Perlentaucher - Das Kulturmagazin

| Folgen Sie uns auf Twitter | Folgen Sie uns auf Facebook | Anmelden | Mobil | RSS | Newsletter

zuletzt aktualisiert 22.05.2012, 14.07 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Eduardo Mendoza

Eduardo Mendoza, 1943 in Barcelona geboren, studierte Jura und arbeitete für kurze Zeit als Rechtsanwalt bevor er Schriftsteller wurde. Von 1973 bis 1982 war er in New York als Dolmetscher im Auftrag der Vereinten Nationen tätig. 1975 erschien sein erster Roman "La verdad sobre el caso Savolta" (Die Wahrheit über den Fall Savolta, 1991) , für den Mendoza den spanischen Literaturpreis "Premio de la Critica" erhielt.

Bücher von Eduardo Mendoza

Mendoza, Eduardo: Niemand im Damensalon. Roman

Cover: Niemand im Damensalon

Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main 2002, ISBN 3518413236, Gebunden, 364 Seiten, 22,90 EUR

Aus dem Spanischen von Peter Schwaar. Da steht er vor dem Gitter der ehrwürdigen Irrenanstalt, die der Bauspekulation weichen soll, und ist frei. Vogelfrei. Das Leben hat ihn nicht übermäßig begütert, einen vorweisbaren Namen hatte ihm schon die Mutter nicht vermacht, und Papiere, Habseligkeiten, Pläne hat er keine. So ... mehr lesen
bestellen bei buecher.de

Mendoza, Eduardo / Mendoza, Cristina: Barcelona. Eine Stadt erfindet die Moderne

Cover: Barcelona

Insel Verlag, Frankfurt am Main 2006, ISBN 3458173250, Gebunden, 172 Seiten, 24,90 EUR

Mit zahlreichen farbigen Abbildungen. Aus dem Spanischen von Peter Schwaar. Wie kaum eine andere europäische Metropole hat Barcelona in den letzten Jahrzehnten den Stadtreisenden angezogen, den Flaneur mit wachem Blick, den die Stadt als ein lebendiges Ganzes interessiert - wo der architektonische Reichtum nur ein Ausdruck des pulsierenden Drangs ... mehr lesen
bestellen bei buecher.de

Mendoza, Eduardo: Mauricios Wahl. Roman

Cover: Mauricios Wahl

Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main 2007, ISBN 3518419250, Gebunden, 383 Seiten, 19,80 EUR

Aus dem Spanischen von Peter Schwaar. Da ist er irgendwie hineingerutscht: Mauricio, Zahnarzt und politisch nicht sonderlich interessiert, sieht sich unversehens in der Wahlkampagne der Sozialisten engagiert. Zugleich findet sich der erotisch eher unverbindliche Junggeselle plötzlich in Beziehungen mit gleich zwei Frauen wieder. ... mehr lesen
bestellen bei buecher.de

Mendoza, Eduardo: Die Stadt der Wunder. Roman

Cover: Die Stadt der Wunder

Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main 2007, ISBN 3518459252, Taschenbuch, 512 Seiten, 9,90 EUR

Barcelona fiebert im Rausch der ersten Weltausstellung: Die "Stadt der Wunder" vollzieht den Aufbruch in die Moderne in gewaltigen, oft brüsken Sprüngen, alles scheint möglich. Onofre Bouvila, Junge aus der Provinz, weiß seine Chance zu nutzen: Ihm gelingt ein beispielloser Aufstieg zum mächtigsten Mann der katalanischen ... mehr lesen
bestellen bei buecher.de

Mailen | Drucken | Merkzettel | Empfehlen auf Facebook | Twittern |

Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Streng nach Märchenlogik

22.05.2012: Heute ist Thilo Sarrazins Buch "Europa braucht den Euro nicht" erschienen. FR und taz warnen: widerlich, nationalistisch, gefährlich! Die SZ ignoriert Sarrazin und beugt sich schaudernd über Marc Hansmanns Geschichte des deutschen Schuldenstaats. Die FAZ interessiert sich mit Franzobel mehr dafür, was die Männer so treiben, wenn die Frauen im Badezimmer sind. Die NZZ lässt sich von Maria Sonia Cristoff erzählen, was Menschen mit Tieren machen (Leseprobe). Mehr lesen

Archiv: Bücherbrief

Nerv für klare Worte

07.05.2012: Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
Mehr lesen

Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen