Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 23.05.2012, 14.28 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Beatrix Potter

Beatrix Potter wurde 1866 in London geboren. Ihr ganzes Leben war bestimmt von der Liebe zu Tieren und zur Malerei. Ihre Kindheit war von viktorianischer Enge und den Ferienausflügen nach Schottland und zum Lake District geprägt, in denen sie mit ihren zeichnerischen Studien zu Flora und Fauna begann. Es sollte aber Peter Hase - der berühmteste und jetzt hundertjährige Held eines ihrer Kinderbücher - sein, der Potter zu ihrer Karriere als weltberühmte Autorin und Illustratorin verhalf, und nicht die wissenschaftlichen Naturstudien, mit denen sie als Frau zu dieser Zeit nicht ernst genommen wurde. In den Jahren vor dem 1.Weltkrieg wurde die Nachfrage nach ihren illustrierten Kindergeschichten so groß, dass sie fast jedes Jahr zwei neue Geschichten schrieb und illustrierte. Ihr Erfolg ermöglichte ihr in den folgenden Jahren den Kauf eines Bauernhofes und ansehnlicher Ländereien im Lake District, wo sie nicht nur Schafe züchtete, sondern sich auch für den Naturschutz engagierte. Beatrix Potter starb 1943 im Lake District.

Bücher von Beatrix Potter

Potter, Beatrix: Die Geschichte von Peter Hase. (Ab 3 Jahre)

Cover: Die Geschichte von Peter Hase

Sauerländer Verlag, Düsseldorf 2002, ISBN 3794149580, Gebunden, 70 Seiten, 6,90 EUR

Aus dem Englischen von Cornelia Krutz-Arnold. Der kleine Peter war ein ungezogener Hasenjunge. Immer hatte er Flausen im Kopf, so etwa als er frische Rüben vom Feld des Herrn Gregersen stibitzte, und fast wäre es ihm dabei an den Kragen gegangen ... Aber eben, nur fast. ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Zwei lachende Augen

23.05.2012: Die FAZ lässt sich in Fabio Genovesis "Fische füttern" von einem ungeküssten italienischen Jüngling bezaubern und von Andreas Rinke und Christian Schwägerl auf 11 drohende Kriege vorbereiten. Die NZZ liest Thomas Pogges leidenschaftliches politikphilosophisches Werk "Weltarmut und Menschenrechte" und folgt Beatriz Preciado durch das "Pornotopia" Hugh Hefners. Die SZ teilt Esther Kinskys Sehnsucht nach Leben. Mehr lesen

Archiv: Bücherbrief

Nerv für klare Worte

07.05.2012: Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen