Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 25.05.2012, 14.00 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Carola Stern

Carola Stern, früher Verlagslektorin, dann Redakteurin beim WDR und Mitbegründerin von amnesty international, lebt heute als freie Autorin. Sie hat zahlreiche Bücher veröffentlicht, unter anderem Biografien über Dorothea Schlegel und Rahel Varnhagen. Carola Stern starb 2006 in Berlin.

Bücher von Carola Stern

Stern, Carola: Männer lieben anders. Helene Weigel und Bertolt Brecht

Cover: Männer lieben anders

Rowohlt Verlag, Berlin 2000, ISBN 3871344117, gebunden, 223 Seiten, 18,41 EUR

Brecht und "die Weigel": Männertreue hielt er für eine verachtenswerte "bürgerliche Regel". Zeit seines Lebens hatte er "Nebenfrauen". Aber Helene Weigel, Wiener Jüdin und Schauspielerin, die früh mit allen Konventionen ihres bürgerlichen Milieus gebrochen hatte, war seine "Hauptfrau" und blieb es bis zum Ende. ... mehr lesen
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Stern, Carola: Doppelleben. Eine Autobiografie

Cover: Doppelleben

Kiepenheuer und Witsch Verlag, Köln 2001, ISBN 3462029819, Gebunden, 320 Seiten, 20,40 EUR

Carola Stern erzählt die Geschichte ihres Lebens, von Verstrickungen und Konflikten, Angst und Glück. Aufgewachsen auf der Insel Usedom, heuert die einstige Jungmädelführerin Erika Assmus nach Kriegsende in einem Raketeninstitut der Russen im Harz als Bibliothekarin an. Doch wenige Monate später erhalten die deutschen Spezialisten den Marschbefehl ... mehr lesen
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Brodersen, Ingke (Hrsg.) / Stern, Carola (Hrsg.): Eine Erdbeere für Hitler. (Ab 10 Jahre)

Cover: Eine Erdbeere für Hitler

S. Fischer Verlag, Frankfurt am Main 2005, ISBN 3100096460, Gebunden, 250 Seiten, 19,90 EUR

Dieses Buch erzählt vom Aufstieg und vom Ende des Nationalsozialismus, vom Krieg und vom Alltag, von der Verfolgung und der Vernichtung von Menschen, vom Widerstand und von dem Jahr der Befreiung, als das "Dritte Reich" endlich besiegt war. Diese Zeit ist Geschichte. Aber sie ist auch voller Geschichten, aus denen man lernen kann. ... mehr lesen
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Stern, Carola: Alles, was ich in der Welt verlange. Das Leben der Johanna Schopenhauer.

Cover: Alles, was ich in der Welt verlange

Kiepenheuer und Witsch Verlag, Köln 2003, ISBN 3462033190, Gebunden, 319 Seiten, 19,90 EUR

Johanna Schopenhauer, Mutter Arthur Schopenhauers, war die älteste Tochter eines wohlhabenden Danziger Kaufmanns. Sie wollte einen Beruf ergreifen, Malerin werden - doch stattdessen wurde sie als 18-Jährige mit dem fast zwanzig Jahre älteren Heinrich Floris Schopenhauer verheiratet. Nach dem Freitod ihres Gatten zog sie nach Weimar, lernte ... mehr lesen
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Stern, Carola: Uns wirft nichts mehr um. Eine Lebensreise

Cover: Uns wirft nichts mehr um

Rowohlt Verlag, Reinbek 2004, ISBN 3498063804, Gebunden, 224 Seiten, 19,90 EUR

Aufgezeichnet von Thomas Schadt. Carola Sterns Autobiografie "Doppelleben" war ein Bestseller. Jetzt hat der Reporter Thomas Schadt das Buch für das Fernsehen verfilmt. In den intensiven Gesprächen mit ihm schildert Carola Stern zahlreiche bisher unbekannte Geschichten und Details ihrer Biografie. Aus den wichtigsten und schönsten ... mehr lesen
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Stern, Carola: Alles, was ich von der Welt verlange - Das Leben der Johanna Schopenhauer, 2 CD.

Cover: Alles, was ich von der Welt verlange - Das Leben der Johanna Schopenhauer, 2 CD

Deutsche Grammophon, Hamburg 2004, ISBN 3829113935, CD, 13,49 EUR

Sprecherin: Iris Berben.Johanna Schopenhauer, Mutter Arthur Schopenhauers, erfolgreiche Romanautorin und Reiseschriftstellerin, befreundet mit Goethe und vielen anderen gesellschaftlichen Größen ihrer Zeit, war eine Lebenskünstlerin, die selbstbestimmt lebte und doch bereit war, sich anzupassen. Sie wurde als Johanna Henriette Trosiener ... mehr lesen
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Stern, Carola: Auf den Wassern des Lebens. Gustaf Gründgens und Marianne Hoppe

Cover: Auf den Wassern des Lebens

Kiepenheuer und Witsch Verlag, Köln 2005, ISBN 3462036041, Gebunden, 400 Seiten, 19,90 EUR

»Ich lebe mein Leben in den Extremen. Die Mitte bietet keine Luft, in der ich atmen kann«, schreibt der junge Gustaf Gründgens in den zwanziger Jahren an seine Mutter, als er auf der Bühne der Hamburger Kammerspiele seine ersten Erfolge feiert und mit der KPD sympathisiert. Neun Tage bevor die Nazis die Macht übernehmen, stehen in ... mehr lesen
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Stern, Carola: Kommen Sie, Cohn!. Friedrich Cohn und Clara Viebig

Cover: Kommen Sie, Cohn!

Kiepenheuer und Witsch Verlag, Köln 2006, ISBN 3462037242, Gebunden, 167 Seiten, 16,90 EUR

Ein Buch über die Schriftstellerin Clara Viebig und den Verleger Friedrich Theodor Cohn. Carola Stern erzählt in ihrem letzten Buch die Geschichte einer jüdisch-christlichen Familie zur Zeit der Jahrhundertwende, als die von Fontane beschriebene Welt des preußischen Adels unterging und Berlin zu einer Metropole der wirtschaftlichen ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Ungesetzliche Liaison

25.05.2012: Die FAZ taucht mitgenommen aus Stefan Merrill Blocks Roman über seinen bipolaren Großvater auf und verliebt sich mit Peter Goldsworthys 15-jährigen Helden in eine Lateinlehrerin. Die SZ findet die erstaunlichsten Querverbindungen in Marcel Beyers Reisebeschreibungen, Gedichten und ornithologischen Recherchen. Und sie stellt fest: Wer heute über Plagiat und Urheberrecht reden will, muss Philipp Theisohn lesen. Mehr lesen

Archiv: Bücherbrief

Nerv für klare Worte

07.05.2012: Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen