Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 26.05.2012, 14.01 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Christine Lavant

Christine Lavant, geboren 1915 in St. Stefan im Lavanttal, Kärnten, lebte mit Ausnahmen von zwei Jahren in ihrem Geburtsort. Sie hat Lyrik und Prosa geschrieben und zahlreiche Preise erhalten, so 1954 und 1964 den Georg-Trakl-Preis für Lyrik und 1970 den Großen Staatspreis für Literatur. Christine Lavant starb 1973.

Bücher von Christine Lavant

Lavant, Christine: Das Kind. Erzählung

Cover: Das Kind

Otto Müller Verlag, Salzburg - Wien 2000, ISBN 3701310106, Gebunden, 104 Seiten, 12,78 EUR

Herausgegeben von Annette Steinsiek und Ursula A. Schneider. Mit einem Nachwort von Christine Wigotschnig. Christine Lavants poetische Erzählung ist das Psychogramm eines kranken Landkindes, das versucht, sich mit den ihm zur Verfügung stehenden Mitteln der Welterklärung in der fremden Umgebung eines Spitals zurechtzufinden. Seine kindlich -religiösen ... mehr lesen
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Lavant, Christine: Die Bettlerschale. Lesung ausgewählter Gedichte

Cover: Die Bettlerschale

Hör Verlag, München 2001, ISBN 3895845493, CD, 15,85 EUR

Laufzeit circa 50 Minuten. Ausgewählt von Michael Krüger. Gelesen von der Autorin und von Elke Heidenreich. Alle archivierten Gedichtlesungen Christine Lavants sind in dieser Ausgabe zu hören. Elke Heidenreich liest darüber hinaus eine umfassende Gedichtauswahl und erweckt für uns diese unverwechselbare Dichterin zu neuem Leben. ... mehr lesen
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Lavant, Christine: Aufzeichnungen aus einem Irrenhaus.

Cover: Aufzeichnungen aus einem Irrenhaus

Otto Müller Verlag, Salzburg 2001, ISBN 3701310319, Gebunden, 160 Seiten, 15,08 EUR

Herausgegeben und mit einem Nachwort von Annette Steinsieck und Ursula A. Schneider. 55 Jahre nach ihrer Entstehung wurden Christine Lavants "Aufzeichnungen aus einem Irrenhaus", von denen man bislang nur aus Briefen wusste, endlich wiedergefunden. Es ist eine gleichermaßen literarische wie psychologisch genaue Studie eines freiwilligen Aufenthalts ... mehr lesen
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Lavant, Christine: Aufzeichnungen aus einem Irrenhaus. 3 CDs

Cover: Aufzeichnungen aus einem Irrenhaus

Audiobuch, Freiburg 2003, ISBN 3899640039, CD, 24,90 EUR

Gesprochen von Eva Maria Salcher. Christine Lavant beschrieb im Jahr 1946 die verstörenden Wahrnehmungen einer Frau, die sich nach einem Selbstmordversuch freiwillig in ein Irrenhaus einliefern lässt. Hier erlebt und beschreibt sie in magischen Bildern die Welten der Insassen. Die Schreibende gibt, klarsichtig trotz aller seelischen Bedrängnis, ... mehr lesen
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Lavant, Christine: Briefe an Maja und Gerhard Lampersberg.

Otto Müller Verlag, Salzburg 2003, ISBN 3701310726, Gebunden, 168 Seiten, 17,00 EUR

Mit zahlreichen Faksimiles. Im Auftrag des Robert Musil-Instituts für Literaturforschung der Universität Klagenfurt und des Kärntner Literaturarchiv herausgegeben von Fabjan Hafner und Arno Rußegger. Der Komponist Gerhard Lampersberg (1928-2002) und seine Frau Maja (geb. 1919), die auf dem Tonhof in Maria Saal (Kärnten) lebten, ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Krisen des modernen Ichs

26.05.2012: FAZ und NZZ sind beeindruckt von Drastik und Zartheit in John Cheevers neu übersetztem Roman "Willkommen in Falconer". Ganz groß findet die FAZ auch Alexander Garcia Düttmanns neues Buch "Naive Kunst". Die SZ guckt Safaa Fathys Film über Derrida. Die taz staunt über Germán Kratochwils spätes Debüt "Scherbengericht", in dem das Wien der Kaiserzeit mit dem Patagonien der Gegenwart verbunden wird.
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Archiv: Bücherbrief

Nerv für klare Worte

07.05.2012: Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen