Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 26.05.2012, 14.01 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Christian Försch

Christian Försch wurde 1968 in Bad Kissingen geboren. Nach dem Abitur studierte er ab 1987 in Würzburg, Wien und Berlin Germanistik, Philosophie und Musikwissenschaften. In Wien begeisterte er sich vor allem für österreichische Literatur und die Wiener Off-Kultur. In Berlin studierte er als zusätzliches Fach an der freien Universität Italienisch. 1995 schloss er sein Studium mit einer Arbeit über das Absurde bei Georg Büchner ab. Ab 1995 schrieb er gelegentlich Kolumnen in der taz und verfasste kurze Erzählungen. Ab 1996 entstanden verschiedene Hörspiele und Features für das Radio. Für das Radiofeature "Motion Picture Employee No. 42874" erhält er den New York Radio Award 2000.

Bücher von Christian Försch

Försch, Christian: Unter der Stadt. Roman

Cover: Unter der Stadt

Aufbau Verlag, Berlin 2001, ISBN 3351029101, Gebunden, 303 Seiten, 17,84 EUR

Berlin, Potsdamer Platz - ein Debütroman über einen Wiedergänger des Franz Biberkopf. Paul Holbig, ehemaliger Italienisch-Student, ringt angesichts einer Bluttat mit Schuld und Sühne. Er hat seinen besten Freund Hans im Streit getötet und dafür knapp vier Jahre im Gefängnis abgesessen. Jetzt, nach der Haftentlassung, versucht der 30-Jährige, ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Krisen des modernen Ichs

26.05.2012: FAZ und NZZ sind beeindruckt von Drastik und Zartheit in John Cheevers neu übersetztem Roman "Willkommen in Falconer". Ganz groß findet die FAZ auch Alexander Garcia Düttmanns neues Buch "Naive Kunst". Die SZ guckt Safaa Fathys Film über Derrida. Die taz staunt über Germán Kratochwils spätes Debüt "Scherbengericht", in dem das Wien der Kaiserzeit mit dem Patagonien der Gegenwart verbunden wird.
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Archiv: Bücherbrief

Nerv für klare Worte

07.05.2012: Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen