Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Claire Goll

Claire Goll, 1890 in Nürnberg als Clara Aischmann geboren und in München aufgewachsen, heiratete 1911 den Schweizer Verleger Dr. Heinrich Studer. Ein Jahr darauf wurde ihre Tochter Dorothea Elisabeth geboren. Nach ihrer Scheidung im Jahr 1917 übersiedelte sie in die Schweiz, wo sie dem Dichter Yvan Goll begegnete. 1918/19 wurden Claire Golls erste Gedichte und Novellen veröffentlicht. 1921 heiratete sie Yvan Goll in Paris. 1939 flüchtete sie mit ihm aus Frankreich in die USA. Bis 1947 lebten sie vorwiegend in New York und kehrten dann nach Paris zurück. Claire Goll starb 1977 in Paris. Ihre bekanntesten Werke sind der Roman "Der Neger Jupiter" und ihre Autobiografie "Ich verzeihe keinem".

Bücher von Claire Goll

Claire Goll/Yvan Goll/Paula Ludwig: Nur einmal noch werd ich dir untreu sein. Briefwechsel und Aufzeichnungen 1917-1966. 2 Bände

Bestellen bei buecher.deCover: Claire Goll / Yvan Goll / Paula Ludwig: Nur einmal noch werd ich dir untreu sein. Briefwechsel und Aufzeichnungen 1917-1966. 2 Bände

Wallstein Verlag, Göttingen 2013, ISBN 9783835310469, Gebunden, 1500 Seiten, 78,00 EUR

Die Briefe zwischen Claire Goll, Yvan Goll und Paula Ludwig sind Zeugnisse leidenschaftlicher Liebe, weisen aber auch in Abgründe des Zweifels, der Eifersucht und der Verzweiflung. Zugleich spiegeln sie Leben und Wirken dreier Dichter, die sich in dieser Dreieckskonstellation wechselseitig beeinflussten. Nicht zuletzt rücken die Briefe und Aufzeichnungen ... mehr lesen

Claire Goll: Arsenik. Eine Deutsche in Paris. Romane

Bestellen bei buecher.deCover: Claire Goll: Arsenik. Eine Deutsche in Paris. Romane

Wallstein Verlag, Göttingen 2005, ISBN 9783892449799, Gebunden, 279 Seiten, 26,00 EUR

Herausgegeben und mit einem Nachwort von Barbara Glauert-Hesse. Mit ihrer Sympathie für die großen Menschheitsträume wie mit dem ihr eigenen Hang zur unerbittlichen Desillusionierung menschlicher Schicksale erzählt Claire Goll in den Romanen "Arsenik" (1932) und "Eine Deutsche in Paris" (1925) von Liebe, Verlust, ... mehr lesen

Claire Goll: Der Neger Jupiter raubt Europa. Gelesen von Hannelore Hoger. 4 CDs

Bestellen bei buecher.deCover: Claire Goll: Der Neger Jupiter raubt Europa. Gelesen von Hannelore Hoger. 4 CDs

Ullstein Verlag, München 2002, ISBN 9783550090516, CD, 22,00 EUR

214 Minuten Laufzeit. Gelesen von Hannelore Hoger. Mit psychologischem Scharfblick und poetischer Präzision hat Claire Goll das Sadomaso-Ritual einer misslingenden Liebe beschrieben und den Neger Jupiter zum Helden einer blutigen Groteske und politisch-literarischen Satire gemacht. Jupiter Djilbuti, Kabinettschef im französischen Kolonialministerium, ... mehr lesen

Claire Goll/Rainer Maria Rilke: Ich sehne mich sehr nach deinen blauen Briefen. Briefwechsel

Bestellen bei buecher.deCover: Claire Goll / Rainer Maria Rilke: Ich sehne mich sehr nach deinen blauen Briefen. Briefwechsel

Wallstein Verlag, Göttingen 2000, ISBN 9783892444046, Gebunden, 215 Seiten, 19,43 EUR

Die Korrespondenz zwischen Rainer Maria Rilke und Claire Goll aus den Jahren 1918-1925 wird zum ersten Mal aus den im Deutsche Literaturarchiv in Marbach am Neckar befindlichen Originalhandschriften veröffentlicht. Der Band enthält neben den Briefen sieben Gedichte Rilkes in französischer Sprache, die er im Februar 1924 als kleines handgebundenes ... mehr lesen

Claire Goll/Rainer Maria Rilke: Ich sehne mich sehr nach Deinen blauen Briefen. Briefwechsel

Bestellen bei buecher.deCover: Claire Goll / Rainer Maria Rilke: Ich sehne mich sehr nach Deinen blauen Briefen. Briefwechsel

Hörbuch Hamburg, Hamburg 2000, ISBN 9783934120594, Hörbuch, 0 Seiten, 25,51 EUR

2 CDs, Lesung mit Matthias Fuchs und Ulrike Grote. Spieldauer: 128 Minuten. Am 17. November 1918 fand die erste Begegnung des 43-jährigen Rainer Maria Rilke und der 28-jährigen Claire Studer in München statt. Rilke lebte dort bereits seit 1914. Den ersten Brief erhielt er am 16. November Brief von ihr, in dem sie ihm ihren Aufenthalt in München ... mehr lesen

Newsletter abonnieren

Möchten Sie über unsere neuen Artikel, die Feuilletons und die besten Bücher informiert sein? Abonnieren Sie unsere Newsletter!
Mailen | Drucken | Merkzettel | Empfehlen auf Facebook | Twittern | Share on Google+

Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Schwindsucht der Seele

29.07.2014: Die FR liest hingebungsvoll die Poesie Fernando Pessoa und genießt es unendlich, dass der Portugiese überhaupt nicht an den Leser dachte. Die NZZ schlägt sich auf die Seite der Partisanen des stillen Protests, die Wilhelm Genazino in seinem Roman "Bei Regen im Saal" gegen den Literaturbetrieb antreten lässt. Bei Jörg Friedrichs Auf- und Abrechnungen "14/18" kommt die FAZ nicht ganz mit. Sehr einleuchtend findet sie Petra Terhoevens Blick auf den "Deutschen Herbst in Europa".
Mehr lesen

Archiv: Bücherbrief

Schimmernde Aphorismusmosaiken

07.07.2014: Marlene Streeruwitz erfindet sich eine Nachkommin. Karl Ove Knausgård versucht es mal mit Leben. Stefan Aust und Dirk Laabs tauchen ein in die Parallelwelt des Zwickauer Mördertrios - dies alles und mehr in den besten Büchern des Juli.
Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Hörnerschwung

12.07.2014: Walliser Schwarzhalsziegen, ein Melklied, Clarice Lispector und "fremd sprechen" - Beobachtungen vom 19. Internationalen Literaturfestival im Walliser Leukerbad. Mehr lesen

Alltägliche Abwesenheit

10.06.2014: "Keine Rede wird je wiederholen, was das Stammeln mitzuteilen weiß": Esther Dischereit widmet den Ermordeten des Zwickauer Terrortrios acht Klagelieder. Mehr lesen

Ins Ausgesparte hinein

14.05.2014: Clemens J. Setz und Yahya Hassan: Über Prosa, in Verse gebrochen. Mehr lesen