Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 25.05.2012, 14.00 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Eduard Mörike

Eduard Mörike wurde 1804 als siebtes von dreizehn Kindern des Amtsarztes Karl Friedrich Mörike in Ludwigsburg geboren. Er besuchte die protestantische Klosterschule Urach, Freundschaft mit W. Hartlaub und W. Waiblinger. 1822-26 war er im Tübinger Stift, wo er mit D. Friedrich Strauss und F. Th. Vischer befreundet war. Nach wechselnden Vikariaten wurde Mörike 1834 Pfarrer in Cleversulzbach. 1843 wurde er in den Ruhestand versetzt. 1844 zog er nach Mergentheim und übernahm 1851 eine Literaturlehrerstelle am Stuttgarter Katharinäum. Gleichzeitig schloß er eine wenig glückliche, 1873 ohne Scheidung getrennte Ehe mit Margarethe v. Speeth. 1866 gab er seine Stuttgarter Tätigkeit auf und lebte zurückgezogen in Lorch, Nürtingen, zuletzt wieder in Stuttgart, wo er 1875 starb. Mörike gilt als einer der großen deutschsprachigen Lyriker des 19. Jh. und stand in naher Verbindung zur "Schwäbischen Dichterschule".

Bücher von Eduard Mörike

Mörike, Eduard: Idylle vom Bodensee.

Cover: Idylle vom Bodensee

Insel Verlag, Frankfurt am Main 2004, ISBN 3458347984, Taschenbuch, 124 Seiten, 7,50 EUR

Mit zeitgenössischen Illustrationen und einem Essay von Arnold Stadler. Herausgegeben von Egon Gramer. Vor der Ruine eines halbzerfallenen Kirchleins am Bodensee erzählt der alte Fischer Martin von abenteuerlichen Jugendstreichen. Die "Idylle vom Bodensee oder Fischer Martin und die Glockendiebe" brachte 1846 den ersten großen Erfolg ... mehr lesen
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Mörike, Eduard: Im Traum verloren. 1 CD gelesen von Gert Westphal

Cover: Im Traum verloren

Deutsche Grammphon Wort, Berlin 2004, ISBN 3894698349, CD, 15,90 EUR

1 CD mit 77 Minuten Laufzeit. Im Jahre 2000 las Gert Westphal Gedichte, Briefe und Prosa von Eduard Mörike und gestaltete so ein umfassendes Portrait des Dichters, der 1804 in Ludwigsburg geboren wurde und dessen kritisch-spielerischer Umgang mit der literarischen Tradition vom barock über die Aufklärung, Klassik und Romantik, bis hin ... mehr lesen
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Mörike, Eduard: Eduard Mörike: Werke und Briefe. Band 19,1: Briefe 1868-1875. Historisch-Kritische Gesamtausgabe

Cover: Eduard Mörike: Werke und Briefe

Klett-Cotta Verlag, Stuttgart 2007, ISBN 3608331913, Gebunden, 916 Seiten, 126,00 EUR

Der vorliegende Band umfasst 305 Briefe Mörikes, darunter 142 bisher nicht edierte und 19 nur zum Teil publizierte Schreiben. Zusätzlich konnten 78 Briefe erschlossen werden. Zu Beginn der hier repräsentierten Jahre wohnt der Pensionär Mörike in Lorch und steht in regem Austausch mit Stuttgart, wo seine Töchter zur Schule ... mehr lesen
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Mörike, Eduard: Eduard Mörike: Werke und Briefe. Band 19,2: Nachträge. Ergänzungen und Berichtigungen. Gesamtverzeichnisse. Historisch-kritische Gesamtausgabe

Cover: Eduard Mörike: Werke und Briefe

Klett-Cotta Verlag, Stuttgart 2007, ISBN 3608331921, Gebunden, 549 Seiten, 65,00 EUR

Herausgegeben von Regina Cerfontaine und Hans-Ulrich Simon. Der vorliegende Band von Mörikes Briefwerk enthält Nachträge zu den in den Bänden 10 bis 19,1 der Ausgabe edierten oder erschlossenen Briefen, außerdem Berichtigungen zu den Texten sowie Ergänzungen und Berichtigungen zu den Apparaten dieser Bände und schließlich ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Ungesetzliche Liaison

25.05.2012: Die FAZ taucht mitgenommen aus Stefan Merrill Blocks Roman über seinen bipolaren Großvater auf und verliebt sich mit Peter Goldsworthys 15-jährigen Helden in eine Lateinlehrerin. Die SZ findet die erstaunlichsten Querverbindungen in Marcel Beyers Reisebeschreibungen, Gedichten und ornithologischen Recherchen. Und sie stellt fest: Wer heute über Plagiat und Urheberrecht reden will, muss Philipp Theisohn lesen. Mehr lesen

Archiv: Bücherbrief

Nerv für klare Worte

07.05.2012: Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen