Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 24.05.2012, 14.09 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Dmitrij Prigow

Dmitrij Prigow, geboren 1940 in Moskau, war Dichter, Künstler, Erfinder und "Patriarch" des Moskauer Konzeptualismus; Autor zahlreicher Gedichtbände und Prosatexte, seine Gedichtzyklen über den Milizionär und die Küchenschabe gehören zu den bekanntesten Texten des ehemaligen literarischen Underground. Prigow war in der Sowjetunion ein Dissident und wurde 1986 nach einer Straßenperfomance mehrere Monate in eine psychiatrische Anstalt eingewiesen. Veröffentlichungen in Russland seit 1989, zahlreiche Lesungen und Performances. 1993 Puschkin-Preis. Zahlreiche Gruppen- und Einzelausstellungen, u. a. Inter Art, Berlin; Städtisches Museum, Mühlheim an der Ruhr; Ludwig Museum, Budapest; documenta 8, Kassel; Stedelijk Museum, Amsterdam; Kunstverein Hannover; Struve Gallery, Chicago. 1990/91 DAAD-Stipendiat in Berlin. Dmitrij Prigow starb 2007 in Moskau.

Bücher von Dmitrij Prigow

Prigow, Dmitrij: Lebt in Moskau!. Roman

Cover: Lebt in Moskau!

Folio Verlag, Wien - Bozen 2003, ISBN 3852562341, Gebunden, 347 Seiten, 19,50 EUR

Aus dem Russischen von Erich Klein und Sanne Macht. Dmitri Prigow erzählt seine frühesten Kindheitserinnerungen: wie die deutsche Luftwaffe Moskau bombardiert, wie deutsche Kriegsgefangene in riesigen Kolonnen durch die Stadt getrieben werden, vom Leben der Pioniere und von den Formen der grenzenlosen Bewunderung für Stalin über ... mehr lesen
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Prigow, Dmitrij: Moskau - Japan und zurück.

Cover: Moskau - Japan und zurück

Folio Verlag, Wien - Bozen 2007, ISBN 3852563607, Gebunden, 272 Seiten, 22,50 EUR

Aus dem Russischen von Christiane Körner. Dmitri Prigow hat seinen Freunden vom Moskauer Hinterhof etwas Entscheidendes voraus: Er hat Japan gesehen - und damit die Welt! Jetzt erzählt er ihnen von hysterischen Raben, die Menschenköpfe attackieren - nicht zu vergleichen mit den russischen Krähen! -, vom Koch eines russischen Lokals ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Faktenhuber

24.05.2012: Aichinger hören, empfiehlt die Zeit. Bei Felicitas Hoppe hält sie sich die Ohren zu: Das klappert. Die SZ stellt eine Alkibiades-Biografie vor. Die NZZ sucht mit Adorno den Konvergenzpunkt von Philosophie und Soziologie. Gründliche Ermittlung bescheinigt die FR dem Reporterteam Koldehoff/Timm im Kunstfälscherprozess Beltracchi. Die FAZ zieht höchste finanzpolitische Autorität heran, um Thilo Sarrazin Unfug vorzuwerfen. Mehr lesen

Archiv: Bücherbrief

Nerv für klare Worte

07.05.2012: Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen