Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 26.05.2012, 14.01 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Brigitte Hamann

Brigitte Hamann, Dr.phil., geboren in Essen, studierte Geschichte und Germanistik in Münster und Wien. Als Historikerin lebt sie in Wien. Sie hat zahlreiche Bücher vor allem zur österreichischen Geschichte veröffentlicht.

Bücher von Brigitte Hamann

Hamann, Brigitte: Winifred Wagner oder Hitlers Bayreuth.

Cover: Winifred Wagner oder Hitlers Bayreuth

Piper Verlag, München 2002, ISBN 3492043003, Gebunden, 688 Seiten, 26,90 EUR

Mit zahlreichen s/w-Abbildungen. 1915 zieht die 18jährige Winifred Williams als Ehefrau von Richard Wagners einzigem Sohn Siegfried in Bayreuth ein. Die Villa Wahnfried ist damals ein Zentrum der "deutschen" Kunst, der Nationalen und Antisemiten, die sich um Winifreds Schwager, den Rassentheoretiker Chamberlain, scharen. 1923 pilgert Hitler zu ... mehr lesen
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Hamann, Brigitte: Der Erste Weltkrieg. Wahrheit und Lüge in Bildern und Texten

Cover: Der Erste Weltkrieg

Piper Verlag, München - Zürich 2004, ISBN 3492045901, Gebunden, 191 Seiten, 29,90 EUR

Seit vielen Jahren sammelt die Historikerin Propagandakarten, Sterbebilder, Plakate, Vermisstenlisten, Karikaturen, Kriegsanleihen, Tageszeitungen, Lebensmittelkarten, Kriegstagebücher, Briefe und Fotos. Mit diesen Dokumenten, die sie durch knappe Texte erklärt, zeigt Brigitte Hamann besonders eindrücklich den Alltag des Krieges. ... mehr lesen
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Hamann, Brigitte: Hitlers Edeljude. Das Leben des Armenarztes Eduard Bloch

Cover: Hitlers Edeljude

Piper Verlag, München 2008, ISBN 3492051642, Gebunden, 512 Seiten, 24,90 EUR

Dr. Eduard Bloch (1872-1945) war in Linz Hausarzt von Hitlers Mutter Klara. Aufopferungsvoll begleitete er 1907 ihr Sterben. Damals entwickelte sich eine herzliche Beziehung zwischen dem frommen Juden und dem 18-jährigen Adolf Hitler. Als der "Führer" 1938 in Linz einzog, erwähnte er mehrfach lobend den "Edeljuden Dr. Bloch". ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Krisen des modernen Ichs

26.05.2012: FAZ und NZZ sind beeindruckt von Drastik und Zartheit in John Cheevers neu übersetztem Roman "Willkommen in Falconer". Ganz groß findet die FAZ auch Alexander Garcia Düttmanns neues Buch "Naive Kunst". Die SZ guckt Safaa Fathys Film über Derrida. Die taz staunt über Germán Kratochwils spätes Debüt "Scherbengericht", in dem das Wien der Kaiserzeit mit dem Patagonien der Gegenwart verbunden wird.
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Archiv: Bücherbrief

Nerv für klare Worte

07.05.2012: Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen