Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 26.05.2012, 14.01 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

David McTaggert

David Fraser McTaggart wurde 1932 in Vancouver/Kanada geboren. Nach der Pleite seiner Bau- und Entwicklungsfirma versuchte er 1972, die französischen Atomwaffenversuche zu behindern, indem er mit seiner Segeljacht in die Sperrzone um das Mururoa-Atoll einlief. 1979 gründete er Greenpeace International, dessen Vorsitz er bis 1991 führte. Zu seinen größten Erfolgen zählen die Einstellung der französischen A-Bomben-Versuche, das Moratorium des kommerziellen Walfangs, die Resolution zum Schutz der Antarktis und die Öffnung der Sowjetunion für den Umweltschutz. Ab 1993 lebte David McTaggart in Umbrien, wo er eine Olivenfarm nach ökologischen Gesichtspunkten bewirtschaftete. Im März 2001 kam er bei einem Autounfall ums Leben.

Bücher von David McTaggert

McTaggert, David: Rainbow Warrior. Ein Leben gegen alle Regeln. Die Autobiografie des Greenpeace-Gründers

Cover: Rainbow Warrior

Riemann Verlag, München 2001, ISBN 3570500047, Gebunden, 352 Seiten, 22,00 EUR

Mit 50 Abbildungen. In Zusammenarbeit mit Helen Singer. Aus dem Englischen von Gisela Kretzschmar. David McTaggart, der Mann, der Greenpeace International gründete und zu einer schlagkräftigen Organisation machte, agierte eher aus dem Schatten heraus. Hier schildert er u.a. die Hintergründe zum Stopp der französischen Atomtests, ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Krisen des modernen Ichs

26.05.2012: FAZ und NZZ sind beeindruckt von Drastik und Zartheit in John Cheevers neu übersetztem Roman "Willkommen in Falconer". Ganz groß findet die FAZ auch Alexander Garcia Düttmanns neues Buch "Naive Kunst". Die SZ guckt Safaa Fathys Film über Derrida. Die taz staunt über Germán Kratochwils spätes Debüt "Scherbengericht", in dem das Wien der Kaiserzeit mit dem Patagonien der Gegenwart verbunden wird.
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Archiv: Bücherbrief

Nerv für klare Worte

07.05.2012: Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen