Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 26.05.2012, 14.01 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Ernst Tugendhat

Ernst Tugendhat, geboren 1930 in Brünn, ist Philosoph. Seine Familie emigrierte 1938 in die Schweiz und 1941 nach Venezuela. Seine akademische Karriere begann Ernst Tugendhat 1966 als Professor für Philosophie an der Universität Heidelberg, von 1975 bis 1980 forschte er am Max-Planck-Institut in Starnberg und lehrte dann bis 1992 Philosophie an der Freien Universität Berlin. Es folgten zahlreiche Gastprofessuren im In- und Ausland. 2005 wurde er mit dem Meister-Eckhardt Preis geehrt. Er lebt jetzt in Tübingen.

Bücher von Ernst Tugendhat

Lopez, Celso / Tugendhat, Ernst / Vicuna, Ana Maria: Wie sollen wir handeln?. Schülergespäche über Moral. (Lernmaterialien)

Cover: Wie sollen wir handeln?

Reclam Verlag, Stuttgart 2000, ISBN 3150180899, Kartoniert, 173 Seiten, 4,09 EUR

Schüler im Alter von etwa 15 Jahren unterhalten sich über Moral, in der Klasse, auf dem Nachhauseweg, zu Hause mit ihren Eltern. Ihre Unterhaltungen kreisen um existenzielle Fragen: um Verbrechen und Strafe, um Leid und Solidarität, um Achtung und Selbstbestimmung, um Glück und den Sinn des Lebens. ... mehr lesen
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Tugendhat, Ernst: Egozentrizität und Mystik. Eine anthropologische Studie

Cover: Egozentrizität und Mystik

C. H. Beck Verlag, München 2003, ISBN 3406510493, Gebunden, 172 Seiten, 19,90 EUR

Das neue Buch von Ernst Tugendhat unternimmt es, die Methoden der analytischen Philosophie auf anthropologische Grundfragen anzuwenden. Was bedeutet es, sich "ich"-sagend zu sich zu verhalten? Wie unterscheidet sich der Selbstbezug derMenschen von der rudimentären Egozentrizität anderer Tiere? Im Blick auf solche Fragen erörtert ... mehr lesen
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Tugendhat, Ernst: Anthropologie statt Metaphysik.

Cover: Anthropologie statt Metaphysik

C. H. Beck Verlag, München 2007, ISBN 3406556787, Gebunden, 208 Seiten, 19,90 EUR

Was immer Metaphysik heißen mag, es reduziert sich, so die These dieses Buches, auf Anthropologie, weil alle metaphysischen Themen sich als Elemente des menschlichen Verstehens erweisen. Sodann kommt Ernst Tugendhat noch zu einer anderen Erklärung für den Primat der Anthropologie: Alles Historische verliert seine Gültigkeit für ... mehr lesen
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Tugendhat, Ernst: Anthropologie statt Metaphysik. Zweite, erweiterte Auflage

Cover: Anthropologie statt Metaphysik

C. H. Beck Verlag, München 2010, ISBN 3406601685, Gebunden, 240 Seiten, 19,95 EUR

Mit 2 Abbildungen. Erweiterte Auflage mit zwei neuen, unveröffentlichten Aufsätzen. Der Band nimmt Gedankengänge auf, die Ernst Tugendhat in seinem Buch "Egozentrizität und Mystik" ausgeführt hat. Die Religion, die im vorherigen Buch neben der Mystik ein Randdasein führte, tritt jetzt in den Vordergrund. Für ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Krisen des modernen Ichs

26.05.2012: FAZ und NZZ sind beeindruckt von Drastik und Zartheit in John Cheevers neu übersetztem Roman "Willkommen in Falconer". Ganz groß findet die FAZ auch Alexander Garcia Düttmanns neues Buch "Naive Kunst". Die SZ guckt Safaa Fathys Film über Derrida. Die taz staunt über Germán Kratochwils spätes Debüt "Scherbengericht", in dem das Wien der Kaiserzeit mit dem Patagonien der Gegenwart verbunden wird.
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Archiv: Bücherbrief

Nerv für klare Worte

07.05.2012: Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen