Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 26.05.2012, 14.01 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Christian Meier

Christian Meier, geboren 1929 in Stolp/Pommern, lehrt Alte Geschichte an der Universität München und ist Präsident der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung.

Bücher von Christian Meier

Meier, Christian: Die parlamentarische Demokratie. 50 Jahre Deutscher Bundestag

Carl Hanser Verlag, München 1999, ISBN 3446196560, gebunden, 270 Seiten, 23,01 EUR

Heute ist uns die parlamentarische Demokratie als Staatsform so selbstverständlich geworden, dass wir leicht vergessen, wie stark die Vertretung unserer Interessen, aber auch unsere Handlungsmöglichkeiten und unsere Sicherheit von diesem System der politischen Entscheidung abhängen. Kaum jemand stellt heute die Demokratie selbst in Frage, aber der ... mehr lesen
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Meier, Christian: Das Verschwinden der Gegenwart. Über Geschichte und Politik

Cover: Das Verschwinden der Gegenwart

Carl Hanser Verlag, München 2001, ISBN 3446199969, Taschenbuch, 259 Seiten, 20,35 EUR

Christian Meier hat sich nie mit der Existenz im universitären Elfenbeinturm zufriedengegeben. So handeln die in diesem Band gesammelten Essays von den Schwierigkeiten von der Erinnerung an Auschwitz und das NS-Regime, kommentieren den Prozess der deutschen und europäischen Vereinigung, reflektieren auf die Notwendigkeit der Prognose und versuchen ... mehr lesen
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Meier, Christian: Von Athen bis Auschwitz. Betrachtungen zur Lage der Geschichte. Krupp-Vorlesungen zu Politik und Geschichte am Kulturwissenschaftlichen Inst. im Wissenschaftszentrum

Cover: Von Athen bis Auschwitz

C. H. Beck Verlag, München 2002, ISBN 3406489826, Gebunden, 234 Seiten, 22,90 EUR

Christian Meier wagt eine Bilanz der europäischen Geschichte an der Wende zum 21. Jahrhundert. Dabei geht es ihm vor allem um die Frage, welche Beziehung unsere heutigen Gesellschaften überhaupt noch zu dem historischen Erbe von drei Jahrtausenden herstellen können. Wie können wir den Weg Europas von Athen bis Auschwitz verstehen? ... mehr lesen
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Meier, Christian: Kultur um der Freiheit willen. Griechische Anfänge

Cover: Kultur um der Freiheit willen

Siedler Verlag, München 2008, ISBN 3886809234, Gebunden, 368 Seiten, 22,95 EUR

Wo und wann nahm Europa seinen Anfang? Vielleicht doch schon bei den Griechen? Aber wer waren die eigentlich? Und woher hatten sie, was sie dann auszeichnete? Der alte Orient hat sie stark beeinflusst, aber was sie hervorbrachten, war völlig anders, völlig neu: Ein einziges Mal in der Weltgeschichte wurde eine Kultur nicht um der Herrschaft ... mehr lesen
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Meier, Christian: Das Gebot zu vergessen und die Unabweisbarkeit des Erinnerns . Vom öffentlichen Umgang mit schlimmer Vergangenheit

Cover: Das Gebot zu vergessen und die Unabweisbarkeit des Erinnerns

Siedler Verlag, München 2010, ISBN 3886809498, Gebunden, 100 Seiten, 14,95 EUR

Ein zentraler Glaubenssatz unserer Zeit lautet: Um eine Vergangenheit zu "bewältigen", muss man die Erinnerung an sie ständig wachhalten. Christian Meier, einer der bedeutendsten deutschen Historiker, stellt diese Geschichtsversessenheit in seinem brillanten Essay in Frage. Er weist nach, dass in früheren Zeiten nicht Erinnern, ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Krisen des modernen Ichs

26.05.2012: FAZ und NZZ sind beeindruckt von Drastik und Zartheit in John Cheevers neu übersetztem Roman "Willkommen in Falconer". Ganz groß findet die FAZ auch Alexander Garcia Düttmanns neues Buch "Naive Kunst". Die SZ guckt Safaa Fathys Film über Derrida. Die taz staunt über Germán Kratochwils spätes Debüt "Scherbengericht", in dem das Wien der Kaiserzeit mit dem Patagonien der Gegenwart verbunden wird.
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Archiv: Bücherbrief

Nerv für klare Worte

07.05.2012: Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen