Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 25.05.2012, 14.00 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Erich Loest

Erich Loest, 1926 in Mittweida (Sachsen) geboren, war 1944/45 Soldat, danach Hilfsarbeiter, später bei der "Leipziger Volkszeitung". Seit 1950 freischaffender Schriftsteller, 1957 aus politischen Gründen verhaftet und zu einer siebenjährigen Zuchthausstrafe verurteilt. 1981 verließ er die DDR und gründete im Dezember 1989 den Linden-Verlag. Er lebt heute wieder in Leipzig.

Bücher von Erich Loest

Loest, Erich: Sommergewitter. Roman

Cover: Sommergewitter

Steidl Verlag, Göttingen 2005, ISBN 3865211771, Gebunden, 344 Seiten, 19,90 EUR

Ein Roman über ganz normale Menschen, die Geschichte machen. Sie geraten hinein in die Ereignisse des 17. Juni 1953, an dem eine unbedachte Äußerung, eine leichtsinnige Unterschrift, ein übermütiger Auftritt über Knast oder Karriere entscheidet. ... mehr lesen
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Loest, Erich: Der elfte Mann. Roman

Cover: Der elfte Mann

dtv, München 2006, ISBN 3423134283, Kartoniert, 298 Seiten, 9,50 EUR

Ein schussstarkes linkes Bein und ein heller Kopf: Wer so beneidenswert begabt ist, muss unbedingt gefördert werden. Kampf der Mittelmäßigkeit! wird in der Zeitung propagiert, und so bleibt nicht aus, dass Professoren wie Sportfunktionäre nur das Beste für Jürgen Hollstein wollen. Bisher waren Fußball und Physikstudium ... mehr lesen
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Loest, Erich: Der Mörder saß im Wembley-Stadion. Kriminalroman

Cover: Der Mörder saß im Wembley-Stadion

Steidl Verlag, Göttingen 2006, ISBN 3865212506, Gebunden, 199 Seiten, 10,00 EUR

London 1966: Eine Serie brutaler Raubüberfälle hält die Stadt in Atem. Während Kommissar George Varney fleißig in die falsche Richtung ermittelt, wird ein Journalist ermordet - nicht das letzte Opfer in einem vertrackten Fall ... ... mehr lesen
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Loest, Erich: Einmal Exil und zurück.

Cover: Einmal Exil und zurück

Steidl Verlag, Göttingen 2008, ISBN 386521665X, Gebunden, 284 Seiten, 16,00 EUR

Wenn Erich Loest, der Chronist, auf die deutsche Vergangenheit zurückblickt, behält er die Gegenwart stets im Auge. In seinen Reden und Essays der letzten Jahre bringt Loest deutlich zur Sprache, was zu sagen ist über sein Deutschland, sein Sachsen, sein Leipzig. Er fasst die Gedenkkultur hart an, plädiert für das Fusionieren ... mehr lesen
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Loest, Erich: Löwenstadt. Roman

Cover: Löwenstadt

Steidl Verlag, Göttingen 2009, ISBN 3865218822, Gebunden, 336 Seiten, 20,00 EUR

Die Geschichte schien an ein Ende gekommen, als Fredi Linden verhaftet wurde. Wollte er tatsächlich das Völkerschlachtdenkmal in die Luft jagen? In der Obhut einer staatssichernden Institution begann der knorzige Sprengmeister zu erzählen: vom Schicksal seiner geliebten Stadt Leipzig seit den Kämpfen gegen Napoleon, von großer ... mehr lesen
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Loest, Erich: Wäschekorb. Erzählung

Cover: Wäschekorb

Steidl Verlag, Göttingen 2010, ISBN 3865219578, Kartoniert, 109 Seiten, 9,90 EUR

Ein alter Linker denkt neu nach - eine Erzählung von roten Helden und dem harten Pflaster des Sozialismus. ... mehr lesen
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Loest, Erich: Man ist ja keine achtzig mehr. Tagebuch

Cover: Man ist ja keine achtzig mehr

Steidl Verlag, Göttingen 2010, ISBN 3869302364, Gebunden, 233 Seiten, 18,00 EUR

Was ist mit über achtzig Jahren für einen Schriftsteller zu tun? Den nächsten Roman beginnen? Warum noch einen alle Geschichten sind erzählt. Doch was jeder Tag aufs Neue bringt, das sind Begegnungen und Erkenntnisse. Erich Loest hat sie notiert und ausgeformt zu Miniaturen voller Weisheit und trockenem Humor. Zwischen August 2008 ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Ungesetzliche Liaison

25.05.2012: Die FAZ taucht mitgenommen aus Stefan Merrill Blocks Roman über seinen bipolaren Großvater auf und verliebt sich mit Peter Goldsworthys 15-jährigen Helden in eine Lateinlehrerin. Die SZ findet die erstaunlichsten Querverbindungen in Marcel Beyers Reisebeschreibungen, Gedichten und ornithologischen Recherchen. Und sie stellt fest: Wer heute über Plagiat und Urheberrecht reden will, muss Philipp Theisohn lesen. Mehr lesen

Archiv: Bücherbrief

Nerv für klare Worte

07.05.2012: Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen