Bücherschau der Woche
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Literaturbeilagen
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Bücher von Axel Honneth
Honneth, Axel (Hrsg.): Befreiung aus der Mündigkeit. Paradoxien des gegenwärtigen Kapitalismus

Campus Verlag, Frankfurt am Main 2002, ISBN 3593370808, Gebunden, 254 Seiten, 24,90 EUR
Weder liberale Fortschrittsdiagnosen noch verfallstheoretische Zukunftsprognosen können die Entwicklung des modernen Kapitalismus adäquat erfassen. Die kapitalistische Modernisierung und Rationalisierung droht in Entmündigung und Ausschließung umzuschlagen. An Beispielen wie der Vermarktlichung sozialer Beziehungen und industrieller ... mehr lesen
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Honneth, Axel: Das Andere der Gerechtigkeit. Aufsätze zur praktischen Philosophie

Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main 2000, ISBN 3518290916, Taschenbuch, 338 Seiten, 13,24 EUR
In diesen Aufsätzen wird versucht, die Grenzen einer prozeduralistisch orientierten Gerechtigkeitstheorie in verschiedenen Richtungen zu erkunden. Dabei tritt in den Blick, was als das "Andere" der Gerechtigkeit bezeichnet werden kann. ... mehr lesen
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Honneth, Axel: Leiden an Unbestimmtheit. Eine Reaktualisierung der Hegelschen Rechtsphilosophie

Reclam Verlag, Stuttgart 2001, ISBN 3150181445, Taschenbuch, 130 Seiten, 4,09 EUR
Hegels philosophisches Werk erlebt gegenwärtig eine interkontinentale Renaissance; seine Rechtsphilosophie, einst der Klassiker politischen Denkens, scheint demgegenüber etwas vernachlässigt. Das könnte sich mit der Studie des Frankfurter Philosophen Axel Honneth rasch ändern, der sich in sechs Kapiteln mit "individueller Freiheit" und "Sittlichkeit" ... mehr lesen
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Fraser, Nancy / Honneth, Axel: Umverteilung oder Anerkennung?. Eine politisch-philosophische Kontroverse

Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main 2003, ISBN 3518290606, Taschenbuch, 306 Seiten, 13,00 EUR
In diesem Band wird jene heute breitgeführte Diskussion fortgesetzt, die sich im Rahmen der politischen Philosophie mit dem Begriff der Anerkennung und seinem Verhältnis zur Gerechtigkeitstheorie beschäftigt. Nancy Fraser vertritt die These, dass eine politisch-philosophische Konzentration auf die Anerkennungsbegrifflichkeit die Folge ... mehr lesen
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Honneth, Axel: Verdinglichung. Eine anerkennungstheoretische Studie

Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main 2005, ISBN 3518584448, Kartoniert, 112 Seiten, 14,90 EUR
In dieser Studie, hervorgegangen aus den Tanner-Lectures, die Axel Honneth im Frühjahr 2005 an der Universität Berkeley hielt, wird der Versuch einer Reaktualisierung des klassischen, im wesentlichen auf Georg Lukacs zurückgehenden Begriffs der Verdinglichung unternommen. Obwohl wir intuitiv zu wissen glauben, was mit diesem Begriff ... mehr lesen
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Honneth, Axel: Pathologien der Vernunft. Geschichte und Gegenwart der kritischen Theorie

Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main 2007, ISBN 3518294350, Kartoniert, 239 Seiten, 10,00 EUR
In diesem Aufsatzband sind Beiträge versammelt, die die unterschiedlichen Ansätze der Kritischen Theorie auf ihre Tragfähigkeit und Aktualität hin überprüfen. Als Leitfaden dieser historischen Vergegenwärtigung dient die im Titelaufsatz entwickelte Idee, dass die Mitglieder der ersten Generation der Frankfurter Schule ... mehr lesen
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Honneth, Axel: Das Recht der Freiheit. Grundriss einer demokratischen Sittlichkeit

Suhrkamp Verlag, Berlin 2011, ISBN 3518585622, Gebunden, 628 Seiten, 34,90 EUR
Die Theorie der Gerechtigkeit gehört zu den am intensivsten bestellten Feldern der zeitgenössischen Philosophie. Allerdings haben die meisten Gerechtigkeitstheorien ihr hohes Begründungsniveau nur um den Preis eines schweren Defizits erreicht, denn mit ihrer Fixierung auf rein normative, abstrakte Prinzipien geraten sie in beträchtliche ... mehr lesen
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Von Lesern empfohlene Bücher
Erhard Oeser: Das Reich des Mahdi
Mit 33 Abbildungen. 1885 erschütterte die westliche Welt die Nachricht vom Fall der Stadt Khartum und der brutalen ...
Lukas Hartmann: Räuberleben
Geächtet, verteufelt, gejagt das ist das Schicksal des Räuberhauptmanns Hannikel und seiner Familie. Ein historischer ...
Archiv: Bücherschauen
Krisen des modernen Ichs
26.05.2012: FAZ und NZZ sind beeindruckt von Drastik und Zartheit in John Cheevers neu übersetztem Roman "Willkommen in Falconer". Ganz groß findet die FAZ auch Alexander Garcia Düttmanns neues Buch "Naive Kunst". Die SZ guckt Safaa Fathys Film über Derrida. Die taz staunt über Germán Kratochwils spätes Debüt "Scherbengericht", in dem das Wien der Kaiserzeit mit dem Patagonien der Gegenwart verbunden wird.
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Archiv: Bücherbrief
Nerv für klare Worte
07.05.2012: Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen
Archiv: Kolumnen
Oh Herr, lass' Bryson regnen!
28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen
Untergänge und Aufstiege
23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub
08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen





