Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 25.05.2012, 09.25 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Barbara Ostyn

Barbara Ostyn (Pseudonym) wurde 1925 in einer südostgalizischen Kleinstadt als einzige Tochter eines polnischen Ehepaares geboren, ihre Mutter stammte aus einer jüdischen Familie. Ihr Vater starb im Jahre 1941. Der Zweite Weltkrieg, seit September 1939 zunächst in Form der sowjetischen, seit Juni 1941 der deutschen Okkupation, beendete gewaltsam ihre Kindheit. Im Mai 1942 geriet sie auf der Suche nach Arbeit und Unterkunft für sich und ihre Mutter in einen Fremdarbeitertransport, der sie nach Nürnberg brachte. Hier blieb sie bis Juni 1943. In Polen lebte sie bis zum Abzug der Deutschen in ständiger Angst vor Enttarnung und Verhaftung. Nach dem Krieg arbeitete sie als Stenotypistin und in einer katholischen Verlagsbuchhandlung. Seit ihrer Emigration aus Polen in den siebziger Jahren lebt sie zurückgezogen in einem westeuropäischen Land.

Bücher von Barbara Ostyn

Ostyn, Barbara: Die steinerne Rose. Erinnerungen einer polnischen Fremdarbeiterin in Deutschland 1942-1943

Cover: Die steinerne Rose

Metropol-Verlag, Berlin 2003, ISBN 3936411344, Kartoniert, 336 Seiten, 18,00 EUR

Mit Beiträgen von Wolfgang Benz und Gerhard Jochem. Barbara Ostyn beschreibt den abenteuerlichen Weg, der sie zwischen 1942 und 1943 aus dem von den Deutschen besetzten Ostgalizien nach Nürnberg führte. Als "Halbjüdin" auf der Flucht vor der planmäßigen Vernichtung der Juden in ihrer Heimat, gelangte sie mit einer falschen ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Faktenhuber

24.05.2012: Aichinger hören, empfiehlt die Zeit. Bei Felicitas Hoppe hält sie sich die Ohren zu: Das klappert. Die SZ stellt eine Alkibiades-Biografie vor. Die NZZ sucht mit Adorno den Konvergenzpunkt von Philosophie und Soziologie. Gründliche Ermittlung bescheinigt die FR dem Reporterteam Koldehoff/Timm im Kunstfälscherprozess Beltracchi. Die FAZ zieht höchste finanzpolitische Autorität heran, um Thilo Sarrazin Unfug vorzuwerfen. Mehr lesen

Archiv: Bücherbrief

Nerv für klare Worte

07.05.2012: Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen