Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 25.05.2012, 14.00 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Eberhard Busch

Eberhard Busch, geboren 1937, studierte Theologie in Wuppertal, Göttingen, Heidelberg, Münster, Basel und war von 1965 bis 1968 als Assistent von Karl Barth tätig. 1977 promovierte Busch in Basel zum Dr. theol. mit seiner Biografie über Barth. Von 1969-1986 war er Pfarrer der Gemeinde Uerkheim im Aargau/Schweiz. 1986 wurde er Professor für Reformierte Theologie an der Georg-August-Universität in Göttingen.

Bücher von Eberhard Busch

Busch, Eberhard: Karl Barths Lebenslauf. Nach seinen Briefen und autobiografischen Texten. Unveränderte Neuauflage

Cover: Karl Barths Lebenslauf

Theologischer Verlag Zürich, Zürich 2005, ISBN 3290173046, Gebunden, 555 Seiten, 30,00 EUR

Eberhard Buschs große Biografie ist nicht nur eine gut lesbare Darstellung des Lebens von Karl Barth, sondern auch eine Einführung in dessen umfangreiches Werk. Nachdem es seit einiger Zeit vergriffen war, ist es nun unverändert wieder erhältlich. ... mehr lesen
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Busch, Eberhard (Hrsg.): Die Akte Karl Barth. Zensur und Überwachung im Namen der Schweizer Neutralität 1938-1945

Cover: Die Akte Karl Barth

Theologischer Verlag Zürich, Zürich 2008, ISBN 3290174581, Kartoniert, 700 Seiten, 48,00 EUR

Schweizer Neutralität - so Karl Barth während des 2. Weltkriegs - müsse die Freiheit zum Eintreten dafür sein, unter den Bedingungen der Neutralität gegen die deutsche Aggression und für einen freiheitlichen Staat zu stehen. Damit stieß er bei den Verantwortlichen der Schweizer Bundesregierung und Bundesanwaltschaft ... mehr lesen
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Busch, Eberhard: Meine Zeit mit Karl Barth. Tagebuch 1965-1968

Cover: Meine Zeit mit Karl Barth

Vandenhoeck und Ruprecht Verlag, Göttingen 2011, ISBN 352556001X, Gebunden, 760 Seiten, 24,95 EUR

Karl Barth (1886-1968) beeinflusste als evangelischer Theologe zu seiner Zeit die theologische Diskussion des 20 Jahrhunderts wie kein anderer. Als Vertreter der Dialektischen Theologie und als maßgeblicher Mitautor der Barmer Theologischen Erklärung von 1934 trieb er grundlegende Einsichten der reformatorischen Theologie voran. Das Schaffen ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Ungesetzliche Liaison

25.05.2012: Die FAZ taucht mitgenommen aus Stefan Merrill Blocks Roman über seinen bipolaren Großvater auf und verliebt sich mit Peter Goldsworthys 15-jährigen Helden in eine Lateinlehrerin. Die SZ findet die erstaunlichsten Querverbindungen in Marcel Beyers Reisebeschreibungen, Gedichten und ornithologischen Recherchen. Und sie stellt fest: Wer heute über Plagiat und Urheberrecht reden will, muss Philipp Theisohn lesen. Mehr lesen

Archiv: Bücherbrief

Nerv für klare Worte

07.05.2012: Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen