Bücherschau der Woche
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Literaturbeilagen
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Bücher von Ernst Klee
Klee, Ernst: Deutsche Medizin im Dritten Reich. Karrieren vor und nach 1945

S. Fischer Verlag, Frankfurt am Main 2001, ISBN 3100393104, Gebunden, 416 Seiten, 25,00 EUR
In seinem neuen Buch beschreibt Ernst Klee unbekannte Medizin-Verbrechen in der NS-Zeit, wie sie zustande kamen und nach 1945 vertuscht wurden. Im Zentrum stehen Mediziner, die zum größten Teil nach 1945 ihre Karrieren unbehindert hatten fortsetzen können. Es geht um die Geschichte der Rassenhygiene bis hin zu ihren letzten praktischen ... mehr lesen
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Klee, Ernst: Das Personenlexikon zum Dritten Reich. Wer war was vor und nach 1945

S. Fischer Verlag, Frankfurt am Main 2003, ISBN 3100393090, Gebunden, 672 Seiten, 29,90 EUR
Mit 4500 Stichwörtern. Dieses Nachschlagewerk enthält die wichtigsten biografischen Angaben der Vordenker des NS-Regimes ebenso wie die Beteiligten an der Vernichtung der europäischen Juden und anderer Missliebiger. Das Lexikon gehört in die Bibliotheken all derer, die sich mit der Zeit des Nationalsozialismus befassen. ... mehr lesen
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Klee, Ernst: Das Kulturlexikon zum Dritten Reich. Wer war was vor und nach 1945

S. Fischer Verlag, Frankfurt am Main 2007, ISBN 3100393260, Gebunden, 715 Seiten, 29,90 EUR
Lexikon mit 4000 Einträgen zu Personen aus dem Kulturbetrieb der NS-Zeit. Der Autor hat so weit wie möglich auch die Nachkriegskarrieren recherchiert. Verzeichnet sind die wichtigsten oder bekanntesten Personen aus Adel, Archiv- und Büchereiwesen, bildender Kunst, Film, Geisteswissenschaft, Kunstgeschichte, Literatur, Musik (einschließlich ... mehr lesen
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Von Lesern empfohlene Bücher
Erhard Oeser: Das Reich des Mahdi
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Lukas Hartmann: Räuberleben
Geächtet, verteufelt, gejagt das ist das Schicksal des Räuberhauptmanns Hannikel und seiner Familie. Ein historischer ...
Archiv: Bücherschauen
Krisen des modernen Ichs
26.05.2012: FAZ und NZZ sind beeindruckt von Drastik und Zartheit in John Cheevers neu übersetztem Roman "Willkommen in Falconer". Ganz groß findet die FAZ auch Alexander Garcia Düttmanns neues Buch "Naive Kunst". Die SZ guckt Safaa Fathys Film über Derrida. Die taz staunt über Germán Kratochwils spätes Debüt "Scherbengericht", in dem das Wien der Kaiserzeit mit dem Patagonien der Gegenwart verbunden wird.
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Archiv: Bücherbrief
Nerv für klare Worte
07.05.2012: Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen
Archiv: Kolumnen
Oh Herr, lass' Bryson regnen!
28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen
Untergänge und Aufstiege
23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub
08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen





