Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 26.05.2012, 14.01 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Barbara Vine

Barbara Vine heißt eigentlich Ruth Rendell und wurde 1930 in South Woodford/London geboren. Sie arbeitete als Journalistin, bevor sie anfing Romane zu schreiben. Seitdem hat sie - als Ruth Rendell - über 30 Bücher veröffentlicht, die meisten davon Kriminalromane, deren Hauptperson Chiefinspector Wexford ist. Die Romane, die sie unter dem Pseudonym Barbara Vine schreibt, haben mehr Thriller- als Krimiatmosphäre. Rendell wurde mit dem Edgar-Allan-Poe-Preis, dem Golden Dagger und dem Grand Masters Award, der renommiertesten Auszeichnung für Kriminalromane in Amerika, ausgezeichnet.

Bücher von Barbara Vine

Vine, Barbara: Der schwarze Falter. Roman

Cover: Der schwarze Falter

Diogenes Verlag, Zürich 1999, ISBN 3257062079, gebunden, 560 Seiten, 23,98 EUR

Gerald Candless, 71, wird als berühmter Schriftsteller und aufopfernder Vater zu Grabe getragen. Als Tochter Sarah seine Lebensgeschichte schreiben will, entdeckt sie bei jedem Schritt Hinweise, daß er nicht der war, der er zu sein schien. Hat er unter falschem Namen gelebt? Und was hat das mit jenem lang zurückliegenden Mord in Highbury zu tun? ... mehr lesen
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Vine, Barbara: Heuschrecken. Roman

Diogenes Verlag, Zürich 2001, ISBN 3257062753, Gebunden, 644 Seiten, 23,98 EUR

Aus dem Englischen Renate Orth-Guttmann. Clodagh Brown klettert für ihr Leben gern: zunächst auf Bäume, dann, als Teenager mit ihrem ersten Freund Daniel, auf Hochspannungsmaste. In späteren Jahren ist sie auf Londons Dächern unterwegs und erhascht, gemeinsam mit Gleichaltrigen, einen Blick in fremde Leben. Doch die Freiheit in den Lüften hat ... mehr lesen
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Vine, Barbara: Das Geburtstagsgeschenk. Roman

Cover: Das Geburtstagsgeschenk

Diogenes Verlag, Zürich 2009, ISBN 3257067313, Gebunden, 384 Seiten, 22,90 EUR

Aus dem Englischen von Barbara Vine. Ivor Tesham, ein Machtmensch, Draufgänger und Politiker, macht seiner anderweitig verheirateten Geliebten zum achtundzwanzigsten Geburtstag ein riskantes Überraschungsgeschenk. Ein Geschenk, das seine Karriere und sein Leben zu zerstören droht. ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Krisen des modernen Ichs

26.05.2012: FAZ und NZZ sind beeindruckt von Drastik und Zartheit in John Cheevers neu übersetztem Roman "Willkommen in Falconer". Ganz groß findet die FAZ auch Alexander Garcia Düttmanns neues Buch "Naive Kunst". Die SZ guckt Safaa Fathys Film über Derrida. Die taz staunt über Germán Kratochwils spätes Debüt "Scherbengericht", in dem das Wien der Kaiserzeit mit dem Patagonien der Gegenwart verbunden wird.
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Archiv: Bücherbrief

Nerv für klare Worte

07.05.2012: Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen