Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 25.05.2012, 11.48 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Fjodor Tjutschew

Fjodor Iwanowitsch Tjutschew, 1803 in Owstjug bei Brjansk geboren, gilt als einer der größten Lyriker der russischen Literatur. Er stammte aus einem alten Adelsgeschlecht, studierte in Moskau und lebte als Diplomat in Turin und München, wo er Friedrich Wilhelm Joseph von Schelling und Heinrich Heine kennen lernte. 1844 kehrte er nach Russland zurück, 1858 wurde er Vorsitzender des Komitees für ausländische Zensur in Sankt Petersburg. Er stand in Beziehung zu Vertretern der russischen und deutschen Romantik. 1854 erschien seine Gedichtsammlung "Stichotvorenija". Gerühmt wurden auch seine Übersetzungen von Johann Wolfgang von Goethe, Friedrich von Schiller und Heine. Tjuttschew starb am 27. Juli 1873 in Zarskoje Selo bei St. Petersburg.

Bücher von Fjodor Tjutschew

Tjutschew, Fjodor: Im Meeresrauschen klingt ein Lied. Ausgewählte Gedichte. Russisch - Deutsch

Cover: Im Meeresrauschen klingt ein Lied

Thelem Verlag, Dresden 2003, ISBN 3933592984, Kartoniert, 340 Seiten, 19,80 EUR

Herausgegeben und aus dem Russischen übertragen von Ludolf Müller. Fedor Ivanovic Tjutcev (auch Fjodor Iwanowitsch Tjutschew oder Tjuttschew) gilt als einer der größten Lyriker der russischen Literatur. Nichtsdestotrotz ist hierzulande von ihm nicht viel mehr als das - durchaus auch seine Poesie charakterisierende - Bonmot bekannt, ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Faktenhuber

24.05.2012: Aichinger hören, empfiehlt die Zeit. Bei Felicitas Hoppe hält sie sich die Ohren zu: Das klappert. Die SZ stellt eine Alkibiades-Biografie vor. Die NZZ sucht mit Adorno den Konvergenzpunkt von Philosophie und Soziologie. Gründliche Ermittlung bescheinigt die FR dem Reporterteam Koldehoff/Timm im Kunstfälscherprozess Beltracchi. Die FAZ zieht höchste finanzpolitische Autorität heran, um Thilo Sarrazin Unfug vorzuwerfen. Mehr lesen

Archiv: Bücherbrief

Nerv für klare Worte

07.05.2012: Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen