Bücherschau der Woche
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Literaturbeilagen
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Bücher von Dirk Baecker
Baecker, Dirk: Wozu Kultur?.

Kadmos Kulturverlag, Berlin 2000, ISBN 3931659208, Gebunden, 191 Seiten, 15,24 EUR
Der Kulturbegriff, als Streit, Stress-, oder Wie-auch-immer-Kultur in aller Munde, ist der Gegenstand dieses Buches. Dirk Baecker geht der Problematik des Kulturbegriffs nach, der, so Baecker darauf zielt, "den Blick für eine Gegenwart zu schärfen, die wir aus den Augen verloren haben, weil wir in der Vergangenheit jene Absicherung und in der Zukunft ... mehr lesen
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Baecker, Dirk (Hrsg.): Kapitalismus als Religion.

Kadmos Kulturverlag, Berlin 2003, ISBN 3931659275, Kartoniert, 315 Seiten, 22,50 EUR
"Kapitalismus als Religion" heißt das um 1921 geschriebene und posthum publizierte Fragment Walter Benjamins, das diesem Buch vorangestellt ist. Genauso hat Dirk Baecker sein Buch genannt, in dem Aufsätze zu diesem Fragment versammelt sind. Aufsätze unter anderem von Norbert Bolz, Christoph Deutschmann, Werner Hamacher, Uwe Steiner und ... mehr lesen
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Baecker, Dirk: Wozu Systeme?.

Kadmos Kulturverlag, Berlin 2002, ISBN 3931659232, Spiele, 189 Seiten, 17,50 EUR
"Sobald ich ein System herausschneide, von dem ich ahne, dass das Ergebnis einer Operation auf die nächste Operation selbst zurückwirkt, in welcher Form auch immer, ist dieses System schon nicht mehr voraussagbar." Dieses Diktum von Heinz von Foerster weiterführend, scheint der Systembegriff nicht nur eine neue Denkweise, sondern auch ... mehr lesen
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Baecker, Dirk (Hrsg.) / Bardmann, Theodor M.: Gibt es eigentlich den Berliner Zoo noch?. Erinnerungen an Niklas Luhmann

UVK Universitätsverlag Konstanz, Konstanz 1999, ISBN 3879406960, Taschenbuch, 190 Seiten, 15,24 EUR
Wer war Niklas Luhmann? Wie erlebten ihn jene, die ihn trafen? Die Autorinnen und Autoren schildern ihre Beobachtungen und Erfahrungen im Umgang mit Niklas Luhmann. Sie berichten, wie sie sich ihr Verständnis seines Theorieangebots ? oft mühsam und gegen anfängliche Widerstände ? erschlossen haben und zeigen auf, wie sie Niklas Luhmann in Begegnungen, ... mehr lesen
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Baecker, Dirk / Kluge, Alexander: Vom Nutzen ungelöster Probleme.

Merve Verlag, Berlin 2003, ISBN 3883961868, Broschiert, 143 Seiten, 12,80 EUR
Das Thema der Gespräche zwischen Dirk Baecker und Alexander Kluge ist die Frage, mit welchen theoretischen Mitteln man sich der Bewältigung eines alltäglichen Lebens nähern kann, das seine Fortsetzung aus der Summe kleineren und größeren Scheiterns gewinnt. Jede Intelligenz kompensiert einen Zusammenbruch. Ein Konzern, ... mehr lesen
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Baecker, Dirk: Wozu Soziologie.

Kadmos Kulturverlag, Berlin 2004, ISBN 3931659550, Gebunden, 351 Seiten, 24,50 EUR
In unterschiedlichen Ansätzen unternimmt Dirk Baecker eine Bestandsaufnahme der Bedeutung der Soziologie für die Gesellschaft, ihren Werdegang und die Frage nach ihrem Wohin. ... mehr lesen
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Baecker, Dirk: Form und Formen der Kommunikation.

Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main 2005, ISBN 3518584391, Gebunden, 284 Seiten, 22,80 EUR
Der Kommunikationsbegriff gehört zu den wichtigsten Errungenschaften der Wissenschaften des 20. Jahrhunderts. Er tritt an die Stelle, die bis ins 19. Jahrhundert der Kausalitätsbegriff besetzt hatte. Dank des Begriffs der Kommunikation können soziale Verhältnisse zwischen Menschen, Tieren und vielleicht bald auch Maschinen beschrieben ... mehr lesen
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Baecker, Dirk: Kommunikation.

Reclam Verlag, Leipzig 2005, ISBN 3379201197, Kartoniert, 124 Seiten, 9,90 EUR
Wie ist Kommunikation möglich, wenn die Gedanken eines jeden Menschen in seiner Brust verschlossen sind, fragt die europäische Philosophie seit John Locke. Nur deswegen, weil das so ist, ist Kommunikation möglich, antwortet die moderne Soziologie. Das Buch entwickelt ein Modell, mit dem das Navigieren in einer komplexen Gesellschaft ... mehr lesen
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Baecker, Dirk: Studien zur nächsten Gesellschaft.

Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main 2007, ISBN 3518294563, Taschenbuch, 229 Seiten, 10,00 EUR
Die nächste Gesellschaft ist die Computergesellschaft. Sie wird sich von der Buchdruckgesellschaft der Moderne so dramatisch unterscheiden wie diese von der Schriftgesellschaft der Antike. Hatte es die Antike mit einem Überschuss an Symbolen zu tun und die Moderne mit einem Überschuss an Kritik, so wird sich die nächste Gesellschaft ... mehr lesen
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Erhard Oeser: Das Reich des Mahdi
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Geächtet, verteufelt, gejagt das ist das Schicksal des Räuberhauptmanns Hannikel und seiner Familie. Ein historischer ...
Archiv: Bücherschauen
Krisen des modernen Ichs
26.05.2012: FAZ und NZZ sind beeindruckt von Drastik und Zartheit in John Cheevers neu übersetztem Roman "Willkommen in Falconer". Ganz groß findet die FAZ auch Alexander Garcia Düttmanns neues Buch "Naive Kunst". Die SZ guckt Safaa Fathys Film über Derrida. Die taz staunt über Germán Kratochwils spätes Debüt "Scherbengericht", in dem das Wien der Kaiserzeit mit dem Patagonien der Gegenwart verbunden wird.
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Archiv: Bücherbrief
Nerv für klare Worte
07.05.2012: Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen
Archiv: Kolumnen
Oh Herr, lass' Bryson regnen!
28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen
Untergänge und Aufstiege
23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub
08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen





