Bücherschau der Woche
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Literaturbeilagen
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Bücher von Dieter Wellershoff
Wellershoff, Dieter: Der Liebeswunsch. Roman

Kiepenheuer und Witsch Verlag, Köln 2000, ISBN 3462029398, Gebunden, 397 Seiten, 21,47 EUR
Ein Konflikt wird stillgelegt und erneuert sich: Marlene, eine der vier Hauptfiguren in Dieter Wellershoffs neuem Roman, hat einst ihren Mann Leonhard verlassen, um mit seinem besten Freund Paul, einem Chirurgen an ihrer Klinik, zusammenzuleben. Nicht ohne Mühe ist es ihnen gelungen, die Verletzungen und Kränkungen in einem schwierigen Freundschaftsbund ... mehr lesen
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Wellershoff, Dieter: Der verstörte Eros. Zur Literatur des Begehrens

Kiepenheuer und Witsch Verlag, Köln 2001, ISBN 3462030256, Gebunden, 314 Seiten, 20,40 EUR
In seinem neuen Buch folgt Dieter Wellershoff an beispielhaften Werken der Spur des Begehrens in der Literatur von Goethes "Leiden des jungen Werthers" bis zu Michel Houellebecqs "Elementarteilchen". Er verbindet in vielfältiger wechselseitiger Spiegelung Werk, individuelle Lebensgeschichte und Zeitgeschichte und lässt ... mehr lesen
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Wellershoff, Dieter: Der Liebeswunsch. 6 CDs

Lübbe Verlagsgruppe, Bergisch Gladbach 2002, ISBN 3785711891, CD, 29,90 EUR
Kurzfassung des Romans. 6 CDs, 457 Minuten Laufzeit. Gelesen von Gudrun Landgrebe, Anne Moll, Ulrich Pleitgen und Udo Schenk. Marlene, die einst Leonhard verließ, um seinen besten Freund Paul zu heiraten, atmet auf, als Leonhard endlich Anja, eine viel jüngere Studentin, heiratet. Die Balance der Freundschaftsbeziehungen scheint vollends ... mehr lesen
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Wellershoff, Dieter: Das normale Leben. Erzählungen

Kiepenheuer und Witsch Verlag, Köln 2005, ISBN 3462036084, Gebunden, 314 Seiten, 18,90 EUR
Was kann noch als normal gelten, wenn es keine verbindlichen Lebensformen mehr gibt, stattdessen aber die übermächtige Forderung an jeden Einzelnen, das Beste aus seinem Leben zu machen und sein persönliches Glück zu finden? Dieter Wellershoff hat einen so einfühlsamen wie kritischen Blick für die Illusionsanfälligkeit ... mehr lesen
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Wellershoff, Dieter: Der lange Weg zum Anfang. Zeitgeschichte, Lebensgeschichte, Literatur

Kiepenheuer und Witsch Verlag, Köln 2007, ISBN 346203765X, Gebunden, 336 Seiten, 19,90 EUR
Der Band versammelt ausgewählte Äußerungen eines aufmerksamen und kritischen Zeitgenossen, der sich mit Gegenwart und Vergangenheit, Architektur und Literatur, Politik und Moral, Krieg und Gesellschaft, Liebe und Tod eindringlich und anschaulich auseinandersetzt. Dieter Wellershoff stellt seinen Werdegang als Schriftsteller neben seine ... mehr lesen
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Wellershoff, Dieter: Der Himmel ist kein Ort. Roman

Kiepenheuer und Witsch Verlag, Köln 2009, ISBN 3462041347, Gebunden, 299 Seiten, 19,95 EUR
Der Roman beginnt wie ein Krimi und entwickelt sich zu einem figurenreichen Gesellschaftsdrama. Hauptfigur ist ein junger Landpfarrer, der eines Nachts zu einem Unfallort gerufen wird. Ein Auto ist von der Straße abgekommen und in einen See gestürzt. Der Fahrer hat sich gerettet, seine Frau und sein Sohn werden leblos geborgen. Wie das geschehen ... mehr lesen
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Wellershoff, Dieter: Schau dir das an, das ist der Krieg. 3 CDs

Suppose Verlag, Berlin 2010, ISBN 3932513959, CD, 29,80 EUR
3 CDs mit 215 Minuten Laufzeit. Ein deutscher Lebenslauf des 20. Jahrhunderts: Geboren 1925, aufgewachsen als Sohn eines Veteranen des Ersten Weltkriegs, als Kind begeistert vom deutschen Soldatentum, meldet sich Dieter Wellershoff als 17-Jähriger freiwillig zur "Division Hermann Göring", mit der er im Jahr 1944 an der zusammenbrechenden ... mehr lesen
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Erhard Oeser: Das Reich des Mahdi
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Lukas Hartmann: Räuberleben
Geächtet, verteufelt, gejagt das ist das Schicksal des Räuberhauptmanns Hannikel und seiner Familie. Ein historischer ...
Archiv: Bücherschauen
Krisen des modernen Ichs
26.05.2012: FAZ und NZZ sind beeindruckt von Drastik und Zartheit in John Cheevers neu übersetztem Roman "Willkommen in Falconer". Ganz groß findet die FAZ auch Alexander Garcia Düttmanns neues Buch "Naive Kunst". Die SZ guckt Safaa Fathys Film über Derrida. Die taz staunt über Germán Kratochwils spätes Debüt "Scherbengericht", in dem das Wien der Kaiserzeit mit dem Patagonien der Gegenwart verbunden wird.
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Archiv: Bücherbrief
Nerv für klare Worte
07.05.2012: Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen
Archiv: Kolumnen
Oh Herr, lass' Bryson regnen!
28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen
Untergänge und Aufstiege
23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub
08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen





