Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 26.05.2012, 14.01 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Ariel Dorfman

Der 1942 in Argentinien geborene Autor Ariel Dorfman lebte bis zum Militärputsch 1973 in Chile und unterstützte die Politik Salvadore Allendes. Danach emigrierte er in die USA und arbeitete neben seiner Professur für Lateinamerikanistik an der Duke Universität von North Carolina als Essayist, Romancier und Dramatiker. Bekannt wurde er durch das Theaterstück "Der Tod und das Mädchen", das von Roman Polanski verfilmt wurde.

Bücher von Ariel Dorfman

Dorfman, Ariel: Cristobals Sohn und die Reise des Eisbergs. Roman

Cover: Cristobals Sohn und die Reise des Eisbergs

Europa Verlag, Hamburg 2000, ISBN 3203760460, Gebunden, 480 Seiten, 24,80 EUR

Aus dem Englischen von Gariele Gockel und Thomas Wollermann. Für den 23jährigen Gabriel McKenzie ist Chile kaum mehr als eine Erinnerung. Auf der Flucht vor Pinochet hatte er das Land als Kind mit seiner Mutter verlassen hatte, Jetzt kehrt er zurück und trifft dort seinen Vater. Dieser ist auf dem besten Weg, die nach Gabriels Geburt mit einem Freund ... mehr lesen
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Dorfman, Ariel: Den Terror bezwingen. Der lange Schatten Augusto Pinochets

Cover: Den Terror bezwingen

Konkret Literatur Verlag, Hamburg 2003, ISBN 3894582235, Kartoniert, 191 Seiten, 15,00 EUR

Ariel Dorfman hat die Prozesse gegen Pinochet in London und später in Santiago begleitet. Sein Prozessbericht, der sich wie ein Krimi liest, wird ergänzt durch Rückblicke auf die Ereignisse des Putschs im September 1973 und das Terrorregime Pinochets, dem Zehntausende zum Opfer fielen. Dorfmann schildert die Bedeutung der Verhaftung ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Krisen des modernen Ichs

26.05.2012: FAZ und NZZ sind beeindruckt von Drastik und Zartheit in John Cheevers neu übersetztem Roman "Willkommen in Falconer". Ganz groß findet die FAZ auch Alexander Garcia Düttmanns neues Buch "Naive Kunst". Die SZ guckt Safaa Fathys Film über Derrida. Die taz staunt über Germán Kratochwils spätes Debüt "Scherbengericht", in dem das Wien der Kaiserzeit mit dem Patagonien der Gegenwart verbunden wird.
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Archiv: Bücherbrief

Nerv für klare Worte

07.05.2012: Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen