Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 23.05.2012, 14.28 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Charles Sanders Peirce

Charles Sanders Peirce, geboren 1839 in Cambridge, gilt als Begründer des Pragmatismus und der Semiotik. Er studierte in Harvard und an der Lawrence Scientific School, arbeitete später als Astronom am Harvard Observatorium und als Physiker für das United States Coast and Geodetic Survey. Trotz seiner Leistungen in verschiedenen naturwissenschaftlichen Bereichen, in der Mathematik, Logik und Philosophie erhielt Peirce nie den Ruf auf einen Lehrstuhl. Gerade innerhalb der Philosophie stand Peirce zeitlebens im Schatten seines wesentlich charismatischeren Zeitgenossen William James. Seine Theorie des Pragmatismus - in Abgrenzung zu James' und Deweys Theorien später "Pragmatizismus" genannt - verstand er als Methode zur Klärung von Begriffen: Unser Begriff eines Gegenstandes ist die Summe seiner denkbaren Wirkungen. Peirce starb 1914 in Milford. Wichtige Werke und Aufsätze sind u.a.: "How to Make Our Ideas Clear" (1877), "On the Doctrine of Chances" (1878), "The Doctrine of Necessity Examined" (1892). In den Jahren 1931-1935 erschienen die "Collected Papers of Charles Sanders Peirce".

Bücher von Charles Sanders Peirce

Peirce, Charles Sanders: Das Denken und die Logik des Universums. Die Vorlesungen der Cambridge Conferences von 1898

Cover: Das Denken und die Logik des Universums

Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main 2002, ISBN 3518583255, Gebunden, 416 Seiten, 44,00 EUR

Im Jahre 1898 hielt Charles Sanders Peirce auf Vermittlung von William James acht Vorlesungen, die sich an ein allgemeines Publikum richten und die klarste Darstellung des großen Bogens seiner Philosophie sind. Ausgehend von der Frage nach dem Wesen der Philosophie und ihrer Rolle im Leben, macht sich Peirce auf die Suche nach den mathematischen ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Zwei lachende Augen

23.05.2012: Die FAZ lässt sich in Fabio Genovesis "Fische füttern" von einem ungeküssten italienischen Jüngling bezaubern und von Andreas Rinke und Christian Schwägerl auf 11 drohende Kriege vorbereiten. Die NZZ liest Thomas Pogges leidenschaftliches politikphilosophisches Werk "Weltarmut und Menschenrechte" und folgt Beatriz Preciado durch das "Pornotopia" Hugh Hefners. Die SZ teilt Esther Kinskys Sehnsucht nach Leben. Mehr lesen

Archiv: Bücherbrief

Nerv für klare Worte

07.05.2012: Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen