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Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Christoph Martin Wieland

Christoph Martin Wieland wurde 1733 in Oberholzheim bei Biberach als Sohn eines Pfarrers geboren. Er studierte Philosophie in Erfurt und Jura in Tübingen. Von 1752-54 besuchte er die Schweiz als Gast des Historikers und Übersetzers Johann Jakob Bodmers und arbeitete ab 1759 als Hauslehrer. 1760 wurde er Kanzleiverwalter in Biberach. Er heiratete 1765 und wurde 1769 Professor für Philosophie in Erfurt. Ab 1772 war er Prinzenerzieher in Weimar. Vor allem aber war Wieland Dichter, Übersetzer (Shakespeare, Lukian, Xenophon, Horaz) und Herausgeber. Neben Lessing und Lichtenberg war er der bedeutendste und reflexionsmächtigste Schriftsteller der Aufklärung in Deutschland. Er gilt als Begründer der Tradition des deutschen Bildungsromans ("Geschichte des Agathon"). Wieland starb 1813 in Weimar.

Bücher von Christoph Martin Wieland

Christoph Martin Wieland: Christoph Martin Wieland: Werke. Band 15.1: März 1780 - Januar 1781

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Walter de Gruyter Verlag, Berlin 2012, ISBN 9783110300642, Gebunden, 581 Seiten, 249,00 EUR

Bearbeitet von Hans-Peter Nowitzki und Heinz-Günther Nesselrath. Keine der Dichtungen Wielands wurde von den Zeitgenossen so enthusiastisch gefeiert wie seine Stanzendichtung "Oberon. Ein Gedicht in vierzehn Gesängen". Einstimmig erhoben Schiller und Goethe sie in den Rang eines klassischen Werkes. Das vielübersetzte, oft dramatisierte ... mehr lesen

Christoph Martin Wieland: Agathodämon. In sieben Büchern. Roman

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Insel Verlag, Frankfurt am Main 2008, ISBN 9783458174066, Gebunden, 307 Seiten, 34,00 EUR

Herausgegeben von Jan Philipp Reemtsma, Hans und Johanna Radspieler. Wer ist der ehrfurchtgebietende Greis, der als Agathodämon, als "guter Geist", in einer nur von Ziegenhirten bewohnten Gegend auf Kreta Wunderdinge bewirken soll? Hegesias, der die Region als Forscher bereist, glaubt weder an die alten Götter noch an Dämonen, ... mehr lesen

Christoph Martin Wieland: Aristipp und einige seiner Zeitgenossen. 24 CDs

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Hoffmann und Campe Verlag, Hamburg 2007, ISBN 9783455304992, CD, 99,95 EUR

24 CDs mit Begleitbuch, ca. 1750 Minuten. Gelesen von Jan Philipp Reemtsma. Der Schmuckschuber enthält ein Begleitbuch mit aufwändigen Landkarten der Reisen Aristipps sowie zwei Aufsätzen von Jan Philipp Reemtsma. Wieland komponiert in diesem Briefroman das vielstimmige Gespräch, das "Aristipp und einige seiner Zeitgenossen" ... mehr lesen

Christoph Martin Wieland: Schriften zur deutschen Sprache und Literatur. 3 Bände

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Insel Verlag, Frankfurt am Main 2005, ISBN 9783458172697, Gebunden, 2044 Seiten, 98,00 EUR

3 Bände im Schuber. Herausgegeben von Jan Ph. Reemtsma, Hans und Johanna Radspieler. Christoph Martin Wieland (1733 -1813) hat in seinem langen Leben die deutsche Literaturlandschaft stärker geprägt, als dies heute allgemein im Bewußtsein ist. Mit seiner Shakespeare-Übersetzung hat er vor Tieck und A. W. Schlegel diesen größten ... mehr lesen

Christoph Martin Wieland: Die Abenteuer des Don Sylvio von Rosalva. Roman. Erste Fassung

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Philipp Reclam jun. Verlag, Stuttgart 2001, ISBN 9783150181638, Broschiert, 540 Seiten, 12,78 EUR

Wie Cervantes' Don Quichotte durch Ritterromane, so lässt sich Don Sylvio zu stark von der Literatur beeindrucken: Ihm haben es die Feenmärchen angetan, hinter jeder Alltäglichkeit entdeckt er das Unglaubliche. Die haarsträubenden Verwicklungen seiner Suche nach der Märchenprinzessin schildert Wieland mit viel Liebe zum Detail. Als Textgrundlage ... mehr lesen

Christoph Martin Wieland: Menander und Glycerion. Ein Liebesroman in Briefen

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Insel Verlag, Frankfurt am Main 2001, ISBN 9783458341215, Taschenbuch, 160 Seiten, 8,00 EUR

Mit einem Nachwort von Jan-Philipp Reemtsma.... mehr lesen

Christoph Martin Wieland: Menander und Glycerion. Ein Briefroman aus dem Jahre 1803. Gelesen von Jan-Philipp Reemtsma. 3 CDs

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Random House Audio, Köln 2001, ISBN 9783898301978, CD, 24,50 EUR

Laufzeit ca. 160 Minuten. Gelesen von Jan-Philipp Reemtsma. "Menander & Glycerion" ist ein ein Briefroman des älteren Wieland, geschrieben 1803. Menander, der berühmte Athener Komödiendichter, und Glycera, seine sehr junge Geliebte, sowie viele ihrer Freunde stehen in wechselseitigem Briefverkehr, in dem sie ihre Meinungen und Urteile ... mehr lesen

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Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Das Gehirn als Theater

01.10.2014: Zart begruselt legt die FR Chloe Hoopers Thriller "Die Verlobung" aus der Hand. Die Welt überlegt dagegen nach Lektüre von Carl-Johan Vallgrens "Schattenjunge", ein schwedenkrimifreies Jahr einzulegen. Die NZZ empfiehlt wärmstens Holm Sundhaussens farbig erzählte Geschichte der Stadt Sarajewo. Die SZ erkennt das Potenzial von Thomas Melles Roman "3000". Die FAZ bespricht einen Band zu der von Jan Assmann im Perlentaucher initiierten Monotheismus-Debatte. Mehr lesen

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Souveränes Schöpfertum

08.09.2014: Judith Hermanns Roman "Aller Liebe Anfang" zielt ins Herz der deutschen Mittelschicht. Sherko Fatah führt uns mit einem Übersetzer in den Irak. Silke Scheuermann besingt den Dodo. Und Geert Buelens zeigt uns Europas Dichter vor dem Ersten Weltkrieg. Dies alles und mehr in den interessantesten Büchern des Monats September. Mehr lesen

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Jedes Wort ein Diversant

08.09.2014: In Marcel Beyers neuem Gedichtband "Graphit", in dem vielfach Fotos Auslöser gewesen sein dürften, hört man immer wieder einzelne Stimmen im Thomas Klingschen Sinne heraus. Das Rheinland natürlich: flück flück flück. Eine Hommage. Mehr lesen

Aus dem Wortkontinuum

26.08.2014: In jedem Gedicht die ganze Welt. Ein paar Ausschnitte aus den Frühjahrsgedichten 2014. Zusammengestellt Mehr lesen

Hörnerschwung

12.07.2014: Walliser Schwarzhalsziegen, ein Melklied, Clarice Lispector und "fremd sprechen" - Beobachtungen vom 19. Internationalen Literaturfestival im Walliser Leukerbad. Mehr lesen