Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 26.05.2012, 14.01 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Bernard Lewis

Bernard Lewis, geboren 1916 in London, lehrte bis 1986 an der Princeton University. Er ist Verfasser zahlreicher Handbücher und Untersuchungen zur arabischen Welt, wurde vielfach für sein Werk ausgezeichnet und gilt als einer der besten Kenner des Nahen Ostens.

Bücher von Bernard Lewis

Lewis, Bernard: Kultur und Modernisierung im Nahen Osten.

Cover: Kultur und Modernisierung im Nahen Osten

Passagen-Verlag, Wien 2001, ISBN 3851654838, Broschiert, 96 Seiten, 13,00 EUR

Aus dem Englischen von Ulrich Enderwitz. Heute stehen islamische Gelehrte vor der Frage "Modernisierung oder Verwestlichung?". Von der Möglichkeit eines eigenständigen Weges der Modernisierung hängt die Zukunft des Islam und seines Verhältnisses zu Westen ab. Lewis untersucht in seinen Vorlesungen das traumatische Verhältnis zwischen der muslimischen ... mehr lesen
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Lewis, Bernard: Der Untergang des Morgenlandes. Warum die islamische Welt ihre Vormacht verlor

Cover: Der Untergang des Morgenlandes

Lübbe Verlagsgruppe, Bergisch Gladbach 2002, ISBN 3785721080, Gebunden, 254 Seiten, 19,90 EUR

Geschildert wird, wie und warum die im Mittelalter zivilisatorisch führende islamische Welt ihre Vormachtrolle gegen den Westen und später auch gegen Ostasien verlor. Die Führungsrolle ging auf den ehemaligen Schüler, den christlichen Westen über. Wie konnte das geschehen? Was war in der islamischen Welt falsch gelaufen? Lewis ... mehr lesen
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Lewis, Bernard: Die Wut der arabischen Welt. Warum der jahrhundertelange Konflikt zwischen dem Islam und dem Westen weiter eskaliert

Cover: Die Wut der arabischen Welt

Campus Verlag, Frankfurt am Main 2003, ISBN 3593373432, Gebunden, 192 Seiten, 19,90 EUR

Das Verhältnis von Westen und Islam ist das große außenpolitische Thema unserer Zeit. In seinem neuen Buch beleuchtet der Islamexperte Bernard Lewis die Wurzeln dieses Konflikts auf verständliche Weise. Lewis macht deutlich, dass die Befindlichkeit der Muslime nur im Kontext der subjektiven Identität der Menschen im Nahen ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Krisen des modernen Ichs

26.05.2012: FAZ und NZZ sind beeindruckt von Drastik und Zartheit in John Cheevers neu übersetztem Roman "Willkommen in Falconer". Ganz groß findet die FAZ auch Alexander Garcia Düttmanns neues Buch "Naive Kunst". Die SZ guckt Safaa Fathys Film über Derrida. Die taz staunt über Germán Kratochwils spätes Debüt "Scherbengericht", in dem das Wien der Kaiserzeit mit dem Patagonien der Gegenwart verbunden wird.
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Archiv: Bücherbrief

Nerv für klare Worte

07.05.2012: Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen