Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 26.05.2012, 14.01 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Christoph Meckel

Christoph Meckel wurde 1935 in Berlin geboren. Nach zahlreichen Reisen durch Deutschland, Europa, Afrika und Amerika studierte er Grafik an der Kunstakademie in Freiburg und München. Er veröffentlichte verschiedene Radierzyklen sowie zahlreiche Prosa- und Gedichtbücher. Heute ist er Mitglied des PEN Zentrums in Deutschland und der Akademie für Sprache und Dichtung in Darmstadt. Sein Werk wurde unter anderem mit dem Rainer-Maria-Rilke-Preis für Lyrik und dem Georg-Trakl-Preis ausgezeichnet. Christoph Meckel lebt in Berlin und Frankreich.

Bücher von Christoph Meckel

Meckel, Christoph: Zähne. Gedichte

Cover: Zähne

Carl Hanser Verlag, München 2000, ISBN 3446199306, Gebunden, 75 Seiten, 14,32 EUR

"Das Gedicht handelt ununterbrochen von jedem Zweifel. / Seine Handlung setzt sich fort an der nächsten Ecke und zu jedem Zeitpunkt, in jeder Sprache ..." Diese Zeilen beschreiben genau Meckels poetische Haltung, die in den Gedichten des vorliegenden Bandes deutlich wird. Ein Band, der ganz unterschiedliche Formen und Themen vereint. Neben Beschwörung ... mehr lesen
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Meckel, Christoph: Blut im Schuh. Gedichte

Cover: Blut im Schuh

zu Klampen Verlag, Lüneburg 2001, ISBN 3933156610, Gebunden, 48 Seiten, 17,00 EUR

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Meckel, Christoph: Suchbild. Meine Mutter.

Cover: Suchbild. Meine Mutter

Carl Hanser Verlag, München 2002, ISBN 3446202196, Gebunden, 124 Seiten, 13,90 EUR

"Ich habe meine Mutter nicht geliebt." Dieser Satz steht am Anfang des Buches. Meckels Mutter, allem Geistigen verschrieben, ist eine Frau der anspruchsvollen Gesellschaft. Die Kinder sind nur im Weg, und auch der Krieg passt eigentlich nicht indieses Szenario. In Meckels Portrait wird über den individuellen Fall hinaus ein Milieu sichtbar, in ... mehr lesen
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Meckel, Christoph: Ich suche Glück auf leeren Straßen. CD

Cover: Ich suche Glück auf leeren Straßen

DHV - Der Hörverlag, München 2003, ISBN 3899400844, CD, 15,90 EUR

Gelesen vom Autor, 1 CD, Laufzeit 73 Minuten. Christoph Meckel ist Gegenwartslyriker. Und er hat einen Traum, den Traum von der Macht der Sprache: "Solange Sprache noch reflektiert, gebraucht und gestaltet wird, ist immer noch etwas möglich." Er ist Seher, er sieht, was ist. Und je deutlicher er sieht, desto stärker wird er. Denn, so der ... mehr lesen
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Meckel, Christoph: Ungefähr ohne Tod im Schatten der Bäume. Ausgewählte Gedichte

Cover: Ungefähr ohne Tod im Schatten der Bäume

Carl Hanser Verlag, München 2003, ISBN 3446202757, Gebunden, 192 Seiten, 15,90 EUR

Herausgegeben und mit einem Nachwort von Lutz Seiler. Christoph Meckels umfangreiches und vielseitiges lyrisches Werk wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet und gehört zum festen Bestandteil der deutschen Nachkriegsliteratur. Die vorliegende Auswahl aus dem Gesamtwerk, zusammengestellt von dem Dichter Lutz Seiler, zeigt den ganzen poetischen ... mehr lesen
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Meckel, Christoph: Einer bleibt übrig, damit er berichte. Sieben Erzählungen und ein Epilog

Cover: Einer bleibt übrig, damit er berichte

Carl Hanser Verlag, München 2005, ISBN 3446205721, Gebunden, 268 Seiten, 19,90 EUR

Wie erlebt das Individuum die Konfrontation mit seinem Zeitalter? Christoph Meckel zeigt anhand eines Zyklus Schauplätze einer Zeit, die überall ihre Trümmerstätten hinterlassen hat: Kasernen, die Regierungsinsel einer Diktatur, ein Monument in der Wüste - und immer wieder stellt er diesen Orten den Einzelnen gegenüber, ... mehr lesen
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Meckel, Christoph: Seele des Messers. Gedichte

Cover: Seele des Messers

Carl Hanser Verlag, München 2006, ISBN 3446208046, Kartoniert, 80 Seiten, 14,90 EUR

"Christoph Meckels Gedichte bilden das Kontinuum und das Zentrum seines Oeuvres", schrieb Wulf Segebrecht in der F.A.Z. Im vorliegenden Band setzt Meckel seine poetischen Erkundungen fort. Öffentlichkeit und Privatheit, Propaganda und Stille, das sind die Gegensätze, in denen seine Gedichte unsere Gegenwart und unsere heutige Existenz ... mehr lesen
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Meckel, Christoph: Nachtsaison. Erzählungen

Cover: Nachtsaison

Carl Hanser Verlag, München 2008, ISBN 3446230491, Gebunden, 254 Seiten, 19,90 EUR

Toby ist etwa neunzehn Jahre alt, genau weiß er es nicht. Er kennt nicht die Stadt, in der er lebt, sie ist zu groß. Er kennt nur das gesetzlose Leben in dieser Stadt. Sima, seine Schwester, ist der einzige Mensch für ihn gewesen, doch dann ist sie verschwunden. Eines Tages begreift Toby, dass auch für ihn hier kein Weiterleben ... mehr lesen
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Meckel, Christoph: Gottgewimmer. Gedichte

Cover: Gottgewimmer

Carl Hanser Verlag, München 2010, ISBN 3446235612, Gebunden, 80 Seiten, 14,90 EUR

Christoph Meckel gehört seit vielen Jahren zu den prägenden Stimmen der deutschen Poesie. Auch in seinem neuen Band, der Gedichte aus den letzten Jahren versammelt, findet sich wieder die harte Fügung, die verstörenden, zuweilen aggressiven Bilder. Und doch erklingt in seiner Lyrik zuweilen auch ein anderer Ton, ein elegischerer, ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Krisen des modernen Ichs

26.05.2012: FAZ und NZZ sind beeindruckt von Drastik und Zartheit in John Cheevers neu übersetztem Roman "Willkommen in Falconer". Ganz groß findet die FAZ auch Alexander Garcia Düttmanns neues Buch "Naive Kunst". Die SZ guckt Safaa Fathys Film über Derrida. Die taz staunt über Germán Kratochwils spätes Debüt "Scherbengericht", in dem das Wien der Kaiserzeit mit dem Patagonien der Gegenwart verbunden wird.
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Archiv: Bücherbrief

Nerv für klare Worte

07.05.2012: Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen