Perlentaucher - Das Kulturmagazin

| Folgen Sie uns auf Twitter | Folgen Sie uns auf Facebook | Anmelden | Mobil | RSS | Newsletter

zuletzt aktualisiert 26.05.2012, 10.25 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Felix Mendelssohn Bartholdy

Felix Mendelssohn Bartholdy wurde 1809 in Hamburg als Enkel des Philosophen Moses Mendelssohn geboren. Sein Vater, der Kaufmann Abraham Mendelssohn, und seine Mutter Lea Salomon waren zum Christentum übergetreten und hatten den Namen Bartholdy angenommen. Felix Mendelssohn wurde protestantisch erzogen. Schon früh zeigte er - wie auch seine Schwester Fanny Hensel - musikalische Begabung, mit neun Jahren trat er öffentlich auf. Als Wunderkind traf er Goethe, Rossini und Meyerbeer. 1826  führte er die Ouvertüre seines "Sommernachtstraum" auf. Es folgten etliche Kompositionen, darunter Sinfonien, Instrumentalkonzerte, Ouvertüren, Oratorien und Lieder. Sehr verdient gemacht hat er sich um die Wiederentdeckung Johann Sebastian Bachs, dessen Passionen er nach langem Vergessen wieder zur Aufführung brachte. 1843 gründete er das Conservatorium in Leipzig, die erste Musikhochschule Deutschlands. Felix Mendelssohn Bartholdy starb 1847 in Leipzig, wenige Monate nach seiner Schwester Fanny Hensel.

Bücher von Felix Mendelssohn Bartholdy

Mendelssohn Bartholdy, Felix: Felix Mendelssohn Bartholdy: Sämtliche Briefe. Band 1. 12 Bände mit CD-Rom. Pflichtabnahme

Cover: Felix Mendelssohn Bartholdy: Sämtliche Briefe. Band 1

Bärenreiter Verlag, Kassel 2008, ISBN 3761823002, Gebunden, 750 Seiten, 149,00 EUR

Ausführliche Erläuterungen, Kommentar und Register in jedem Band; Gesamtregister auf CD-ROM im letzten Band. Herausgegeben von Helmut Loos und Wilhelm Seidel. Als einer der wichtigsten Briefschreiber des 19. Jahrhunderts hat Felix Mendelssohn Bartholdy mit großer Stilsicherheit und Eloquenz eine umfangreiche Korrespondenz unterhalten: ... mehr lesen
bestellen bei buecher.de

Mailen | Drucken | Merkzettel | Empfehlen auf Facebook | Twittern |

Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Ungesetzliche Liaison

25.05.2012: Die FAZ taucht mitgenommen aus Stefan Merrill Blocks Roman über seinen bipolaren Großvater auf und verliebt sich mit Peter Goldsworthys 15-jährigen Helden in eine Lateinlehrerin. Die SZ findet die erstaunlichsten Querverbindungen in Marcel Beyers Reisebeschreibungen, Gedichten und ornithologischen Recherchen. Und sie stellt fest: Wer heute über Plagiat und Urheberrecht reden will, muss Philipp Theisohn lesen. Mehr lesen

Archiv: Bücherbrief

Nerv für klare Worte

07.05.2012: Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
Mehr lesen

Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen