Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 24.05.2012, 11.21 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Dagmar Leupold

Dagmar Leupold, 1955 in Niederlahnstein geboren, studierte Komparatistik in Marburg, Tübingen und New York. Für ihre literarischen Arbeiten erhielt sie zahlreiche Auszeichnungen. Sie lebt in Kirchseeon bei München.

Bücher von Dagmar Leupold

Leupold, Dagmar: Ende der Saison. Roman

Cover: Ende der Saison

S. Fischer Verlag, Frankfurt am Main 1999, ISBN 3100441044,                          , 224 Seiten, 18,41 EUR

Monticiano, ein kleiner toskanischer Ort: In der Bar Lippi kommt man zusammen, führt endlose Gespräche über Sensationen und Alltägliches, die gastritische Großmutter, das Erbe, die Steuern und die Regierung. Oder über den merkwürdigen Deutschen, der seit kurzem auf dem nahen Monte Siepi in einem Zelt lebt und nur ... mehr lesen
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Leupold, Dagmar: Byrons Feldbett. Gedichte

S. Fischer Verlag, Frankfurt am Main 2001, ISBN 3100441052, Gebunden, 95 Seiten, 16,00 EUR

Dagmar Leupold wirft ihren Blick auf Leben und Lieben, Lieben und Schreiben, wobei nicht selten das eine mit dem anderen in lakonischer Pointe zusammenfällt. Sie spielt mit den Möglichkeiten des Mediums: versteckte Zitate, Anspielungen auf den europäischen Mythenvorrat, Zuflüsse aus allen Epochen der Literaturgeschichte machen ihre Texte für den ... mehr lesen
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Leupold, Dagmar: Eden Plaza. Roman

Cover: Eden Plaza

C. H. Beck Verlag, München 2002, ISBN 3406493130, Gebunden, 176 Seiten, 17,90 EUR

Eine Geschichte wie aus Tausendundeiner Nacht: Ein Paar in einem Hotel, sich liebend, redend, ineinander verschlungen, neugierig, gierig: Es ist ein heimliches Treffen, die Zeit ist knapp, es gibt viel zu erzählen, ein ganzes Leben. Die Erzählerin spricht zu ihrem Geliebten, ihrem "König". Sie folgt Erinnerungen und Einfällen, ... mehr lesen
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Leupold, Dagmar: Nach den Kriegen. Roman eines Lebens

Cover: Nach den Kriegen

C. H. Beck Verlag, München 2004, ISBN 3406523250, Gebunden, 221 Seiten, 17,90 EUR

Zweimal misslingt der Abschied vom Vater. So muss sie ihn sich schreibend erfinden, ihn im Roman seines Lebens Gestalt gewinnen lassen. Dagmar Leupolds Roman über ihren Vater Rudolf Leupold (1913-1986) geht, dicht, anschaulich, zugleich fragend und deutend, den Spuren eines Lebens nach, das sich, hinter einem Wall familiärer Legenden verborgen, ... mehr lesen
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Leupold, Dagmar: Alphabet zu Fuß. Essays zu Literatur

Cover: Alphabet zu Fuß

C. H. Beck Verlag, München 2005, ISBN 3406536433, Gebunden, 170 Seiten, 17,90 EUR

Schreiben bedeutet, dem Wunsch zu folgen, dass man in die Haut eines anderen schlüpfen, dass man aus der eigenen Haut fahren könnte. Die Haut ist wie die Sprache, von Innen und Außen zugleich gezeichnet, von Geschichte wie von einer Spur geprägt und doch bereit, dass auf ihr etwas Neues eingetragen werden kann. Daphne und Apollo, ... mehr lesen
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Leupold, Dagmar: Grüner Engel, blaues Land. Roman

Cover: Grüner Engel, blaues Land

C. H. Beck Verlag, München 2007, ISBN 3406556175, Gebunden, 204 Seiten, 17,90 EUR

In ihrem Roman erzählt Dagmar Leupold die Liebesgeschichte zweier vom Leben Enttäuschten: der Archäologin Sophia, die ihr Geld damit verdient, Produktnamen für Parfüms zu erfinden, und des Historikers Johannes, der an einer Biografie des Esperanto-Erfinders Ludwig Lazarus Zamenhof schreibt. Er lädt Sophia, die er bislang ... mehr lesen
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Leupold, Dagmar: Die Helligkeit der Nacht. Roman

Cover: Die Helligkeit der Nacht

C. H. Beck Verlag, München 2009, ISBN 3406590713, Gebunden, 206 Seiten, 18,90 EUR

Die Toten sind nicht tot, am allerwenigsten in der Literatur, und sie selbst hat etwas Geisterhaftes, Nächtliches, aber in einem liebevollen Sinne: Zärtlich beobachtet sie das Leben, wenn auch aus der Ferne. Und da ist es nur zwingend, wenn in Dagmar Leupolds neuem Roman ein Toter spricht, wie zuletzt etwa auch in Romanen von Sibylle Lewitscharoff, ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Zwei lachende Augen

23.05.2012: Die FAZ lässt sich in Fabio Genovesis "Fische füttern" von einem ungeküssten italienischen Jüngling bezaubern und von Andreas Rinke und Christian Schwägerl auf 11 drohende Kriege vorbereiten. Die NZZ liest Thomas Pogges leidenschaftliches politikphilosophisches Werk "Weltarmut und Menschenrechte" und folgt Beatriz Preciado durch das "Pornotopia" Hugh Hefners. Die SZ teilt Esther Kinskys Sehnsucht nach Leben. Mehr lesen

Archiv: Bücherbrief

Nerv für klare Worte

07.05.2012: Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen