Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 26.05.2012, 14.01 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Antoine de Saint-Exupery

Antoine de Saint-Exupéry (1900-1944) verlor schon früh seinen Vater und hing mit um so größerer Liebe sein ganzes Leben lang an seiner Mutter (?Briefe an seine Muter?). Nach dem Besuch der Jesuitenschule leistete er seinen Militärdienst bei einem Fliegerregiment und fand so seinen Traumberuf. 1926 war er einer der Pioniere des kommerziellen Fluges auf der Linie Toulouse - Saint Louis/Senegal und bei der Luftpost (?Südkurier?), zwei Jahre später wurde er Direktor der argentinischen Luftpost in Buenes Aires (?Nachtflug?). Danach war er erst Versuchspilot und dann als Aufklärer bei der neuen AIR FRANCE. Im Spanienkrieg und später in Russland arbeitete er als Journalist. Seine Kriegserfahrungen spiegeln sich in zahlreichen Erzählungen wider und prägen vor allem ?Wind, Sand und Sterne? (1939). Nach zweijährigem Einsatz als Aufklärungspilot im Zweiten Weltkrieg (1939-1940) begab er sich ins Exil nach New York, wo er 1942 ?Flug nach Arras? und 1943 den ?Kleinen Prinzen? schrieb. Später nahm er seinen Dienst in Nordafrika wieder auf. Am 31. Juli 1944 stürzte er mit seinem Flugzeug ins Meer.

Bücher von Antoine de Saint-Exupery

Saint-Exupery, Antoine de: Der Flieger und die Sterne.

Artemis und Winkler Verlag, Düsseldorf - Zürich 2000, ISBN 3538068437, gebunden, 271 Seiten, 20,35 EUR

Herausgegeben von Peter Fröhlicher. ... mehr lesen
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Saint-Exupery, Antoine de: Südkurier, 2 CDs.

Cover: Südkurier, 2 CDs

Patmos Verlag, Düsseldorf 2003, ISBN 3491911281, CD, 19,95 EUR

Gelesen von Ulrich Mühe. Der Flieger Jacques Bernis trifft nach vielen Jahren Genoveva wieder, eine Freundin aus Kindertagen, die er noch immer liebt. "Bernis erkannte in ihr, tief verborgen und wohl behütet, das kleine Mädchen, das da schlummerte und das ihn einst geliebt hatte ... Sie ließ ihn erzählen, von gemeinsamen Erinnerungen ... mehr lesen
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Saint-Exupery, Antoine de: Manon, Tänzerin. Eine Erzählung und 13 Liebesbriefe

Cover: Manon, Tänzerin

Kar Rauch Verlag, Düsseldorf 2009, ISBN 3792000601, Kartoniert, 107 Seiten, 9,90 EUR

Aus dem Französischen von Annette Lallemand. "Ich bin für die Männer geschaffen", sagt Manon. Die Männer brauchen sie, nutzen sie aus. Mit einem seriösen Mann versucht sie aus diesem Alltag zu entfliehen, kehrt aber verstoßen und verloren zurück. Der Erzählung "Manon, Tänzerin" folgen ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Krisen des modernen Ichs

26.05.2012: FAZ und NZZ sind beeindruckt von Drastik und Zartheit in John Cheevers neu übersetztem Roman "Willkommen in Falconer". Ganz groß findet die FAZ auch Alexander Garcia Düttmanns neues Buch "Naive Kunst". Die SZ guckt Safaa Fathys Film über Derrida. Die taz staunt über Germán Kratochwils spätes Debüt "Scherbengericht", in dem das Wien der Kaiserzeit mit dem Patagonien der Gegenwart verbunden wird.
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Archiv: Bücherbrief

Nerv für klare Worte

07.05.2012: Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen