Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 26.05.2012, 14.01 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Elena Lappin

Elena Lappin ist britische Schriftstellerin und Journalistin. Sie wurde 1954 in Moskau geboren und wuchs in Prag sowie Hamburg auf. Ihr Bruder ist der Journalist und Schriftsteller Maxim Biller. Nach Aufenthalten in Israel, Kanada und den USA lebt sie heute mit ihrem Mann und drei Kindern in London. Elena Lappin ist Herausgeberin mehrerer literarischen Anthologien, 1994-1997 war sie Chefredakteurin der Zeitschrift "Jewish Quarterly". 1999 erschien ihr erster Erzählband "Fremde Bräute".

Bücher von Elena Lappin

Lappin, Elena: Der Mann mit zwei Köpfen.

Cover: Der Mann mit zwei Köpfen

Chronos Verlag, Zürich 2000, ISBN 3905313588, Taschenbuch, 104 Seiten, 14,83 EUR

Aus dem Englischen von Maria Buchwald und Monika Bucheli. 1995 erscheint ein schmales Buch mit dem Titel "Bruchstücke. Aus einer Kindheit 1939-1948", das als Erinnerung eines Holocaust-Überlebenden gelten will. Es findet großen Anklang, wird in mehreren Sprachen übersetzt und mit Preisen ausgezeichnet. 1998 entlarvt ein Schweizer Journalist die ... mehr lesen
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Lappin, Elena: Natashas Nase. Roman

Cover: Natashas Nase

Kiepenheuer und Witsch Verlag, Köln 2001, ISBN 3462030299, Gebunden, 335 Seiten, 20,40 EUR

Aus dem Englischen von Frank Heibert. Natasha Kaplan, eine etwas überdrehte jüdische Amerikanerin, die mit ihrem Mann Tim und der Tochter Erica in London lebt, wird zur Überraschung aller Chefredakteurin bei der anglo-jüdischen Kulturzeitschrift "Die Nase". Die Arbeit könnte ihr großen Spaß machen, wären da nicht die verschrobenen Mitglieder ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Krisen des modernen Ichs

26.05.2012: FAZ und NZZ sind beeindruckt von Drastik und Zartheit in John Cheevers neu übersetztem Roman "Willkommen in Falconer". Ganz groß findet die FAZ auch Alexander Garcia Düttmanns neues Buch "Naive Kunst". Die SZ guckt Safaa Fathys Film über Derrida. Die taz staunt über Germán Kratochwils spätes Debüt "Scherbengericht", in dem das Wien der Kaiserzeit mit dem Patagonien der Gegenwart verbunden wird.
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Archiv: Bücherbrief

Nerv für klare Worte

07.05.2012: Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen