Bücherschau der Woche
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Literaturbeilagen
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Bücher von Detlef Siegfried
Lammers, Karl Christian (Hrsg.) / Schildt, Axel / Siegfried, Detlef: Dynamische Zeiten. Die 60er Jahre in beiden deutschen Gesellschaften

Christians Verlag, Hamburg 2000, ISBN 3767213567, Gebunden, 831 Seiten, 39,88 EUR
Herausgegeben von der Forschungsstelle für Zeitgeschichte in Hamburg. Die 60er Jahre waren von tiefgreifenden Veränderungen in Gesellschaft und Kultur und von weit gespannten Hoffnungen auf politische Reformen geprägt in der Bundesrepublik und auch in der DDR. In dreißig Beiträgen wird ein farbiges Panorama dieser »dynamischen Zeiten« gezeichnet. ... mehr lesen
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Siegfried, Detlef: Der Fliegerblick. Intellektuelle, Radikalismus und Flugzeugproduktion bei Junkers 1914 bis 1934

J. H. W. Dietz Nachf. Verlag, Bonn 2001, ISBN 3801241181, Gebunden, 335 Seiten, 29,65 EUR
Untersucht wird die politische Faszination des Fliegens in der Zwischenkriegszeit anhand der Entwicklung der Junkers-Flugzeugwerke, des damals bedeutendsten deutschen und internationalen Flugzeugherstellers. Dort kam es 1931 zu einer Machtprobe im Management, die eine Gruppe ehemals linksradikaler Intellektueller gegen die nationalistischen Militärdirektoren ... mehr lesen
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Siegfried, Detlef: Time is on my side. Konsum und Politik in der westdeutschen Jugendkultur der 60er Jahre

Wallstein Verlag, Göttingen 2006, ISBN 3835300733, Gebunden, 840 Seiten, 49,00 EUR
Der gesellschaftliche Wandel in den 60er Jahren wurde besonders stark von einer jugendlich geprägten, häufig polarisierenden Massenkultur vorangetrieben, die sich seit den späten 50er Jahren herausgebildet hatte. Jazzbands, der Star-Club, Zeitschriften wie "Twen" und "Konkret", Rundfunksendungen wie Radio Bremens ... mehr lesen
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Schildt, Axel / Siegfried, Detlef: Deutsche Kulturgeschichte. Die Bundesrepublik von 1945 bis zur Gegenwart

Carl Hanser Verlag, München 2009, ISBN 3446234144, Gebunden, 696 Seiten, 24,90 EUR
Heinrich Böll und Helge Schneider, Neo Rauch und Rainer Werner Fassbinder: Seit 1949 hat die Kultur in der Bundesrepublik Deutschland eine Vielfalt entwickelt, wie sie keine frühere Epoche kannte. Noch nie spielten Literatur, Film, Kunst, Musik, Architektur, Design, Sport und sogar Computerspiele eine so große Rolle wie heute. Axel Schildt ... mehr lesen
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Reichardt, Sven (Hrsg.) / Siegfried, Detlef (Hrsg.): Das alternative Milieu. Antibürgerlicher Lebensstil und linke Politik in der Bundesrepublik Deutschland und Europa 1968-1983

Wallstein Verlag, Göttingen 2010, ISBN 3835304968, Gebunden, 509 Seiten, 39,90 EUR
Im Laufe der 1970er Jahre etablierte sich in der Bundesrepublik wie in vielen westlichen Ländern ein alternatives Milieu. Diese Gemeinschaft Gleichgesinnter strebte nach Idealen wie Selbstverwirklichung, Solidarität, Nachhaltigkeit und Ganzheitlichkeit, die sie den modernen Entfremdungserfahrungen entgegensetzte. Zugleich verfolgte sie das ... mehr lesen
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Von Lesern empfohlene Bücher
Erhard Oeser: Das Reich des Mahdi
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Lukas Hartmann: Räuberleben
Geächtet, verteufelt, gejagt das ist das Schicksal des Räuberhauptmanns Hannikel und seiner Familie. Ein historischer ...
Archiv: Bücherschauen
Krisen des modernen Ichs
26.05.2012: FAZ und NZZ sind beeindruckt von Drastik und Zartheit in John Cheevers neu übersetztem Roman "Willkommen in Falconer". Ganz groß findet die FAZ auch Alexander Garcia Düttmanns neues Buch "Naive Kunst". Die SZ guckt Safaa Fathys Film über Derrida. Die taz staunt über Germán Kratochwils spätes Debüt "Scherbengericht", in dem das Wien der Kaiserzeit mit dem Patagonien der Gegenwart verbunden wird.
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Archiv: Bücherbrief
Nerv für klare Worte
07.05.2012: Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen
Archiv: Kolumnen
Oh Herr, lass' Bryson regnen!
28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen
Untergänge und Aufstiege
23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub
08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen





