Bücherschau der Woche
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Literaturbeilagen
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Bücher von Dagmar Leupold
Leupold, Dagmar: Ende der Saison. Roman

S. Fischer Verlag, Frankfurt am Main 1999, ISBN 3100441044, , 224 Seiten, 18,41 EUR
Monticiano, ein kleiner toskanischer Ort: In der Bar Lippi kommt man zusammen, führt endlose Gespräche über Sensationen und Alltägliches, die gastritische Großmutter, das Erbe, die Steuern und die Regierung. Oder über den merkwürdigen Deutschen, der seit kurzem auf dem nahen Monte Siepi in einem Zelt lebt und nur ... mehr lesen
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Leupold, Dagmar: Byrons Feldbett. Gedichte
S. Fischer Verlag, Frankfurt am Main 2001, ISBN 3100441052, Gebunden, 95 Seiten, 16,00 EUR
Dagmar Leupold wirft ihren Blick auf Leben und Lieben, Lieben und Schreiben, wobei nicht selten das eine mit dem anderen in lakonischer Pointe zusammenfällt. Sie spielt mit den Möglichkeiten des Mediums: versteckte Zitate, Anspielungen auf den europäischen Mythenvorrat, Zuflüsse aus allen Epochen der Literaturgeschichte machen ihre Texte für den ... mehr lesen
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Leupold, Dagmar: Eden Plaza. Roman

C. H. Beck Verlag, München 2002, ISBN 3406493130, Gebunden, 176 Seiten, 17,90 EUR
Eine Geschichte wie aus Tausendundeiner Nacht: Ein Paar in einem Hotel, sich liebend, redend, ineinander verschlungen, neugierig, gierig: Es ist ein heimliches Treffen, die Zeit ist knapp, es gibt viel zu erzählen, ein ganzes Leben. Die Erzählerin spricht zu ihrem Geliebten, ihrem "König". Sie folgt Erinnerungen und Einfällen, ... mehr lesen
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Leupold, Dagmar: Nach den Kriegen. Roman eines Lebens

C. H. Beck Verlag, München 2004, ISBN 3406523250, Gebunden, 221 Seiten, 17,90 EUR
Zweimal misslingt der Abschied vom Vater. So muss sie ihn sich schreibend erfinden, ihn im Roman seines Lebens Gestalt gewinnen lassen. Dagmar Leupolds Roman über ihren Vater Rudolf Leupold (1913-1986) geht, dicht, anschaulich, zugleich fragend und deutend, den Spuren eines Lebens nach, das sich, hinter einem Wall familiärer Legenden verborgen, ... mehr lesen
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Leupold, Dagmar: Alphabet zu Fuß. Essays zu Literatur

C. H. Beck Verlag, München 2005, ISBN 3406536433, Gebunden, 170 Seiten, 17,90 EUR
Schreiben bedeutet, dem Wunsch zu folgen, dass man in die Haut eines anderen schlüpfen, dass man aus der eigenen Haut fahren könnte. Die Haut ist wie die Sprache, von Innen und Außen zugleich gezeichnet, von Geschichte wie von einer Spur geprägt und doch bereit, dass auf ihr etwas Neues eingetragen werden kann. Daphne und Apollo, ... mehr lesen
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Leupold, Dagmar: Grüner Engel, blaues Land. Roman

C. H. Beck Verlag, München 2007, ISBN 3406556175, Gebunden, 204 Seiten, 17,90 EUR
In ihrem Roman erzählt Dagmar Leupold die Liebesgeschichte zweier vom Leben Enttäuschten: der Archäologin Sophia, die ihr Geld damit verdient, Produktnamen für Parfüms zu erfinden, und des Historikers Johannes, der an einer Biografie des Esperanto-Erfinders Ludwig Lazarus Zamenhof schreibt. Er lädt Sophia, die er bislang ... mehr lesen
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Leupold, Dagmar: Die Helligkeit der Nacht. Roman

C. H. Beck Verlag, München 2009, ISBN 3406590713, Gebunden, 206 Seiten, 18,90 EUR
Die Toten sind nicht tot, am allerwenigsten in der Literatur, und sie selbst hat etwas Geisterhaftes, Nächtliches, aber in einem liebevollen Sinne: Zärtlich beobachtet sie das Leben, wenn auch aus der Ferne. Und da ist es nur zwingend, wenn in Dagmar Leupolds neuem Roman ein Toter spricht, wie zuletzt etwa auch in Romanen von Sibylle Lewitscharoff, ... mehr lesen
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Peter Nadas: Parallelgeschichten
Aus dem Ungarischen von Christina Viragh. 1989, im Jahr des Mauerfalls, findet der Student Döhring beim Jogging ...
Archiv: Bücherschauen
Zwei lachende Augen
23.05.2012: Die FAZ lässt sich in Fabio Genovesis "Fische füttern" von einem ungeküssten italienischen Jüngling bezaubern und von Andreas Rinke und Christian Schwägerl auf 11 drohende Kriege vorbereiten. Die NZZ liest Thomas Pogges leidenschaftliches politikphilosophisches Werk "Weltarmut und Menschenrechte" und folgt Beatriz Preciado durch das "Pornotopia" Hugh Hefners. Die SZ teilt Esther Kinskys Sehnsucht nach Leben. Mehr lesen
Archiv: Bücherbrief
Nerv für klare Worte
07.05.2012: Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen
Archiv: Kolumnen
Oh Herr, lass' Bryson regnen!
28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen
Untergänge und Aufstiege
23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub
08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen





