Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 26.05.2012, 14.01 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Birgit Kempker

Birgit Kempker, geboren 1956 in Wuppertal. Wohnt in Basel. Prosa, Essay, Hörstücke, Texte für die Kunst, Ausstellungen, Vorträge. Dozentin für Wort und Bild an der Hochschule für Gestaltung HGK Basel und seit 1990 in Zürich.

Bücher von Birgit Kempker

Kempker, Birgit: Mike und Jane.

Cover: Mike und Jane

Droschl Verlag, Graz 2001, ISBN 3854205627, Gebunden, 100 Seiten, 15,85 EUR

An die 90 mal liegt Mike unter einem Baum, Jane liegt daneben und liebt ihn. Das ist die Versuchsanordnung in Birgit Kempkers neuem Werk Mike und Jane, einer Abfolge von Dialogen zwischen ihm und ihr, in denen 90 Mal die Liebe zu Fall kommt. Er missversteht sie, sie fehlinterpretiert ihn. "Liebe hat nichts mit verstehen zu tun, sagt Mike, im Gegenteil." ... mehr lesen
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Kempker, Birgit: Die Wurzel des freien Radicalen ist Herz / Ich sage so viel Kafka wie ich will. Zwei Hörstücke

Cover: Die Wurzel des freien Radicalen ist Herz / Ich sage so viel Kafka wie ich will

Urs Engeler Editor, Weil am Rhein - Wien 2001, ISBN 3905591332, CD, 15,00 EUR

Birgit Kempker arbeitet in ihren Texten an Lösungen: an Ab- und Auflösungen konventioneller Beziehungen - in und zwischen Menschen, Dingen, Wörtern und Künsten. Das machen auch ihre Stücke hörbar: das Wort löst sich von seiner Bedeutung, die Stimme vom Körper, der Körper vom Erdboden. Dass doch Verbindung ... mehr lesen
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Kempker, Birgit: Meine armen Lieblinge. Erzählungen

Cover: Meine armen Lieblinge

Droschl Verlag, Graz 2003, ISBN 3854206348, Gebunden, 152 Seiten, 16,00 EUR

Männer sprechen über ihre Frauen, Frauen sprechen über ihre Männer, Birgit Kempker schreibt über die Rituale, mit denen dieses Sprechen einhergeht. Die Wunden, die hergezeigt werden, sind so groß wie die, die man zufügt, und die Ehrlichkeit der Rede hält sich mit taktischer Intelligenz die Waage. ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Krisen des modernen Ichs

26.05.2012: FAZ und NZZ sind beeindruckt von Drastik und Zartheit in John Cheevers neu übersetztem Roman "Willkommen in Falconer". Ganz groß findet die FAZ auch Alexander Garcia Düttmanns neues Buch "Naive Kunst". Die SZ guckt Safaa Fathys Film über Derrida. Die taz staunt über Germán Kratochwils spätes Debüt "Scherbengericht", in dem das Wien der Kaiserzeit mit dem Patagonien der Gegenwart verbunden wird.
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Archiv: Bücherbrief

Nerv für klare Worte

07.05.2012: Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen