Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 26.05.2012, 14.01 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Bernd Wagner

Bernd Wagner, geboren 1948 in Wurzen (Sachsen), siedelte 1985 aus der DDR nach West-Berlin über. Heute lebt er als freier Schriftsteller in Berlin. Sein 1997 erschienener Roman "Paradies" wurde als "der große Roman der Wendezeit" (Die Zeit) bezeichnet.

Bücher von Bernd Wagner

Wagner, Bernd: Club Oblomow. Roman

Ullstein Verlag, Berlin 1999, ISBN 3550082983, gebunden, 190 Seiten, 15,24 EUR

Zwischen Ost und West, zwischen Kaltem Krieg und Globalisierung liegt mitten in Berlin der Club Oblomow. Wichtigstes Projekt der Künstlervereinigung ist eine Gesetzesinitiative zur Förderung des Verzichts auf die Schaffung neuer Kunstwerke. Weil es aber töricht wäre, allein auf den Gesetzgeber zu hoffen, warten die Künstler vor allem auf den Tod ... mehr lesen
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Wagner, Bernd: Wie ich nach Chihuahua kam. Eine amerikanische Reise

Cover: Wie ich nach Chihuahua kam

Steidl Verlag, Göttingen 2003, ISBN 3882438835, Gebunden, 342 Seiten, 19,50 EUR

Er hat kaum Gepäck und nicht viel Geld, aber jede Menge Neugierde und Lust auf Begegnungen. Mit dem Greyhound-Bus, per Anhalter und zu Fuß reist er quer durch den amerikanischen Kontinent, dieses weite und so widersprüchliche Land: staunend und immer offen für die Menschen auf der Straße und in den Kneipen. Dem Fremden gegenüber ... mehr lesen
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Wagner, Bernd / Wagner, Luise: Berlin für Arme. Ein Stadtführer für Lebenskünstler

Cover: Berlin für Arme

Eichborn Verlag, Berlin 2008, ISBN 3821858303, Gebunden, 143 Seiten, 8,95 EUR

Sich damit zu trösten, dass ein Armer größere Chancen hat, in den Himmel zu kommen, als ein Reicher, genügt uns nicht. Wir wollen mit unserem Buch beantworten, wie er schon vorher des paradiesischen Lebens teilhaftig werden kann - nicht mehr, aber auch nicht weniger", so das Credo dieses Werkes. Und so erfährt man - wie ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Krisen des modernen Ichs

26.05.2012: FAZ und NZZ sind beeindruckt von Drastik und Zartheit in John Cheevers neu übersetztem Roman "Willkommen in Falconer". Ganz groß findet die FAZ auch Alexander Garcia Düttmanns neues Buch "Naive Kunst". Die SZ guckt Safaa Fathys Film über Derrida. Die taz staunt über Germán Kratochwils spätes Debüt "Scherbengericht", in dem das Wien der Kaiserzeit mit dem Patagonien der Gegenwart verbunden wird.
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Archiv: Bücherbrief

Nerv für klare Worte

07.05.2012: Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen