Bücherschau der Woche
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Literaturbeilagen
All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.
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Bücher von Artur Becker
Becker, Artur: Onkel Jimmy, die Indianer und ich. Roman

Berlin Verlag, Hamburg 2001, ISBN 3455004326, Gebunden, 256 Seiten, 18,41 EUR
Artur Becker erzählt die Geschichte einer ost-westlichen Odyssee. Zwei polnische Musiker wollen in Kanada ihr Glück machen. Sie erwarten wahre Wunder von der Großstadt Winnipeg. Nach elf Jahren kehren sie in ihre masurische Heimat zurück... ... mehr lesen
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Becker, Artur: Die Milchstraße. Erzählungen

Hoffmann und Campe Verlag, Hamburg 2002, ISBN 3455004334, Gebunden, 224 Seiten, 17,90 EUR
In Artur Beckers Buch begegenen wir Rudolf, einem alten Holzfäller, der am Lutrysee um sein Haus kämpft, wir treffen die Studentin Natalia, die sich unglücklich in den Gewerkschaftler und Dissidenten Mark verliebt, und wir lernen den Fensterputzer Rafa kennen, dessen Vater sterben will und einen letzten Wunsch an seinen Sohn hat. Ob in ... mehr lesen
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Becker, Artur: Kino Muza. Roman

Hoffmann und Campe Verlag, Hamburg 2003, ISBN 3455004342, Gebunden, 336 Seiten, 22,90 EUR
Zwischen zwei politischen Systemen und zwei Frauen spielt sich Anteks Leben ab, bis die Staatssicherheit ihn zur Flucht nach Deutschland zwingt. Sommer und Winter 1988: Antek, 35 und Kartenabreißer im "Kino Muza" in Bartoszyce, fährt einmal im Jahr für ein paar Monate nach Bremen, um als Zimmermaler zu jobben. Er wohnt dann bei seiner ... mehr lesen
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Becker, Artur: Die Zeit der Stinte. Novelle

dtv, München 2006, ISBN 3423244976, Kartoniert, 199 Seiten, 14,00 EUR
Ein polnischer Spätaussiedler reist mit einer amerikanischen Journalistin auf Spurensuche nach Polen. Chrystian ist ein deutsch-polnischer Spätestaussiedler in Bremen. Er lebt von der Hand in den Mund, ein Lebenskünstler, Schnorrer und Taugenichts. Vergeblich versucht er zu begreifen, warum ihn seine Frau rausgesetzt hat. Da tritt ... mehr lesen
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Becker, Artur: Das Herz von Chopin. Roman

Hoffmann und Campe Verlag, Hamburg 2006, ISBN 3455400051, Gebunden, 285 Seiten, 22,00 EUR
Seine neue Heimat, die Bundesrepublik Deutschland, ist für Chopin Synonym für das Gute, das er als eiskalter Engel nach dem Vorbild Alain Delons verteidigen will. Und hier möchte er auch die wahre Liebe finden. Doch in Bremen scheint zunächst alles aus dem Ruder zu laufen. Chopin steigt in den Gebrauchtwagenhandel großen ... mehr lesen
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Becker, Artur: Wodka und Messer. Lied vom Ertrinken. Roman

Weissbooks, Frankfurt am Main 2008, ISBN 3940888281, Gebunden, 472 Seiten, 22,00 EUR
Kuba Dernicki ist ein glücklicher Mensch. Er hat Arbeit und Familie und lebt seit vielen Jahren im Paradies, in Deutschland. Doch eines Tages treibt ihn eine starke Sehnsucht zurück nach Polen, in die alte Heimat, an die Stätten seiner Kindheit, an den Dadajsee. In eine wunderschöne Landschaft, bevölkert von überaus eigenwilligen ... mehr lesen
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Becker, Artur: Der Lippenstift meiner Mutter. Roman

Weissbooks, Frankfurt am Main 2010, ISBN 3940888575, Gebunden, 314 Seiten, 19,80 EUR
"Der Lippenstift meiner Mutter" katapultiert uns mitten hinein in das Herz von Masuren, in die kleine Stadt Dolina Roz und zu ihren Bewohnern: die rosen-kranzbetenden Großmütterchen und die verruchte Dorfschönheit, der ehemalige Wehrmachtssoldat und die prügelnden Väter, eine stalinistische Dichterin, der warmherzige Schuster ... mehr lesen
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Von Lesern empfohlene Bücher
Erhard Oeser: Das Reich des Mahdi
Mit 33 Abbildungen. 1885 erschütterte die westliche Welt die Nachricht vom Fall der Stadt Khartum und der brutalen ...
Lukas Hartmann: Räuberleben
Geächtet, verteufelt, gejagt das ist das Schicksal des Räuberhauptmanns Hannikel und seiner Familie. Ein historischer ...
Archiv: Bücherschauen
Krisen des modernen Ichs
26.05.2012: FAZ und NZZ sind beeindruckt von Drastik und Zartheit in John Cheevers neu übersetztem Roman "Willkommen in Falconer". Ganz groß findet die FAZ auch Alexander Garcia Düttmanns neues Buch "Naive Kunst". Die SZ guckt Safaa Fathys Film über Derrida. Die taz staunt über Germán Kratochwils spätes Debüt "Scherbengericht", in dem das Wien der Kaiserzeit mit dem Patagonien der Gegenwart verbunden wird.
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Archiv: Bücherbrief
Nerv für klare Worte
07.05.2012: Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen
Archiv: Kolumnen
Oh Herr, lass' Bryson regnen!
28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen
Untergänge und Aufstiege
23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub
08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen





