Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 26.05.2012, 10.25 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Carl Schmitt

Der Staats- und Völkerrechtslehrer Carl Schmitt, geboren 1888 in Plettenberg, war ein wirkungsvoller und zugleich der umstrittenste Vertreter der deutschen Staatstheorie zwischen dem Ersten und Zweiten Weltkrieg. Ein Kritiker des Parlamentarismus in der Weimarer Republik, legte er die Grundlagen des Staatsrechts der ersten Phase der nationalsozialistischen Herrschaft. Zwischen 1933 und 45 lehrte er als Professor in Berlin. Carl Schmitt starb 1985 in Berlin.

Bücher von Carl Schmitt

Schmitt, Carl: Antworten in Nürnberg.

Cover: Antworten in Nürnberg

Duncker und Humblot Verlag, Berlin 2000, ISBN 3428100751, Kartoniert, 153 Seiten, 34,77 EUR

Herausgegeben und kommentiert von Helmut Quaritsch. Carl Schmitt war 1945/46 über 13 Monate in Berliner Internierungslagern verhört und festgehalten worden. Im Frühjahr 1947 wurde er erneut verhaftet und als angeblicher Kriegsverbrecher für sechs Wochen in einer kargen Einzelzelle des Nürnberger Justizgefängnisses eingesperrt. Robert Kempner verhörte ... mehr lesen
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Jünger, Ernst / Schmitt, Carl: Carl Schmitt / Ernst Jünger: Briefe 1930-1983.

Cover: Carl Schmitt / Ernst Jünger: Briefe 1930-1983

Klett-Cotta Verlag, Stuttgart 1999, ISBN 3608934529, Gebunden, 894 Seiten, 44,00 EUR

Herausgegeben, kommentiert und mit einem Nachwort versehen von Helmuth Kiesel. Mit Faksimile. Ernst Jünger (1895-1998) und Carl Schmitt (1888-1985), Kronjurist des Dritten Reichs, der nach 1945 in provinzieller Abgeschiedenheit lebte, lernten sich 1930 in Berlin kennen. Ihre über 400 Briefe umfassende Korrespondenz ist eine Auseinandersetzung ... mehr lesen
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Schmitt, Carl: Carl Schmitt: Jugendbriefe. Briefschaften an seine Schwester Auguste 1905 bis 1913

Cover: Carl Schmitt: Jugendbriefe

Akademie Verlag, Berlin 2000, ISBN 3050034831, Broschiert, 180 Seiten, 32,72 EUR

Herausgegeben von Ernst Hüsmert. Das Buch enthält eine kommentierte Sammlung von 87 Briefen und Postkarten des 17- bis 25-jährigen Carl Schmitt an seine Schwester Auguste. Es handelt sich um Schriftstücke vorwiegend familiären Inhalts, in denen der Schüler, Student und erfolgreich veröffentlichende junge Wissenschaftler ... mehr lesen
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Schmitt, Carl: Carl Schmitt: Tagebuch Oktober 1912 bis Februar 1915.

Cover: Carl Schmitt: Tagebuch Oktober 1912 bis Februar 1915

Akademie Verlag, Berlin 2003, ISBN 3050037318, Gebunden, 431 Seiten, 44,80 EUR

Herausgegeben von Ernst Hüsmert. Im Nachlass des berühmten Juristen und politischen Denkers Carl Schmitt befinden sich verschiedene Abteilungen unterschiedlich gestalteter Tagebuchaufzeichnungen. Sie sind mit wenigen Ausnahmen in der heute fast vergessenen Gabelsberger Stenographie unter Verwendung eigener Kürzel geschrieben. Der im Bereich ... mehr lesen
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d'Ors, Alvaro / Schmitt, Carl: Carl Schmitt / Alvaro d'Ors: Briefwechsel.

Cover: Carl Schmitt / Alvaro d'Ors: Briefwechsel

Duncker und Humblot Verlag, Berlin 2004, ISBN 3428112792, Broschiert, 352 Seiten, 48,00 EUR

Herausgegeben von Montserrat Herrero. Carl Schmitt (1888-1985) unterhielt zeitlebens eine umfangreiche Korrespondenz. Seine Briefpartner waren höchst unterschiedlich. Es zählten dazu sowohl Künstler, wie Gelehrte aller Art, insbesondere juristische Kollegen als auch sonstige Persönlichkeiten. In Spanien war einer von Schmitts intensiven ... mehr lesen
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Schmitt, Carl: Frieden oder Pazifismus?. Arbeiten zum Völkerrecht und zur internationalen Politik 1924-1978

Cover: Frieden oder Pazifismus?

Duncker und Humblot Verlag, Berlin 2005, ISBN 3428089405, Gebunden, 1010 Seiten, 98,00 EUR

Herausgegeben und mit Anmerkungen von Günter Maschke. Carl Schmitt war ein Denker konkreter Situationen. Angesichts der Literatur zu seiner Bedeutung als Kulturkritiker, Geschichtsphilosoph oder homme de lettres wird oft vergessen, dass er in erster Linie der Betrachter der höchst handgreiflichen Politik seiner Zeit und ihrer ideologischen ... mehr lesen
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Schmitt, Carl: Carl Schmitt: Tagebuch Februar bis Dezember 1915. Die Militärzeit 1915 bis 1919. Aufsätze und Materialien

Cover: Carl Schmitt: Tagebuch Februar bis Dezember 1915

Akademie Verlag, Berlin 2005, ISBN 3050040793, Gebunden, 587 Seiten, 49,80 EUR

Herausgegeben von Ernst Hüsmert und Gerd Giesler. Nachdem Carl Schmitt ab Februar 1915 als Kriegsfreiwilliger in München zunächst als Rekrut eine Grundausbildung erhielt, war er bald danach im Stellv. Generalkommando des I. bayerischen Armeekorps tätig. Dort leitete er bis 1919 ein Subreferat, das sich mit Genehmigung oder Verbot ... mehr lesen
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Jünger, Gretha / Schmitt, Carl: Gretha Jünger / Carl Schmitt: Briefwechsel 1934-1953.

Cover: Gretha Jünger / Carl Schmitt: Briefwechsel 1934-1953

Akademie Verlag, Berlin 2007, ISBN 305004294X, Gebunden, 230 Seiten, 44,80 EUR

Herausgegeben von Ingeborg Villinger und Alexander Jaser. Bei dem Briefwechsel handelt es sich um den einzigen, den Carl Schmitt mit einer Frau über längere Zeit geführt hat. Die Schriftstellerin Gretha Jünger, die unter dem Namen Gretha von Jeinsen publizierte, ist weniger bekannt als ihr Mann Ernst Jünger, sie hat jedoch ... mehr lesen
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Blumenberg, Hans / Schmitt, Carl: Hans Blumenberg / Carl Schmitt: Briefwechsel. 1971-1978. Und weitere Materialien

Cover: Hans Blumenberg / Carl Schmitt: Briefwechsel

Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main 2007, ISBN 3518584820, Gebunden, 310 Seiten, 26,80 EUR

"Ich möchte Ihnen daher auch das nackte Faktum mitteilen, dass ich 1971 den Kontakt zu Carl Schmitt gesucht und gefunden habe. Darüber wird viel später mehr zu sagen sein", schreibt Hans Blumenberg 1977 an Jacob Taubes angesichts einer Kontroverse, die mit "Die Legitimität der Neuzeit" begonnen hatte. Schmitt ... mehr lesen
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Forsthoff, Ernst / Schmitt, Carl: Ernst Forsthoff - Carl Schmitt: Briefwechsel. 1926 - 1974

Cover: Ernst Forsthoff - Carl Schmitt: Briefwechsel

Akademie Verlag, Berlin 2007, ISBN 3050035358, Gebunden, 592 Seiten, 49,80 EUR

Herausgegeben von Dorothee und Reinhold Mußgnug sowie Angela Reinthal. Die Edition präsentiert den Briefwechsel zwischen zwei bedeutenden Juristen des Öffentlichen Rechts: Ernst Forsthoff ( 1902-1974) und Carl Schmitt (1888-1985). Sie umfasst 359 Dokumente, 218 Briefe von Forsthoff, 141 von Schmitt. In einem schriftlichen Gespräch ... mehr lesen
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Feuchtwanger, Ludwig / Schmitt, Carl: Carl Schmitt / Ludwig Feuchtwanger: Briefwechsel 1918-1935.

Cover: Carl Schmitt / Ludwig Feuchtwanger: Briefwechsel 1918-1935

Duncker und Humblot Verlag, Berlin 2007, ISBN 3428124480, Kartoniert, 447 Seiten, 48,00 EUR

Herausgegeben von Rolf Rieß. Mit einem Vorwort von Edgar J. Feuchtwanger. Carl Schmitt veröffentlichte einen Großteil seiner wichtigen Werke im Verlag Duncker & Humblot. Im Zuge der engen Zusammenarbeit mit dem damaligen Verlagsleiter Ludwig Feuchtwanger entwickelte sich ein reger intellektueller, anspielungsreicher Austausch auf ... mehr lesen
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Schmitt, Carl: Gespräch über die Macht und den Zugang zum Machthaber.

Cover: Gespräch über die Macht und den Zugang zum Machthaber

Klett-Cotta Verlag, Stuttgart 2008, ISBN 3608944575, Gebunden, 95 Seiten, 16,00 EUR

In lakonischem Stil geschrieben handelt es sich um die Form eines fiktiven Gesprächs. Sein Thema: die moderne Macht unter verwaltungstechnischen Bedingungen. Macht definierte Schmitt als "soziales Geflecht" und "eigenständige Größe". Jeder Machthaber ist, so Carl Schmitt, "auf Berichte und Informationen ... mehr lesen
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Schmitt, Carl: Werkstatt - Discorsi. Briefwechsel 1967-1981

Cover: Werkstatt - Discorsi

Edition Antaios, Schnellroda 2009, ISBN 3935063288, Gebunden, 528 Seiten, 44,00 EUR

Herausgegeben von Günter Maschke und Erik Lehnert. Der umfangreiche Briefwechsel zwischen Carl Schmitt und Hans-Dietrich Sander beginnt am 22. Mai 1967 mit einem kurzen Schreiben Sanders: Er sendet auf Empfehlung Armin Mohlers einen Aufsatz. Gut zehn Jahre und mehrere hundert Briefe später antwortet Schmitt am 9. August 1978 ein letztes Mal. ... mehr lesen
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Schmitt, Carl / Smend, Rudolf: Auf der gefahrenvollen Straße des öffentlichen Rechts. Briefwechsel Carl Schmitt - Rudolf Smend 1921-1961

Cover: Auf der gefahrenvollen Straße des öffentlichen Rechts

Duncker und Humblot Verlag, Berlin 2010, ISBN 3428133943, Gebunden, 208 Seiten, 28,00 EUR

Herausgegeben von Reinhard Mehring. Der Briefwechsel zwischen Rudolf Smend (1882-1975) und Carl Schmitt (1888-1985) ist ein zentrales Dokument der Geschichte des öffentlichen Rechts. Beide waren wichtige Autoren im "Richtungsstreit" der Weimarer Staatsrechtslehre. Im bunten Strauß publizierter Korrespondenzen Carl Schmitts ist er ... mehr lesen
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Schmitt, Carl: Carl Schmitt: Tagebücher 1930 bis 1934.

Cover: Carl Schmitt: Tagebücher 1930 bis 1934

Akademie Verlag, Berlin 2011, ISBN 305003842X, Gebunden, 519 Seiten, 59,80 EUR

Herausgegeben von Wolfgang Schuller in Zusammenarbeit mit Gerd Giesler. Die Tagebücher Carl Schmitts aus den Jahren 1930 bis 1934 zeigen einen zutiefst ambivalenten Menschen: selbstbewusster Ehrgeiz und Hochstimmung über das Erreichte, dann wieder Selbstzweifel und Depressionen; konzentriertes Arbeiten an zum Teil epochemachenden Aufsätzen, ... mehr lesen
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Schmitt, Carl / Taubes, Jacob: Jacob Taubes/Carl Schmitt: Briefwechsel.

Cover: Jacob Taubes/Carl Schmitt: Briefwechsel

Wilhelm Fink Verlag, München 2012, ISBN 3770547063, Gebunden, 327 Seiten, 39,90 EUR

Zwischen dem aus einer Rabbinerfamilie stammenden Religionsphilosophen, Gründungsprofessor des ersten Lehrstuhls für Jüdische Studien in Deutschland überhaupt, und dem Staats- und Völkerrechtler, Parteigänger der Nazis von 1933 bis 1936, der nach 1945 keine öffentlichen Ämter mehr innehatte, gleichwohl aber höchst ... mehr lesen
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25.05.2012: Die FAZ taucht mitgenommen aus Stefan Merrill Blocks Roman über seinen bipolaren Großvater auf und verliebt sich mit Peter Goldsworthys 15-jährigen Helden in eine Lateinlehrerin. Die SZ findet die erstaunlichsten Querverbindungen in Marcel Beyers Reisebeschreibungen, Gedichten und ornithologischen Recherchen. Und sie stellt fest: Wer heute über Plagiat und Urheberrecht reden will, muss Philipp Theisohn lesen. Mehr lesen

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08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen