Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 25.05.2012, 09.08 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Colson Whitehead

Colson Whitehead, 1969 in New York geboren, studierte in Harvard und arbeitete als freier Journalist für "Vibe", "Spin" und "New York Newsday" sowie als Fernsehkritiker für "The Village Voice". 1999 erschien sein erster Roman "The Intuitionist" (Die Fahrstuhlführerin).

Bücher von Colson Whitehead

Whitehead, Colson: John Henry Days. Roman

Cover: John Henry Days

Carl Hanser Verlag, München 2004, ISBN 3446204695, Gebunden, 592 Seiten, 24,90 EUR

Aus dem Amerikanischen von Nikolaus Stingl. John Henry, der Mann mit dem Hammer in der Hand, ist der Held unzähliger Volkslieder und Balladen, ein amerikanischer Gründungsmythos und ein ehemaliger Sklave. Im Wettstreit mit einer Bohrmaschine siegt der schwarze Tunnelarbeiter, doch bezahlt er diesen Triumph mit dem Leben - das behauptet zumindest ... mehr lesen
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Whitehead, Colson: Der Koloss von New York. Eine Stadt in dreizehn Teilen

Cover: Der Koloss von New York

Carl Hanser Verlag, München 2005, ISBN 3446205926, Gebunden, 150 Seiten, 14,90 EUR

Aus dem Amerikanischen von Nikolaus Stingl. New York vom Morgen, wenn die Müllmänner kommen, bis in die Nacht. New York für die Eingeborenen und die Fremden, New York, beschrieben von einzelnen Stimmen an unterschiedlichen Orten wie Times Square, Brooklyn Bridge, Central Park, Coney Island oder Broadway. Colson Whitehead, New Yorker ... mehr lesen
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Whitehead, Colson: Apex. Roman

Cover: Apex

Carl Hanser Verlag, München 2007, ISBN 3446208704, Gebunden, 191 Seiten, 17,90 EUR

Aus dem Amerikanischen von Nikolaus Stingl. Ein namenloser Fremder kommt nach Winthrop, einer verschlafenen Kleinstadt im Mittleren Westen. Der erfolgreiche Werbetexter soll der Stadt zu einem neuen Namen verhelfen. Für einen Mann, der einen Anflug von Unsterblichkeit verspürt, wenn er am Boden eines Plastikbechers den von ihm erfundenen ... mehr lesen
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Whitehead, Colson: Der letzte Sommer auf Long Island. Roman

Cover: Der letzte Sommer auf Long Island

Carl Hanser Verlag, München 2011, ISBN 3446236449, Gebunden, 336 Seiten, 21,90 EUR

Aus dem Englischen von Nikolaus Stingl. Jeden Sommer trifft sich auf dem Ferienparadies Long Island die New Yorker Mittelschicht. Wenn Benji und seine Freunde in der afroamerikanischen "Enklave" der Insel eintreffen, werden die neuen Klamotten, der neue Jargon, die neuen Songs diskutiert. Voll Wärme und Komik schildert Colson Whitehead einen ganzen ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Faktenhuber

24.05.2012: Aichinger hören, empfiehlt die Zeit. Bei Felicitas Hoppe hält sie sich die Ohren zu: Das klappert. Die SZ stellt eine Alkibiades-Biografie vor. Die NZZ sucht mit Adorno den Konvergenzpunkt von Philosophie und Soziologie. Gründliche Ermittlung bescheinigt die FR dem Reporterteam Koldehoff/Timm im Kunstfälscherprozess Beltracchi. Die FAZ zieht höchste finanzpolitische Autorität heran, um Thilo Sarrazin Unfug vorzuwerfen. Mehr lesen

Archiv: Bücherbrief

Nerv für klare Worte

07.05.2012: Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen