Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 26.05.2012, 10.25 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Clay Blair

Clay Blair diente im Zweiten Weltkrieg auf einem U-Boot im Pazifik und arbeitete später als Militärkorrespondent für die Zeitschriften Time, Life und Saturday Evening Post. Er hat Hunderte von Zeitschriftenartikeln und 25 Bücher publiziert. Sein wohl bekanntestes Buch ist "Silent Victory: the US Submarine War Against Japan" ("Wer sich für die Geschichte des Seekrieges zwischen 1939 und 1945 interessiert, kommt an diesem Werk nicht vorbei", schrieb Walter Lord.). Aber auch seine Biographien (über Admiral H.G. Rickover, General Douglas MacArthur, Omar N. Bradley, Matthew B. Ridgeway und John F. Kennedy) haben ein breites Publikum gefunden. Vor kurzem erschien "The Forgotten War", ein umfassendes Werk über den Korea-Krieg. Clay Blair lebte mit seiner Frau auf Washington Island im Bundesstaat Wisconsin, wo er im Dezember im Alter von 73 Jahren starb.

Bücher von Clay Blair

Blair, Clay: Der U-Boot-Krieg 1942-1945. Band 2: Die Gejagten (1942-1945)

Cover: Der U-Boot-Krieg 1942-1945

Heyne Verlag, München 1999, ISBN 3453160592, gebunden, 1022 Seiten, 39,88 EUR

Aus dem Amerikanischen von Helmut Dierlamm, Norbert Juraschitz und Ulrich Mihr. Aus den Seewölfen in den deutschen U-Booten wurden Gejagte. Sie gingen, wie Dönitz es vorausgesehen hatte, »in Ehren unter«. Blairs Werk bewältigt einen der letzten Stoffe des Zweiten Weltkrieges, der noch nicht erschöpfend behandelt wurde. ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Ungesetzliche Liaison

25.05.2012: Die FAZ taucht mitgenommen aus Stefan Merrill Blocks Roman über seinen bipolaren Großvater auf und verliebt sich mit Peter Goldsworthys 15-jährigen Helden in eine Lateinlehrerin. Die SZ findet die erstaunlichsten Querverbindungen in Marcel Beyers Reisebeschreibungen, Gedichten und ornithologischen Recherchen. Und sie stellt fest: Wer heute über Plagiat und Urheberrecht reden will, muss Philipp Theisohn lesen. Mehr lesen

Archiv: Bücherbrief

Nerv für klare Worte

07.05.2012: Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen