Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 22.05.2012, 14.07 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Ernst H. Gombrich

Ernst H. Gombrich wurde 1909 als Sohn jüdischer Eltern in Wien geboren. Er studierte von 1928-1933 Kunstgeschichte und Klassische Archäologie an der Universität Wien bei Julius von Schlosser, Emanuel Loewy und Hans Tietze und dissertierte über Giulio Romano als Architekt. Danach arbeitete er mit dem Kunsthistoriker Ernst Kris aus dem Kreis um Sigmund Freud zusammen.
Anfang 1936 emigrierte Gombrich nach London und arbeitete unter Fritz Saxl in der Bibliothek Warburg, die 1933 von Hamburg nach London übergesiedelt war. Während des Krieges arbeitete er für die British Broadcasting Corporation. Danach kehrte er an das Warburg-Institut, dessen Direktor er von 1959 bis 1976 war, zurück. Gleichzeitig war er von 1959 bis zu seiner Emeritierung im Jahre 1976 Professor für Kunstgeschichte an der University of London.
Gombrich war Gastprofessor u.a. in Oxford, Cambridge, Harvard sowie an der Cornell University und der University of Washington in Seattle und Ehrenmitglied des Österreichischen Kunsthistorikerverbandes und vieler anderer wissenschaftlicher Akademien und Institutionen. 1988 wurde er zum Mitglied des Order of Merit ernannt. Ernst Gombrich starb 2001 in London.
Wichtigste Publikationen: "Geschichte der Kunst", 1953. "Kunst und Illusion", 1960. "Meditationen über ein Steckenpferd", 1963. "Norm and Form. Studies in the Art of Renaissance", 1966. "Warburg-Biographie", 1970. "Kunst, Wahrnehmung, Wirklichkeit", 1977. "Kunst und Fortschritt", 1978. "Ornament und Kunst", 1892. "Bild und Auge", 1982.

Bücher von Ernst H. Gombrich

Gombrich, Ernst H.: Kunst und Illusion. Zur Psychologie der bildlichen Darstellung. 6. Auflage mit neuem Vorwort

Cover: Kunst und Illusion

Phaidon Verlag, Berlin 2002, ISBN 071489317X, Broschiert, 412 Seiten, 24,95 EUR

Mit sieben farbigen und 313 s/ w-Abbildungen. ... mehr lesen
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Gombrich, Ernst H.: Das Gombrich Lesebuch. Ausgewählte Texte zu Kunst und Kultur

Phaidon Verlag, Berlin 2003, ISBN 0714892033, Gebunden, 624 Seiten, 49,95 EUR

Herausgegeben von Richard Woodfield. ... mehr lesen
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Gombrich, Ernst H.: Eine kurze Weltgeschichte für junge Leser. Von der Urzeit bis zur Gegenwart. (Ab 8 Jahre)

Cover: Eine kurze Weltgeschichte für junge Leser

DuMont Verlag, Köln 2003, ISBN 3832117865, Kartoniert, 324 Seiten, 11,90 EUR

Mit 71 Abbildungen und Skizzen von Franz Katzer. Die Originalausgabe dieses Buches von Ernst H. Gombrich erschien 1935 und wurde wegen des großen Erfolges schon kurz darauf in fünf Sprachen übersetzt. Dass dieser Versuch, eine "Kurze Weltgeschichte für junge Leser" zu schreiben, in all den Jahren nicht noch einmal unternommen ... mehr lesen
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Gombrich, Ernst H.: Eine kurze Weltgeschichte für junge Leser. Von der Urzeit bis zur Gegenwart

Cover: Eine kurze Weltgeschichte für junge Leser

DuMont Verlag, Köln 2005, ISBN 3832176543, Broschiert, 350 Seiten, 12,90 EUR

Ernst H. Gombrich zählt zu den großen Gelehrten des 20. Jahrhunderts. Dabei war ihm die Fähigkeit gegeben, Zusammenhänge nicht von seinem Standpunkt, dem des Wissenden, sondern vom Standpunkt des Wissbegierigen aus zu betrachten. Im Alter von nur 25 Jahren wagte er sich 1935 daran, eine Weltgeschichte für junger Leser zu ... mehr lesen
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Gombrich, Ernst H.: Eine kurze Weltgeschichte für junge Leser. (Ab 12 Jahre)

Cover: Eine kurze Weltgeschichte für junge Leser

DuMont Verlag, Köln 2011, ISBN 3832196536, Gebunden, 296 Seiten, 24,99 EUR

Mit Illustrationen von Kat Menschik. So fesselnd wie ein Roman, so kenntnisreich wie eine Enzyklopädie: Ernst H. Gombrich, einer der herausragendsten Gelehrten des 20. Jahrhunderts, schildert auf 360 Seiten prägnant und überzeugend die Geschichte der Menschheit. 1935, im Alter von nur fünfundzwanzig Jahren, wagte er sich daran, ... mehr lesen
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22.05.2012: Heute ist Thilo Sarrazins Buch "Europa braucht den Euro nicht" erschienen. FR und taz warnen: widerlich, nationalistisch, gefährlich! Die SZ ignoriert Sarrazin und beugt sich schaudernd über Marc Hansmanns Geschichte des deutschen Schuldenstaats. Die FAZ interessiert sich mit Franzobel mehr dafür, was die Männer so treiben, wenn die Frauen im Badezimmer sind. Die NZZ lässt sich von Maria Sonia Cristoff erzählen, was Menschen mit Tieren machen (Leseprobe). Mehr lesen

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Archiv: Kolumnen

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