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Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Emile Zola

Emile Zola, geboren 1840 in Paris, arbeitete zuerst als Schreiber beim Hafenzoll, dann als freier Journalist. 1862 bekam er eine Anstellung im Verlagshaus Hachette, das er nach dem Erfolg seiner ersten beiden Bücher wieder verließ. 1898 setzte er sich mit seinem "J'accuse" für den zu Unrecht verurteilten Dreyfus ein und wurde zu Gefängnis sowie einer Geldstrafe verurteilt, konnte jedoch nach England entfliehen. 1899 kehrte er nach einer Amnestie zurück. Zola gilt als der Hauptvertreter des europäischen Naturalismus. Kennzeichnend für seine Romane ist die minuziöse Beschreibung des Milieus, in dem sie spielen; er liefert so ein umfassendes Zeitgemälde der französischen Gesellschaft. Sein Hauptwerk, der zwanzigbändige Romanzyklus "Les Rougon-Macquart", der den Niedergang einer Familie über fünf Generationen schildert, machte den Autor weltberühmt. Zu seinen bekanntesten Werken gehört außerdem der Roman "Nana" (1880). Zola starb am 1902 in Paris.

Bücher von Emile Zola

Emile Zola: Das Geld. Hörspiel. 2 CDs

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Hörbuch Hamburg, Hamburg 2013, ISBN 9783869521855, CD, 14,99 EUR

2 CDs mit 160 Minuten Laufzeit. Hörspiel von Christiane Ohaus. Mit Burghart Klaußner, Andreas Gothgar und anderen. Spekulanten, Finanzmakler, große Bankiers und kleine Anleger, Zyniker, Aasgeier, Moralisten und Revolutionäre. Frankreichs berühmter Romancier Zola beschreibt die Geschichte eines Höhenflugs und Crashs an der Pariser Börse zum Ausgang ... mehr lesen

Emile Zola: Therese Raquin. Hörspiel

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DHV - Der Hörverlag, München 2004, ISBN 9783899401509,                          , 14,95 EUR

Sprecher: Ida Ehre, Joachim Teege, Rosel Schäfer, Hans Christian Blech, Inge Meysel, u.v.a. Regie: Ludwig Cremer Produktion: Norddeutscher Rundfunk, 1956 Mit diesem Roman von 1867 begründete der junge Zola seinen Ruf als größter Autor des Naturalismus. In einem düsteren Kurzwarengeschäft in Paris fristen Mme Raquin, ihr ... mehr lesen

Emile Zola: Das Glück der Familie Rougon. Roman

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Manesse Verlag, Zürich 2003, ISBN 9783717520245, Gebunden, 640 Seiten, 24,90 EUR

Aus dem Französischen übersetzt von Caroline Vollmann. Mit einem Nachwort von Manfred Gsteiger. Mit dem Staatsstreich Louis Napoleons nimmt die Epoche des "Zweiten Kaiserreichs" ihren dramatischen Ausgang. Innerhalb der wenigen Tage, die zum Sturz der Republik und zur Wiedereinführung der Monarchie führen, verdichtet sich auch das ... mehr lesen

Emile Zola: Das Paradies der Damen. Roman

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Edition Ebersbach, Dortmund 2002, ISBN 9783934703315, Gebunden, 576 Seiten, 26,00 EUR

In der Übersetzung von Hilda Westphal und mit einem Nachwort von Gertrud Lehnert. Die schillernde Welt eines Pariser Modepalastes mit all seinen Facetten - von der Architektur, über das Sozialgefüge der Angestellten und den ausführlichen Mode- und Interieurbeschreibungen bis hin zu den Auswirkungen auf den gewachsenen Mikrokosmos ... mehr lesen

Emile Zola: Germinal. Roman

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Manesse Verlag, Zürich 2002, ISBN 9783717520009, Gebunden, 877 Seiten, 24,90 EUR

Neu aus dem Französischen übersetzt von Caroline Vollmann. Zola hatte monatelang mit Bergleuten zusammen gelebt und gearbeitet, bis er, wohl unter dem Eindruck des gewaltsam niedergeschlagenen Bergarbeiterstreiks in Anzin, seinen Roman niederschrieb. Eindringlich führt er die verzweifelte Lage der Bergleute vor Augen und vermeidet dabei ... mehr lesen

Emile Zola: Nana. 2 CDs

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Audio Verlag, Köln - Berlin 2002, ISBN 9783898132022, CD, 19,95 EUR

Bearbeitet von Peter Rothin. Gesprochen von Nicolette Krebitz und Sylvester Groth. Die unsterbliche Nana ist die Grande Cocotte, die sich, intrigant und triebhaft, einen Platz in der Gesellschaft erobert und alle ruiniert, die ihr verfallen und ihr Herz und Vermögen zu Füsse legen. Sie ist die "goldene Fliege, die aus dem Kot auffliegt und ... mehr lesen

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Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

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29.10.2014: Nach dreimaliger Lektüre atmet die FAZ auf: Michel Houellebecqs Gedichtband "Gestalt des letzten Ufers" ist kein Buch gewordener Trauerflor, sondern bietet auch zarte, heitere Momente. Die SZ ist sehr angetan von Norbert Niemanns Desillusionsroman "Die Einzigen" über den Tod des Pop durch die Hand der Werber und Verkäufer. Und die NZZ lernt in Friederike Hausmanns Biografie die durchsetzungsfähige Monarchin Maria Carolina schätzen. Mehr lesen

Archiv: Bücherbrief

Flucht nach innen

06.10.2014: Eduardo Halfon erweist sich als der Woody Allen Guatemalas. Nino Harataschwili führt durch hundert Jahre georgischer Geschichte. Scholastique Mukasonga erinnert an den Völkermord in Ruanda. Brendan Simms erzählt Europa als Beziehungsgeschichte zwischen Nachbarn. Ulrich Raulff blickt auf die Intellektuellenszene der siebziger Jahre zurück. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Oktober. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Du richtest den Kopf hoch

27.10.2014: Wer erinnert sich noch an Uwe Greßmann, in dessen Versen die Straßenbahnen Geige spielten und "die Firma" Irma hieß? Der 1969 im Alter von 36 Jahren verstorbene Dichter galt in der DDR als Sonderling; im Westen, wo man damals auf "Ermittlungen" und "neue Schlichtheit" setzte, blieb er nahezu unbekannt. Mehr lesen

Jedes Wort ein Diversant

08.09.2014: In Marcel Beyers neuem Gedichtband "Graphit", in dem vielfach Fotos Auslöser gewesen sein dürften, hört man immer wieder einzelne Stimmen im Thomas Klingschen Sinne heraus. Das Rheinland natürlich: flück flück flück. Eine Hommage. Mehr lesen

Aus dem Wortkontinuum

26.08.2014: In jedem Gedicht die ganze Welt. Ein paar Ausschnitte aus den Frühjahrsgedichten 2014. Zusammengestellt Mehr lesen