Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 25.05.2012, 09.25 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Christoph Kleßmann

Christoph Kleßmann, geboren 1938, war Professor für Zeitgeschichte an den Universitäten Bielefeld und Potsdam, und von 1996 bis zur Emeritierung 2004 Direktor des Zentrums für Zeithistorische Forschung in Potsdam.

Bücher von Christoph Kleßmann

Kleßmann, Christoph / Misselwitz, Hans / Wichert, Günter (Hrsg.): Deutsche Vergangenheiten - eine gemeinsame Herausforderung. Der schwierige Umgang mit der doppelten Nachkriegsgeschichte

Cover: Deutsche Vergangenheiten - eine gemeinsame Herausforderung

Ch. Links Verlag, Berlin 1999, ISBN 3861531801, broschiert, 338 Seiten, 19,43 EUR

Die nach 1990 mit großem Aufwand betriebene DDR-Vergangenheitsbewältigung hat die objektive Ost-West-Asymmetrie verstärkt und im Osten zu einer wachsenden Entfremdung zwischen öffentlicher Geschichtsdebatte und individueller Erinnerung und Erfahrung der Epoche geführt. Es muß daher diskutiert werden, inwieweit die getrennte Vergangeheit als gemeinsame, ... mehr lesen
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Kleßmann, Christoph: Arbeiter im 'Arbeiterstaat' DDR. Deutsche Traditionen, sowjetisches Modell, westdeutsches Magnetfeld (1945 bis 1971)

Cover: Arbeiter im 'Arbeiterstaat' DDR

Dietz Verlag, Bonn 2007, ISBN 3801250342, Gebunden, 893 Seiten, 68,00 EUR

Die SED-gesteuerte Geschichtsschreibung brachte zwar eine Flut von Heldengeschichten zur Arbeiterklasse im "ersten Arbeiter-und-Bauern-Staat" hervor, doch keine kritische Studie, die auch die sozialen Konturen der neuen Gesellschaft nachzeichnet. Durch eine umfassende sozial- und kulturhistorische Darstellung wären Spannungslinien und ... mehr lesen
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Kleßmann, Christoph (Hrsg.) / Stöver, Bernd: Der Koreakrieg . Wahrnehmung - Wirkung - Erinnerung

Cover: Der Koreakrieg

Böhlau Verlag, Wien 2008, ISBN 3412201782, Kartoniert, 244 Seiten, 29,90 EUR

Der Krieg, der von 1950 bis 1953 zwischen Nord- und Südkorea geführt wurde, war der erste so genannte Kleine Krieg im global geführten Kalten Krieg. Mit über drei Millionen Toten gehörte er zu den blutigsten und härtesten Konflikten des 20. Jahrhunderts und war damit ebenso verlustreich wie der in der Weltöffentlichkeit ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Faktenhuber

24.05.2012: Aichinger hören, empfiehlt die Zeit. Bei Felicitas Hoppe hält sie sich die Ohren zu: Das klappert. Die SZ stellt eine Alkibiades-Biografie vor. Die NZZ sucht mit Adorno den Konvergenzpunkt von Philosophie und Soziologie. Gründliche Ermittlung bescheinigt die FR dem Reporterteam Koldehoff/Timm im Kunstfälscherprozess Beltracchi. Die FAZ zieht höchste finanzpolitische Autorität heran, um Thilo Sarrazin Unfug vorzuwerfen. Mehr lesen

Archiv: Bücherbrief

Nerv für klare Worte

07.05.2012: Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen