Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 25.05.2012, 14.00 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Bernward Vesper

Bernward Vesper wurde 1938 als Sohn des Schriftstellers und überzeugten Nationalsozialisten Will Vesper auf Gut Triangel bei Gifhorn (Niedersachsen) geboren. Seit Anfang der 60er Jahre war er mit Gudrun Ensslin befreundet, mit der er noch den ersten Band der Gesamtausgabe der Werke seines Vaters vertrieb. Vesper und Enslin gründeten zur selben Zeit einen linken Kleinverlag und gaben Schriften  deutscher Autoren gegen die Atombombe heraus. Mitte der sechziger Jahre wurde Vespers und Ensslins Sohn geboren. Die Beziehung endete, als Ensslin 1967 Andreas Baader kennenlernte. Vesper nahm Drogen, 1971 starb er durch eine Überdosis Tabletten. Sein autobiografisches Fragment "Die Reise" erschien posthum im März 1977.

Bücher von Bernward Vesper

Vesper, Bernward: Die Reise. Romanessay

Cover: Die Reise

Area Verlag, Erfstadt 2005, ISBN 3899963431, Gebunden, 576 Seiten, 12,95 EUR

Der Romanessay von Bernward Vesper nach dem unvollendeten Manuskript neu herausgegeben und mit einer Editionschronologie versehen von Jörg Schröder. ... mehr lesen
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Ensslin, Gudrun / Vesper, Bernward: Notstandsgesetze von Deiner Hand. Briefe 1968/1969

Cover: Notstandsgesetze von Deiner Hand

Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main 2009, ISBN 3518125869, Kartoniert, 250 Seiten, 12,00 EUR

Mit einer Nachbemerkung von Felix Ensslin. Herausgegeben von Caroline Harmsen, Ulrike Seyer und Johannes Ullmaier. Anfang 1968, Gudrun Ensslin verlässt Bernward Vesper und zieht mit ihrem sieben Monate alten Sohn Felix zu Andreas Baader. Bald darauf brennen in Frankfurt zwei Kaufhäuser; Baader, Ensslin und Thorwald Proll werden als mutmaßliche ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Ungesetzliche Liaison

25.05.2012: Die FAZ taucht mitgenommen aus Stefan Merrill Blocks Roman über seinen bipolaren Großvater auf und verliebt sich mit Peter Goldsworthys 15-jährigen Helden in eine Lateinlehrerin. Die SZ findet die erstaunlichsten Querverbindungen in Marcel Beyers Reisebeschreibungen, Gedichten und ornithologischen Recherchen. Und sie stellt fest: Wer heute über Plagiat und Urheberrecht reden will, muss Philipp Theisohn lesen. Mehr lesen

Archiv: Bücherbrief

Nerv für klare Worte

07.05.2012: Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen