Bücherschau der Woche
Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.
Literaturbeilagen
All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.
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Bücher von Florian Coulmas
Coulmas, Florian: Japanische Zeiten. Kleine Ethnologie der Vergänglichkeit

Kindler Verlag, München 2000, ISBN 3463403927, Gebunden, 400 Seiten, 25,46 EUR
1873 fand im Japan der Meiji-Zeit eine radikale Umwälzung statt: die Einführung des Gregorianischen Kalenders. Über tausend Jahre hatte sich das Kaiserreich nach dem chinesischen Kalender gerichtet, bis es den Sprung in die moderne westliche Zeit praktisch über Nacht wagte. Florian Coulmas berichtet in dieser faszinierenden Studie von den Hintergründen ... mehr lesen
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Coulmas, Florian: Die Deutschen schreien. Beobachtungen von einem, der aus dem Land des Lächelns kam

Rowohlt Verlag, Reinbek bei Hamburg 2001, ISBN 3498009214, Gebunden, 188 Seiten, 17,90 EUR
Nach zwanzig Jahren, die er in Japan verbrachte, kehrt ein Kulturwissenschaftler zurück nach Deutschland - und ist entsetzt. Aus einer zivilen Gesellschaft ist ein Horde von Grobianen geworden. Florian Coulmas schlidert seine Erlebnisse und Beobachtungen. Ein teils komischer, teils erschreckender Blick auf unsere Alltagswelt. ... mehr lesen
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Coulmas, Florian: Die Kultur Japans. Tradition und Moderne

C. H. Beck Verlag, München 2003, ISBN 3406509169, Gebunden, 334 Seiten, 24,90 EUR
Florian Coulmas zeigt anschaulich und prägnant, wie sich die kulturellen Traditionen Japans heute in den Sitten und Verhaltensweisen des Alltags, in den Werten und Überzeugungen, in den Institutionen sowie in kulturellen Ausdrucksformen wie dem Essen oder der Architektur manifestieren. Ein unverzichtbares Standardwerk für alle, die sich ... mehr lesen
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Coulmas, Florian: Hiroshima. Geschichte und Nachgeschichte

C. H. Beck Verlag, München 2005, ISBN 3406527973, Paperback, 138 Seiten, 9,90 EUR
Hiroshima - der Name der Stadt ist zu einem Symbol der Bedrohung der Menschheit durch sich selbst geworden. Warum die Atombombe abgeworfen wurde, wem der Abwurf nützte, wer die Leidtragenden waren und was mit den Überlebenden geschah - diese Fragen traten darüber in den Hintergrund. Mit ihnen beschäftigt sich dieses Buch. Florian ... mehr lesen
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Coulmas, Florian / Stalpers, Judith: Fukushima. Vom Erdbeben zur atomaren Katastrophe

C. H. Beck Verlag, München 2011, ISBN 3406625630, Kartoniert, 192 Seiten, 12,95 EUR
Am 11. März 2011 wurde Japan von einem der schwersten Erdbeben der letzten Jahre getroffen. Der anschließende Tsunami verwüstete und verheerte weite Teile der japanischen Ostküste und führte zum schlimmsten Atomunfall seit Tschernobyl. "Fukushima" steht seitdem als Chiffre für die Fragilität selbst der sichersten ... mehr lesen
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Von Lesern empfohlene Bücher
Erhard Oeser: Das Reich des Mahdi
Mit 33 Abbildungen. 1885 erschütterte die westliche Welt die Nachricht vom Fall der Stadt Khartum und der brutalen ...
Lukas Hartmann: Räuberleben
Geächtet, verteufelt, gejagt das ist das Schicksal des Räuberhauptmanns Hannikel und seiner Familie. Ein historischer ...
Archiv: Bücherschauen
Krisen des modernen Ichs
26.05.2012: FAZ und NZZ sind beeindruckt von Drastik und Zartheit in John Cheevers neu übersetztem Roman "Willkommen in Falconer". Ganz groß findet die FAZ auch Alexander Garcia Düttmanns neues Buch "Naive Kunst". Die SZ guckt Safaa Fathys Film über Derrida. Die taz staunt über Germán Kratochwils spätes Debüt "Scherbengericht", in dem das Wien der Kaiserzeit mit dem Patagonien der Gegenwart verbunden wird.
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Archiv: Bücherbrief
Nerv für klare Worte
07.05.2012: Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen
Archiv: Kolumnen
Oh Herr, lass' Bryson regnen!
28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen
Untergänge und Aufstiege
23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub
08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen





