Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 26.05.2012, 14.01 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Eva Züchner

Eva Züchner, geboren 1942 in Berlin, wuchs in Kleinmachnow bei Berlin und Barcelona auf. In Berlin studierte sie Vergleichende Literaturwissenschaft und Neuere Geschichte. Sie arbeitete als Ausstellungskuratorin und Archivleiterin am Landesmuseum Berlinische Galerie. Schwerpunkte ihrer bisherigen Publikationen sind die klassische Moderne und Dada Berlin.

Bücher von Eva Züchner

Roters, Hanna (Hrsg.) / Züchner, Eva: Kunst ist ein Spiel, das Ernst macht. Eberhard Roters: Briefe und Texte 1949-1994

Cover: Kunst ist ein Spiel, das Ernst macht

DuMont Verlag, Köln 2000, ISBN 3770150228, broschiert, 320 Seiten, 25,51 EUR

Eberhard Roters (1929-1994) war Präsidialsekretär und später Direktor der Abteilung Bildende Kunst der Akademie der Künste in Berlin. 1975 gründete er die Berlinische Galerie, deren Direktor er von 1976-1987 war. Die Anthologie versammelt Essays, Gedichte, Briefe und Texte zur Kunst und Kultur, die Eberhard Roters in über vier Jahrzehnten verfasst ... mehr lesen
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Züchner, Eva: Der verschwundene Journalist. Eine deutsche Geschichte

Cover: Der verschwundene Journalist

Berlin Verlag, Berlin 2010, ISBN 3827008964, Gebunden, 288 Seiten, 22,00 EUR

Sechzig Jahre lang blieb der Vater ein Unbekannter. Auf der Suche nach seiner Lebens geschichte ist die Tochter und Autorin dieses Buches auf die Biografie eines Journalisten im Dritten Reich gestoßen, eines Schreibtischtäters und Mitschuldigen - und eines Vaters, dessen Bild fremd bleibt, bruchstückhaft und widersprüchlich.
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Züchner, Eva: Der verbrannte Koffer. Eine jüdische Familie in Berlin

Cover: Der verbrannte Koffer

Berlin Verlag, Berlin 2012, ISBN 3827010500, Gebunden, 159 Seiten, 18,90 EUR

Bei der Recherche über einen Berliner Mordfall aus dem Jahr 1938 stößt Eva Züchner hinter der Kriminalstory auf eine ganz andere Geschichte. Denn einer der Verdächtigen war Jude. Als sie beginnt, dessen weitere Stationen zu rekonstruieren, trifft die Autorin auf eine Handvoll Menschen, über deren Lebenswege sich ein beeindruckendes Panorama dieser ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Krisen des modernen Ichs

26.05.2012: FAZ und NZZ sind beeindruckt von Drastik und Zartheit in John Cheevers neu übersetztem Roman "Willkommen in Falconer". Ganz groß findet die FAZ auch Alexander Garcia Düttmanns neues Buch "Naive Kunst". Die SZ guckt Safaa Fathys Film über Derrida. Die taz staunt über Germán Kratochwils spätes Debüt "Scherbengericht", in dem das Wien der Kaiserzeit mit dem Patagonien der Gegenwart verbunden wird.
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Archiv: Bücherbrief

Nerv für klare Worte

07.05.2012: Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen