Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 26.05.2012, 14.01 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Christoph Martin Wieland

Christoph Martin Wieland wurde 1733 in Oberholzheim bei Biberach als Sohn eines Pfarrers geboren. Er studierte Philosophie in Erfurt und Jura in Tübingen. Von 1752-54 besuchte er die Schweiz als Gast des Historikers und Übersetzers Johann Jakob Bodmers und arbeitete ab 1759 als Hauslehrer. 1760 wurde er Kanzleiverwalter in Biberach. Er heiratete 1765 und wurde 1769 Professor für Philosophie in Erfurt. Ab 1772 war er Prinzenerzieher in Weimar. Vor allem aber war Wieland Dichter, Übersetzer (Shakespeare, Lukian, Xenophon, Horaz) und Herausgeber. Neben Lessing und Lichtenberg war er der bedeutendste und reflexionsmächtigste Schriftsteller der Aufklärung in Deutschland. Er gilt als Begründer der Tradition des deutschen Bildungsromans ("Geschichte des Agathon"). Wieland starb 1813 in Weimar.

Bücher von Christoph Martin Wieland

Wieland, Christoph Martin: Die Abenteuer des Don Sylvio von Rosalva. Roman. Erste Fassung

Cover: Die Abenteuer des Don Sylvio von Rosalva

Philipp Reclam jun. Verlag, Stuttgart 2001, ISBN 3150181631, Broschiert, 540 Seiten, 12,78 EUR

Wie Cervantes' Don Quichotte durch Ritterromane, so lässt sich Don Sylvio zu stark von der Literatur beeindrucken: Ihm haben es die Feenmärchen angetan, hinter jeder Alltäglichkeit entdeckt er das Unglaubliche. Die haarsträubenden Verwicklungen seiner Suche nach der Märchenprinzessin schildert Wieland mit viel Liebe zum Detail. Als Textgrundlage ... mehr lesen
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Wieland, Christoph Martin: Menander und Glycerion. Ein Liebesroman in Briefen

Cover: Menander und Glycerion

Insel Verlag, Frankfurt am Main 2001, ISBN 3458341218, Taschenbuch, 160 Seiten, 8,00 EUR

Mit einem Nachwort von Jan-Philipp Reemtsma. ... mehr lesen
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Wieland, Christoph Martin: Menander und Glycerion. Ein Briefroman aus dem Jahre 1803. Gelesen von Jan-Philipp Reemtsma. 3 CDs

Cover: Menander und Glycerion

Random House Audio, Köln 2001, ISBN 3898301974, CD, 24,50 EUR

Laufzeit ca. 160 Minuten. Gelesen von Jan-Philipp Reemtsma. "Menander & Glycerion" ist ein ein Briefroman des älteren Wieland, geschrieben 1803. Menander, der berühmte Athener Komödiendichter, und Glycera, seine sehr junge Geliebte, sowie viele ihrer Freunde stehen in wechselseitigem Briefverkehr, in dem sie ihre Meinungen und Urteile ... mehr lesen
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Wieland, Christoph Martin: Schriften zur deutschen Sprache und Literatur. 3 Bände

Cover: Schriften zur deutschen Sprache und Literatur

Insel Verlag, Frankfurt am Main 2005, ISBN 3458172696, Gebunden, 2044 Seiten, 98,00 EUR

3 Bände im Schuber. Herausgegeben von Jan Ph. Reemtsma, Hans und Johanna Radspieler. Christoph Martin Wieland (1733 -1813) hat in seinem langen Leben die deutsche Literaturlandschaft stärker geprägt, als dies heute allgemein im Bewußtsein ist. Mit seiner Shakespeare-Übersetzung hat er vor Tieck und A. W. Schlegel diesen größten ... mehr lesen
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Wieland, Christoph Martin: Aristipp und einige seiner Zeitgenossen. 24 CDs

Cover: Aristipp und einige seiner Zeitgenossen

Hoffmann und Campe Verlag, Hamburg 2007, ISBN 3455304990, CD, 99,95 EUR

24 CDs mit Begleitbuch, ca. 1750 Minuten. Gelesen von Jan Philipp Reemtsma. Der Schmuckschuber enthält ein Begleitbuch mit aufwändigen Landkarten der Reisen Aristipps sowie zwei Aufsätzen von Jan Philipp Reemtsma. Wieland komponiert in diesem Briefroman das vielstimmige Gespräch, das "Aristipp und einige seiner Zeitgenossen" ... mehr lesen
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Wieland, Christoph Martin: Agathodämon. In sieben Büchern. Roman

Cover: Agathodämon

Insel Verlag, Frankfurt am Main 2008, ISBN 3458174060, Gebunden, 307 Seiten, 34,00 EUR

Herausgegeben von Jan Philipp Reemtsma, Hans und Johanna Radspieler. Wer ist der ehrfurchtgebietende Greis, der als Agathodämon, als "guter Geist", in einer nur von Ziegenhirten bewohnten Gegend auf Kreta Wunderdinge bewirken soll? Hegesias, der die Region als Forscher bereist, glaubt weder an die alten Götter noch an Dämonen, ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Krisen des modernen Ichs

26.05.2012: FAZ und NZZ sind beeindruckt von Drastik und Zartheit in John Cheevers neu übersetztem Roman "Willkommen in Falconer". Ganz groß findet die FAZ auch Alexander Garcia Düttmanns neues Buch "Naive Kunst". Die SZ guckt Safaa Fathys Film über Derrida. Die taz staunt über Germán Kratochwils spätes Debüt "Scherbengericht", in dem das Wien der Kaiserzeit mit dem Patagonien der Gegenwart verbunden wird.
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Archiv: Bücherbrief

Nerv für klare Worte

07.05.2012: Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen