysteriösen Umständen ums Leben kommt, begibt sich Roger de Graetz, dem sie als sein Kindermädchen ans Herz gewachsen war, auf ihre Spuren. Seine Suche wird zu einer Reise in die Vergangenheit. ... mehr lesen
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Goldman, Francisco: Der himmlische Gemahl . Roman

Cover: Der himmlische Gemahl

Rowohlt Verlag, Reinek 2008, ISBN 3499253046, Kartoniert, 704 Seiten, 22,90 EUR

Aus dem Amerikanischen von Robin Detje und Juliane Gräbener-Müller. Guatemala, spätes 19. Jahrhundert. Die Novizin Maria bangt um ihre beste Freundin: Ein mächtiger General hat sich in die schöne Paquita verliebt. Er lässt alle Klöster schließen und zwingt die junge Frau zur Ehe. Maria muss sich allein durchschlagen ... mehr lesen
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Goldman, Francisco: Die Kunst des politischen Mordes.

Cover: Die Kunst des politischen Mordes

Rowohlt Verlag, Reinbek 2011, ISBN 3498025074, Gebunden, 505 Seiten, 24,95 EUR

Aus dem Amerikanischen von Roberto de Hollanda. Wie behindert man die Aufklärung eines politisch motivierten Mordes? Francisco Goldman rekonstruiert in seinem wie ein Kriminalroman zu lesenden literarischen Tatsachenbericht einen wahren Fall: die Ermordung von Juan Gerardi, Weihbischof und Gründer des Büros für Menschenrechte der ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Zwei lachende Augen

23.05.2012: Die FAZ lässt sich in Fabio Genovesis "Fische füttern" von einem ungeküssten italienischen Jüngling bezaubern und von Andreas Rinke und Christian Schwägerl auf 11 drohende Kriege vorbereiten. Die NZZ liest Thomas Pogges leidenschaftliches politikphilosophisches Werk "Weltarmut und Menschenrechte" und folgt Beatriz Preciado durch das "Pornotopia" Hugh Hefners. Die SZ teilt Esther Kinskys Sehnsucht nach Leben. Mehr lesen

Archiv: Bücherbrief

Nerv für klare Worte

07.05.2012: Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen