Perlentaucher - Das Kulturmagazin

| Folgen Sie uns auf Twitter | Folgen Sie uns auf Facebook | Anmelden | Mobil | RSS | Newsletter

zuletzt aktualisiert 26.05.2012, 14.01 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Edward O. Wilson

Edward O. Wilson, 1929 in Alabama geboren, begann schon als kleiner Junge, sich für die Welt der Insekten zu interessieren: Durch einen Unfall wurde die Sehkraft seines rechten Auges so geschwächt, daß er sich mit Dingen beschäftigen musste, "die man zwischen Zeigefinger und Daumen halten und nah ans Auge holen kann". Mit seinen Werken hat er sich als Erzähler ebenso wie als nachdenklicher Gelehrter einen Namen gemacht. Als Pionier der Soziobiologie war er in den siebziger Jahren mindestens so berühmt wie - damals noch - umstritten. Mittlerweile gehört die Suche nach den Verbindungen zwischen der biologischen und der sozialen Natur des Lebens zum Standard der Wissenschaften. Sein Buch über die "Natur des Menschen" (1978) und das über die "Ameisen" (1990, mit Gerd Hölldobler) wurden mit dem Pulitzer-Preis ausgezeichnet.

Bücher von Edward O. Wilson

Wilson, Edward O.: Darwins Würfel.

Cover: Darwins Würfel

Claassen Verlag, München 2000, ISBN 3546002253, Gebunden, 247 Seiten, 18,41 EUR

Aus dem Englischen von Thorsten Schmidt. Wie wohl kaum ein anderer Wissenschaftler hat Edward O. Wilson Tiere in ihren natürlichen Lebensräumen erforscht, ist ihrer sozialen Organisation, ihrem Verhalten und ihrer Beziehung zu ihrer Umwelt auf den Grund gegangen. Und dies nicht nur, um die Menschen etwas über die Natur der Tiere zu lehren, sondern ... mehr lesen
bestellen bei buecher.de

Wilson, Edward O.: Die Zukunft des Lebens.

Cover: Die Zukunft des Lebens

Siedler Verlag, Berlin 2002, ISBN 3886806219, Gebunden, 255 Seiten, 19,90 EUR

Aus dem Englischen von Doris Gerstner. Der Evolutionsforscher Edward O. Wilson nimmt uns mit auf eine faszinierende Reise durch die Ökosysteme dieser Welt. Eindringlich schildert er, wie die Menschheit im zwanzigsten Jahrhundert die Zerstörung ihrer natürlichen Umwelt vorangetrieben hat und stellt am Ende die Frage: Wie finden wir zu ... mehr lesen
bestellen bei buecher.de

Wilson, Edward O.: Ameisenroman. Roman

Cover: Ameisenroman

C. H. Beck Verlag, München 2011, ISBN 3406621988, Gebunden, 430 Seiten, 19,95 EUR

Aus dem Amerikanischen von Elsbeth Ranke. Trotz seiner vielversprechenden Anfänge als Naturforscher entscheidet sich Raff für ein Jurastudium in Harvard. Und bald wartet eine große Herausforderung auf ihn: Ein Immobilienunternehmen will sich die Nokobee-Wildnis seiner Jugend unter den Nagel reißen. In einem atemberaubenden Ende, ... mehr lesen
bestellen bei buecher.de

Mailen | Drucken | Merkzettel | Empfehlen auf Facebook | Twittern |

Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Krisen des modernen Ichs

26.05.2012: FAZ und NZZ sind beeindruckt von Drastik und Zartheit in John Cheevers neu übersetztem Roman "Willkommen in Falconer". Ganz groß findet die FAZ auch Alexander Garcia Düttmanns neues Buch "Naive Kunst". Die SZ guckt Safaa Fathys Film über Derrida. Die taz staunt über Germán Kratochwils spätes Debüt "Scherbengericht", in dem das Wien der Kaiserzeit mit dem Patagonien der Gegenwart verbunden wird.
Mehr lesen

Archiv: Bücherbrief

Nerv für klare Worte

07.05.2012: Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
Mehr lesen

Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen