Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 24.05.2012, 11.21 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Edward Gibbon

Edward Gibbon, einer der größten englischen Historiker, wurde 1737 in Putney geboren. Ganz Kosmopolit, lebte er lange Jahre in der französischen Schweiz und in Italien. Gibbon starb 1794 in London. Bei seinem Erscheinen erregte sein Werk einen Sturm der Entrüstung. Heute gehört es zum Kanon der englischen Literatur.

Bücher von Edward Gibbon

Gibbon, Edward: Der Sieg des Islam.

Cover: Der Sieg des Islam

Die Andere Bibliothek/Eichborn, Frankfurt am Main 2003, ISBN 3821845333, Gebunden, 380 Seiten, 27,50 EUR

Aus dem Englischen von Johann Sporschil. Edward Gibbon - das war doch dieser Engländer, der das berühmte Werk über den Untergang des Römischen Reiches geschrieben hat? Allerdings. Doch offenbar hat kaum jemand seine 3000 Seiten samt 8000 Fußnoten zu Ende gelesen. Sonst hätte das verehrte Publikum bemerkt, dass Gibbon ... mehr lesen
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Gibbon, Edward: Verfall und Untergang des römischen Imperiums. Bis zum Ende des Reiches im Westen. 6 Bände

Cover: Verfall und Untergang des römischen Imperiums

dtv, München 2003, ISBN 3423590629, Kartoniert, 2270 Seiten, 78,00 EUR

Aus dem Englischen von Michael Walter und Walter Kumpmann. Die reichste, raffinierteste Zivilisation der Welt geht an ihrer eigenen Unzulänglichkeit zugrunde, die Metropole versinkt im Chaos, die letzte Stunde des Imperiums hat geschlagen. Der europäische Fantasie kreist bis auf den heutigen Tag um diesen Geschichtsmythos. Ob es um den Untergang ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Bücherschau des Tages

24.05.2012: Mehr lesen

Archiv: Bücherbrief

Nerv für klare Worte

07.05.2012: Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen