Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 23.05.2012, 14.28 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Dashiell Hammett

Dashiell Hammett, 1894 geboren, übte verschiedene Berufe aus, bis er schließlich bei der Detektei Pinkerton in Baltimore anfing. Bald schon erblickt "Contintental Op" das Licht der literarischen Bühne, der erste wirklich glaubhafte Detektiv in der amerikanischen Literatur. Sam Spade, eine weitere Figur Hammetts, wurde später mit Humphrey Bogart in "Der Malteser Falke" verfilmt. In den 30ern wurde Hammett politisch aktiv, engagierte sich in der KP. 1948 wurde er Vorsitzender des Civil Right Congress. 1951 erwies sich seine politische Gesinnung und Aktivität als folgenschweres Verhängnis. Verfolgt vom Ausschuss für "unamerikanische Aktivitäten" wanderte er monatelang ins Gefängnis, wurde jeglicher Publikationsmöglichkeiten beraubt. Den Rest seines Lebens verbrachte der schwerkranke Hammett in New York, lehrte "Creative Writing" an der School of Social Science. Seine Weggefährtin, die Autorin Lilian Hellman, pflegte den Autor. Dashiell Hammett starb 1961 völlig verarmt an Lungenkrebs.

Bücher von Dashiell Hammett

Hammett, Dashiell: Das große Umlegen. 2 CDs

Cover: Das große Umlegen

Edition Tiamat, Berlin 2002, ISBN 3893200576, Hörbuch, 17,00 EUR

140 Minuten Laufzeit. Wiglaf Droste und Katharina Thalbach lasen "Das große Umlegen" von Dashiell Hammett am 11. Dez. 2001 in der Volksbühne, Berlin. Die Handlung: Ein Ermittler, der für die Continental Detecive Agency arbeitet, deren Auftraggeber zumeist Versicherungsgesellschaften sind, nimmt es gleich mit einer ganzen Meute an Gangstern ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Zwei lachende Augen

23.05.2012: Die FAZ lässt sich in Fabio Genovesis "Fische füttern" von einem ungeküssten italienischen Jüngling bezaubern und von Andreas Rinke und Christian Schwägerl auf 11 drohende Kriege vorbereiten. Die NZZ liest Thomas Pogges leidenschaftliches politikphilosophisches Werk "Weltarmut und Menschenrechte" und folgt Beatriz Preciado durch das "Pornotopia" Hugh Hefners. Die SZ teilt Esther Kinskys Sehnsucht nach Leben. Mehr lesen

Archiv: Bücherbrief

Nerv für klare Worte

07.05.2012: Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen