Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 26.05.2012, 14.01 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Christoph Wilhelm Aigner

Christoph Wilhelm Aigner, geboren 1954 in Wels, lebt seit 1985 als freier Schriftsteller in Salzburg. 1982 erhielt er den Trakl-Förderpreis, 1993 den dritten Meraner Lyrikpreis und 1996 den Else Lasker-Schüler-Förderpreis. Unter anderem sind von ihm erschienen: 1994 sein Prosadebüt 'Anti Amor', 1995 die Übertragungen sämtlicher Liebesgedichte des sogenannten Salzburger 'Mönchs' aus dem Mittelhochdeutschen, "Das Verneinen der Pendeluhr" (Gedichte, 1996), "Die Berührung" (Gedichte, 1998) und "Mensch" (Verwandlungen, 1999), "Engel der Dichtung", Eine Lesereise (2000).

Bücher von Christoph Wilhelm Aigner

Aigner, Christoph Wilhelm: Engel der Dichtung. Eine Lesereise

Cover: Engel der Dichtung

Deutsche Verlags-Anstalt (DVA), Stuttgart 2000, ISBN 3421053995, Gebunden, 157 Seiten, 16,36 EUR

Was ist das wirklich: Dichtung? Wenn Wörter Wirklichkeit erzeugen - und die Sprache ist der Menschheit ja nicht fertig ins Maul gefallen -, so sind Dichtung und Leben untrennbar miteinander verwoben. Nachdenken über Dichtung heißt somit, über das Leben nachdenken zu müssen. Der Autor muß sich prüfen, wie er lebt, und muß sich Rechenschaft ablegen ... mehr lesen
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Aigner, Christoph Wilhelm: Vom Schwimmen im Glück. Gedichte

Cover: Vom Schwimmen im Glück

Deutsche Verlags-Anstalt (DVA), München 2001, ISBN 3421054606, Gebunden, 102 Seiten, 14,40 EUR

Manche halten Glück für einen andauernden Zustand, der zu erreichen ist, wenn man sich nur genügend bemüht. Das ist unwahrscheinlich. Was es aber wirklich gibt, sind reine Momente des Erlebens, in denen Absichten keine Rolle spielen; etwas, das einem begegnet, außerordentlich, unerwartet, das man nie zwingen und durch nichts ... mehr lesen
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Aigner, Christoph Wilhelm: Logik der Wolken.

Cover: Logik der Wolken

Deutsche Verlags-Anstalt (DVA), München 2004, ISBN 3421058156, Gebunden, 137 Seiten, 17,90 EUR

Christoph Wilhelm Aigners sucht in der Logik der Wolken das eigentlich Unbegreifliche zu erfassen: das Leben. Es verschließt sich gerade dort, wo es zu pulsieren scheint - in der Geschwindigkeit, dem Trubel. Das Wesen der Natur, Zentrum seiner Poesie, eröffnet sich ihm in der versunkenen, liebenden Anschauung. So, wie es gelingt, aller Flüchtigkeit ... mehr lesen
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Aigner, Christoph Wilhelm: Kurze Geschichte vom ersten Verliebtsein. Gedichte

Cover: Kurze Geschichte vom ersten Verliebtsein

Deutsche Verlags-Anstalt (DVA), München 2005, ISBN 3421058113, Gebunden, 80 Seiten, 14,90 EUR

Christoph Wilhelm Aigners Blick auf die Welt ist der eines immer wieder neu Sehenden: Der Blick des Staunens und Begreifens. Seine Gedichte ruhen in der Zuneigung zu Natur und Kreatur. Dem Respekt vor der Sprache. Und dem unbestechlichen Gefühl für die tragende Poesie komprimierter Momente, die dem menschlichen Leben Sinn verleihen.
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Aigner, Christoph Wilhelm: Die schönen bitteren Wochen des Johann Nepomuk. Roman

Cover: Die schönen bitteren Wochen des Johann Nepomuk

Deutsche Verlags-Anstalt (DVA), München 2006, ISBN 3421059578, Gebunden, 448 Seiten, 19,90 EUR

"Jetzt bin ich so alt wie Mariella damals. Das ist sieben Jahre her. Manchmal scheinen mir zwei Leben seitdem vergangen zu sein, zuweilen kommt's mir vor, als hätte sich bloß ein Tag wie ein weißes Blatt dazwischengeschoben." Johann Nepomuk Müller steht, obwohl erst siebzehn Jahre alt, mit den Beinen fest im Leben. ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Krisen des modernen Ichs

26.05.2012: FAZ und NZZ sind beeindruckt von Drastik und Zartheit in John Cheevers neu übersetztem Roman "Willkommen in Falconer". Ganz groß findet die FAZ auch Alexander Garcia Düttmanns neues Buch "Naive Kunst". Die SZ guckt Safaa Fathys Film über Derrida. Die taz staunt über Germán Kratochwils spätes Debüt "Scherbengericht", in dem das Wien der Kaiserzeit mit dem Patagonien der Gegenwart verbunden wird.
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Archiv: Bücherbrief

Nerv für klare Worte

07.05.2012: Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen