Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 26.05.2012, 14.01 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Charles Ferdinand Ramuz

Charles Ferdinand Ramuz wurde 1878 in Lausanne geboren; sein Vater hatte ein Kolonialwarengeschäft und war später Weinhändler. Nach dem College classique besuchte Ramuz das Gymnasium und ließ sich 1896 in der philosophischen Fakultät einschreiben. Ein Aufenthalt in Karlsruhe hinterließ wenig Erinnerungen, dafür den Entschluss, Dichter zu werden. Nicht ohne Schwierigkeiten erhielt er vom Vater die Erlaubnis, seine Studien in Paris fortzusetzen, um eine Doktorarbeit über den Dichter Maurice de Guerin zu schreiben. Daraus wurde nichts, dafür fand er sich in Paris als Dichter. Dort lernte er auch seine Frau kennen, die Malerin Cecile Cellier, und im Krieg den russischen Komponisten Igor Strawinsky; aus ihrer Zusammenarbeit entstand die "Histoire du Soldat". Von 1926 an veröffentlichte der Pariser Verlag Grasset seine Werke. 1936 erhielt er den Großen Preis der Schweizer Schillerstiftung. Ramuz starb 1947 in Pully bei Lausanne.

Bücher von Charles Ferdinand Ramuz

Ramuz, Charles Ferdinand: Pays. Corona nova, Serie 2, cahier 3

Cover: Pays

K. G. Saur Verlag, München 2001, ISBN 3598242727, Gebunden, 40 Seiten, 24,00 EUR

Herausgegeben von der Fondation Martin Bodmer. Charles Ferdinand Ramuz (1878-1947), der große Schweizer Dichter in französischer Sprache, der in Deutschland besonders durch seine Zusammenarbeit mit Igor Strawinsky bekannt ist, hat zwischen 1913 und 1918 Essays in der "Gazette de Lausanne" veröffentlicht. Metin Arditi schildert in seinem Essay den ... mehr lesen
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Ramuz, Charles Ferdinand: Die große Angst in den Bergen. Roman

Cover: Die große Angst in den Bergen

Nagel und Kimche Verlag, Zürich 2009, ISBN 3312004454, Gebunden, 192 Seiten, 17,90 EUR

Aus dem Französischen von Hanno Helbling. Zwanzig Jahre nach einem schrecklichen Unglück beschließen die Einwohner eines Dorfs im Wallis, ihr Vieh wieder auf die Alp Sasseneire hinaufzuschicken. Dort bahnt sich bald neues Unheil an: Eine Seuche bricht aus, die Sennen sind zu strikter Quarantäne gezwungen, einer nach dem andern erliegt ... mehr lesen
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Ramuz, Charles Ferdinand: Die große Angst in den Bergen. Roman. 4 CDs

Cover: Die große Angst in den Bergen

Parlando Verlag, Berlin 2009, ISBN 3941004050, CD, 24,95 EUR

4 CDs mit 323 Minuten Laufzeit. Ungekürzte Lesung von Christian Brückner. Zwanzig Jahre nach einem schrecklichen Unglück beschließen die Einwohner eines Dorfs im Wallis, ihr Vieh wieder auf die Alp Sassenaire hinaufzuschicken. Dort bahnt sich bald neues Unheil an: Eine Seuche bricht aus, die Sennen sind zu strikter Quarantäne ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Krisen des modernen Ichs

26.05.2012: FAZ und NZZ sind beeindruckt von Drastik und Zartheit in John Cheevers neu übersetztem Roman "Willkommen in Falconer". Ganz groß findet die FAZ auch Alexander Garcia Düttmanns neues Buch "Naive Kunst". Die SZ guckt Safaa Fathys Film über Derrida. Die taz staunt über Germán Kratochwils spätes Debüt "Scherbengericht", in dem das Wien der Kaiserzeit mit dem Patagonien der Gegenwart verbunden wird.
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Archiv: Bücherbrief

Nerv für klare Worte

07.05.2012: Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen